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Over the Top

  

Getestet von Stefan Paulmayer

Email: sp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 10.12.2001
Verleihfenster: nein
   
Deutscher Titel: Over the Top
Originaltitel: Over the Top
Land / Jahr: USA 1987
     
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch DD 2.0 Stereo Deutsch DD 2.0 Mono
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: nein
Verpackung: DigiPack
Kapitel: 20
Laufzeit: 89
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 28:55
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
          
Inhalt:

Im Haus seines Großvaters und an der Militärakademie führt der junge Michael Cutler ein relativ sorgenfreies und luxuriöses Leben. Doch eines Tages steht plötzlich sein Vater, der Truckerfahrer Linc Hawk, im Büro des Direktors und nimmt Michael zu sich in seinen Truck. Michael Mutter will unbedingt, dass Vater und Sohn nach 12 Jahren endlich zueinander finden. Doch anfangs ist Michael vom Leben seines Vaters gar nicht begeistert: der Truck ist alles andere als taufrisch, sein Vater hat kein Geld und gehört mit Sicherheit nicht zur gehobenen Gesellschaftsschicht wie sein Großvater.
Dieser wiederum ist fuchsteufelswild, weil ihm Michael quasi weggenommen worden ist und er versucht alles, um ihn wieder zurückzubekommen - seine Beziehung zu seinem Schwiegersohn ist nämlich von gegenseitiger Verachtung geprägt...

       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist für einen Back-Catalogue Titel wie "Over the Top" durchaus mehr als man erwarten durfte. Es gibt zwar nichts, das sich direkt mit dem Film beschäftigen würde, aber die knapp 20-minütige Dokumentation "Action Superstars – Sylvester Stallone" ist wirklich superb. Ansonsten kann man sich noch an 2 Kinotrailern delektieren.
Erwähnen sollte man auch noch die innovative Verpackung, die Kinowelt für diesen Titel ausgewählt hat. Die DVD befindet sich in einem silberglänzenden Digipak, der wiederum in einem transparenten Plastikschuber steckt, der mit den Coverinformationen bedruckt ist. Leider wurde bei der Verarbeitung des Plastikschubers geschlampt, weswegen dieser Schuber sich bereits nach zweimal DVD rausnehmen zerlegt. Darüber hinaus hat man noch 6 "DVD-Moviecards" beigelegt, die mit Szenen aus dem Film bedruckt sind.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Bei der Menügestaltung gibt sich Kinowelt zumeist große Mühe – und so auch hier. Sämtliche Untermenüs und auch die Übergänge wurden animiert und mit Musik unterlegt. So etwas findet man selten, zumal die Gestaltung darüber hinaus auch noch wirklich gelungen ist. Eine anamorphe Abtastung wäre zwar wünschenswert gewesen, aber man soll es mit den Anforderungen auch nicht übertreiben...

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Für einen 14 Jahre alten Film hat das Bild eine fast ausgezeichnete Qualität. Von Bildrauschen ist so gut wie nichts festzustellen und auch die Schärfe ist mehr als angemessen. Hin und wieder kommt es zu leichten Detailunschärfen, insgesamt verdient dieser Bildbestandteil aber ein sehr gutes "Gut". Die Kompression ist absolut einwandfrei. Der Kontrast bleibt dann neben den teilweise ausgewaschen wirkenden Farben der einzige wirkliche Beanstandungspunkt. So wirkt das Bild stellenweise überhellt, an anderen Stellen wiederum ist es zu dunkel geraten, sodass Details verschwimmen. Das hört sich wahrscheinlich schlimmer an, als es tatsächlich ist, denn im überwiegenden Teil des Filmes ist auch der Kontrast recht gut.
Kinowelt beweist mit diesem Transfer, dass sie durchaus fähig sind, aus altern Filmen das beste herauszuholen (leider klappt das nicht immer).

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Entgegen der Menü- und der Coverangabe liegt der englische Ton nicht in Mono, sondern anscheinend in Stereo vor. Lässt man ihn über durch einen DD-Receiver laufen, kann man sogar einige Anteile für die Rückkanäle abzweigen. Ich bezweifle aber, dass es sich um einen Dolby Surround Mix.
Der deutsche kann aber tatsächlich nur in DD 2.0 Mono "genossen" werden. Der Track klingt – wie für Mono üblich – dumpf und kann im Vergleich zum englischen Ton natürlich "kein Leiberl reißen".
Die Sprachverständlich ist aber sehr gut, weswegen man mit dem deutschen Ton sicher leben kann. Wie bei uns aber üblich wird von einer Bewertung des Monotons abgesehen.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Ganze Arbeit hat Kinowelt hier geleistet. Wieder erscheint ein Klassiker in neuem Glanz.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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