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Magnum - Livin´ The Dream

  

Getestet von Guido Wagner

Email: gw@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 28.11.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 04.11.2005
   
Deutscher Titel: Magnum - Livin´ The Dream
Originaltitel: Magnum - Livin´ The Dream
Land / Jahr: GB 2005
     
Bildformat: 16:9 Widescreen (anamorph) / 4:3
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1 Surround), Englisch (linear PCM 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: unbekannt, da Pressemuster
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 19 Tracks
Laufzeit: 110
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: SPV
          
Inhalt:

Magnum wurde Mitte der Siebziger gegründet und lieferte 20 Jahre lang mit schöner Regelmäßigkeit Alben ab, bis sie sich in den Neunzigern vorübergehend trennten. Mit ihrem melodischen Rock haben sie zwar nie den ganz großen Durchbruch geschafft, aber für einige Chart-Hits hat es doch gereicht. Nach einer schöpferischen Pause von einigen Jahren veröffentlichte Magnum 2001 wieder ein Studioalbum und ging erneut auf Tour. Für die vorliegende DVD wurde am 23.04.2005 ein Konzert im Astoria in Wolverhampton, England, aufgezeichnet.

Track list:
1. intro
2. brand new morning
3. backstreet kid
4. need a lot of love
5. soldier of the line
6. we all run
7. vigilante
8. kingdom of madness
9. sacred hour
10. how far jerusalem
11. just like an arrow
12. on a storyteller´s night
13. before first light
14. les morts dansant
15. endless love
16. two hearts
17. steal your heart
18. all england´s eyes
19. the last dance

       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial befindet sich komplett auf der zweiten DVD. Nicht zuletzt die lange Bandgeschichte hat es wohl möglich gemacht, dass die Gesamtspielzeit auf über 100 Minuten kommt. An die technische Qualität darf man allerdings nicht allzu hohe Ansprüche stellen, da einiges von dem Material schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Ärgerlich ist jedoch, dass keinerlei deutsche Übersetzung vorliegt, weder als Synchro, noch als Untertitel.

Für die Interviews standen die einzelnen Bandmitglieder und auch zwei der Techniker Rede und Antwort zu verschiedenen Themen.

Die acht Promo Videos sind schon älteren Datums und haben dementsprechend nicht gerade die allerbeste Qualität, liegen aber immer noch im akzeptablen Bereich. Außerdem hat der Betrachter die Möglichkeit, sich die einzelnen Videos von Catley und Clarkin einleiten zu lassen.

The Spirit Acoustic ist eine im Studio aufgenommene Version des Titels, stilvoll in Schwarzweiß gehalten.

In The View from the Queue sprechen die Fans vor dem Konzert über sich und die Band, wie sie zu Magnum gekommen sind und was sie noch immer an die Musik bindet.

Damit die Fans einmal einen Einblick bekommen, was denn so alles hinter und abseits der Bühne bei der Band geschieht, hat Bassist Al Barrow einige Momentaufnahmen mit seinem Camcorder für On the Road again festgehalten. Aus technischer Sicht ist diese Video leider nicht sehr geglückt, da teilweise kurz vor den Schnitten die ausblendenden Bilder sehr stark flackern.

Natürlich darf auch die obligatorische Slideshow nicht fehlen.

Wie man sehen kann ist Art und Umfang der Extras durchaus umfassend geworden. Alte und neue Fans der Band werden hier so einiges Interessante für sich entdecken, falls sie des Englischen mächtig sind. Das hier nichts ins Deutsche übersetzt wurde kostet einen Punkt in der Bewertung.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Alle Menüs haben als Hintergrund Videoausschnitte und sind mit Ton unterlegt. Die Navigationselemente bestehen aus Text, der leider nicht immer gut lesbar ist. Sieht man einmal von diesem Manko ab, so ist es aufgrund der guten Strukturierung der Inhalte recht einfach sich durch die Menüs zu bewegen. Alles in allem ein durchschnittliches Menü, bei dem auf bessere Lesbarkeit der Menüpunkte geachtet hätte werden müssen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Wie es sich für ältere Herren gehört, macht die Band etwa zur Halbzeit des Konzertes eine Pause. Glücklicherweise haben die Techniker diese Unterbrechung genutzt und noch etwas an ihren Geräten geschraubt, denn die Bildqualität ist im zweiten Teil eine Spur besser als vorher. Das war allerdings auch dringend nötig, da die Qualität des ersten Teils alles andere als gut ist. Angefangen bei der extrem schwankenden Schärfe, über den Kontrast mit vielen Überstrahlungen und einem nicht so guten Schwarzwert, bis hin zu den teilweise etwas blassen Farben recht das Spektrum an Mängeln. Einige Einstellungen versprühen fast schon gutes altes VHS-Flair und oft hat der Betrachter das Gefühl, dass mit einem Weichzeichner nachgearbeitet wurde.

Wie eingangs schon erwähnt, bessert sich das Bild im zweiten Teil zumindest auf ein mittleres Niveau, wodurch die Note ein wenig gehoben wird. Selbstverständlich haben wir die schwierigen Umstände berücksichtigt, die Konzertaufnahmen immer begleiten, aber andere Veröffentlichungen in der letzten Zeit sind damit wesentlich besser zu Recht gekommen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Auch die Tontechniker haben scheinbar die Pause genutzt, denn auch hier ist der zweite Teil des Konzertes besser geworden, wenn auch die Unterschiede nicht so gravierend sich wie beim Bild. Ist in Teil eins Gesang und Gitarre etwas zu leise, so ist später nur noch das Schlagzeug eine Spur zu laut, was aber absolut zu verschmerzen ist. Ansonsten präsentiert sich der Sound ausgewogen, mit gutem Bass, und lässt nur etwas Dynamik vermissen. Das Publikum liegt zwischen den Stücken schön auf den hinteren Lautsprechern. Leider ist die Musik doch sehr mittig orientiert und die Instrumente sind nicht über die Front verteilt.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Vor ein paar Jahren hätte die vorliegende DVD vielleicht noch etwas besser abgeschnitten, aber in letzter Zeit gab es einige Konzert-DVDs, die gezeigt haben, wie man es richtig macht. Gerade wenn wir die Bildqualität betrachten haben wir das Gefühl, dass hier doch ein wenig auf Sparflamme gekocht wurde. Auch die bisweilen schwer leserlichen Menüelemente bestärken uns in dieser Meinung, schließlich wäre so etwas einer guten Qualitätskontrolle aufgefallen. Der ordentliche Ton entschädigt dafür ein wenig, was auch die Extras getan hätten, wären sie übersetzt worden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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