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Scary Movie 3

  

Getestet von Lasse Hambruch

Email: lh@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 17.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 12.08.2004
   
Deutscher Titel: Scary Movie 3
Originaltitel: Scary Movie 3
Land / Jahr: USA 2003
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Werbebooklet mit Programmvorschau
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 18
Laufzeit: 81
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
          
Inhalt:

Ein geheimnisvolles Video, das jeden, der es sich ansieht, nach sieben Tagen tötet, hinterlässt eine blutige Spur in der Stadt. Und auch im Maisfeld von Farmer Tom gibt es Spuren: Aliens haben dem armen Kerl die Ernte mit obskuren Kornkreisen versaut. Während Reporterin Cindy den Zusammenhang zwischen dem Killer-Tape und den Ufo-Aktivitäten herauszufinden versucht und sich Landwirt Tom in qualvollen Erinnerungen an den Tod seiner geliebten Frau verliert, versucht Toms Bruder George, seine Karriere als Rapper in Schwung zu bringen. Wäre doch gelacht, wenn das nicht klappt, schließlich hat er alles, was man als Hiphop-Star braucht: Er ist weiß, ohne jedes Rhythmusgefühl, kann nicht singen und schon gar nicht dichten. Während Cindys paranormal begabter Sohn Cody allen möglichen Leuten ein baldiges Ableben prophezeit und ein ebenso böses wie klitschnasses Killer-Mädchen aus dem Fernseher klettert, sucht Cindy Hilfe beim Orakel Tante Shanequa. Die führt sie auf die Spur des geheimnisvollen "Architekten", der zwar keine Antworten für sie hat, aber dafür sehr, sehr viele Fremdwörter kennt. Der Terror spitzt sich zu, als auch noch der Präsident der Vereinigten Staaten beschließt, sich in das Geschehen einzumischen...

       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Regisseur, Drehbuchautoren und Produzent
Der Kommentar nimmt sich selbst kaum für voll und so dient er nur der Unterhaltung und nicht der Information - dies ist bei einer Komödie auch gar nicht mal so schlecht.
- Deleted Scenes
Es gibt einen Begriff für die Deleted Scenes: Volltreffer! 27 Minuten lang kann man sich zusätzliche und erweiterte Szenen anschauen. Diese werden von David Zucker und seinem Team kommentiert. Die Kommentare sind einfach witzig - selbst für Leute, die den Film nicht ganz so witzig fanden.
- Das schreckliche Making Of Scary Movie 3
Das Making Of besitzt eine Länge von 22 Minuten. Durch diese Länge erhält man viele Impressionen vom Dreh, auch wenn sich alle ein wenig zu oft gegenseitig auf die Schulter klopfen.
- Noch schrecklicher - Making Scary Movie 3 - Im Ernst
Ganz kann das Gefühl nicht verdrängt werden, dass die Darsteller und der Regisseur hier etwas betrunken waren. Einiges zündet, anderes ist furchtbar.
- Furchtbar schreckliche Szenen und Pannen vom Dreh
Vier Minuten werden die besten Patzer und Pannen gezeigt. Dies ist ein schönes Feature, welches ruhig öfter auf DVDs zu sehen sein könnte.
- Hinter den Kulissen, Alternatives Ende
Größtenteils werden die Aliens, Hulk und ihre Entstehung präsentiert. Im Vergleich zu anderen Filmen stehen die Special Effects bei Scary Movie doch eher im Hintergrund, weshalb das Ganze auch nicht so interessant ist.

Buena Vista präsentiert Scary Movie mit einigen wirklich netten Extras. Mehr Zusatzmaterial braucht wohl nicht einmal der größte Fan, da eigentlich alles gesagt ist. Deshalb reicht es auch für eine gute Note.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü übt sich in vorsichtiger Zurückhaltung. Nur das Hauptmenü wurde mit einer kurzen Animation versehen. Dort ertönt dazu eine schauerlich schöne Gruselmusik. Die Untermenüs sind stumme Standbilder, in denen leider so gar nichts passiert und die dadurch eben auch nur mäßig unterhalten. Zudem kann man sich dem Gesamteindruck nicht entziehen, dass das Menü etwas billig daherkommt. Dies fängt bei den ausgesuchten Standbildern an und hört beim allgemein schlicht gehaltenen Gesamt-Design auf - schade.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Nein, der Bildtransfer kann nicht wirklich überzeugen. Dafür besitzt er einfach zu deutliche Mängel. Die Farben sind einen Tick zu blass. Eine Komödie von diesem Format hätte einfach einen Spritzer mehr Farbe vertragen können. Auch der Kontrast ist nicht frei von Fehlern. Deutlich zu sehen ist dies an den nicht ganz kräftigen Schwarzwerten. Weitere Kritik gilt es an der Schärfe zu äußern. Ein Film aus dem Jahr 2003 muss einfach anders aussehen. Deutlich sind Unschärfen in den Gesichtern der Darsteller auszumachen. Allerhöchstens kann man das Schärfeverhalten als befriedigend einstufen.

Der Transfer wird zudem durchgängig von einem leichten Rauschen begleitet. Stellenweise nimmt es sogar etwas zu. Auch hier bleibt der Transfer hinter den Erwartungen zurück. Die Kompression kann hingegen überzeugen. An ihr kann man nur sehr geringfügig Kritik üben. Verschmutzungen sind, Gott sei Dank, nicht auszumachen. Dies ist aber auch als Selbstverständlichkeit zu sehen und kann nicht wirklich positiv verbucht werden.

Der Transfer wäre um ein Haar nicht mal mehr im knapp guten Bereich gelandet, da doch offensichtliche Mängel vorhanden sind.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Ton kann für eine Komödie überzeugen. Das gesamte Geschehen spielt sich zwar überwiegend auf der Front ab, dennoch kann man mit dem Dargebotenen keinesfalls unzufrieden sein. Die Stereofront ist sehr weiträumig und offenbart eine große Differenziertheit. Die Stimmen werden sauber wiedergegeben. Verzerrungen und dergleichen sind nicht zu beobachten.

Aber auch die hinteren Kanäle haben ihre lichten Momente. Wenn zum Beispiel "8 Mile" durch den Kakao gezogen wird, dann herrscht auch im hinteren Bereich ordentlich Action. Schießereien und Co werden sehr wuchtig und räumlich wiedergegeben. Dazu gesellt sich ein Subwoofer der immer wieder druckvoll aufspielt. Als Beweis hierfür kann man wieder die "8 Mile" Szenen heranziehen.

Es wurde beim Ton seitens Buena Vista wirklich sauber gearbeitet. Hierfür gibt es von uns ein "gut".

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Die DVD geht, von der Gesamtbetrachtung her, in Ordnung. Mit dem Bild kann man allerdings nicht vollends zufrieden sein. Eine so aktuelle Produktion hätte einfach ein besseres Bild verdient. Ansonsten bestechen vor allem die Extras durch ihre Qualität.

Was die Qualität des Films angeht, so werden sich wieder die Geister scheiden. Wer mit dem ersten Teil etwas anfangen konnte, der wird auch mit dem dritten glücklich werden. Der Regiewechsel hat sich auf jeden Fall nicht negativ ausgewirkt. David Zucker hat neuen Schwung hineingebracht, nachdem der zweite Teil doch etwas hinkte.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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