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Fantastic Four: Rise of the Silversurfer

Platinum Edition

  

Getestet von Kay Puppa

Email: kp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 21.01.2008
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.12.2007
   
Deutscher Titel: Fantsastic Four: Rise of the Silversurfer
Originaltitel: 4: Rise of the Silver Surfer
Land / Jahr: USA/D 2007
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: mehrfach aufklapbar zum Poster
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 19
Laufzeit: 88
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Constantin Film
          
Inhalt:

Als er aus den Tiefen des Weltalls taucht, ist schnell klar, dass es sich um einen neuen und übermächtigen Gegner handelt, der nicht nur New York, sondern die ganze Welt bedroht: der Silversurfer. Die kosmischen Kräfte dieses spektakulären Angreifers suchen ihresgleichen. Auf seinem galaktischen und mental steuerbaren Surfbrett entwickelt er Geschwindigkeiten schneller als das Licht und durchquert mühelos selbst den Hyperraum. Die silberne Haut, die seinen aerodynamischen Körper umgibt, ist beinahe undurchdringbar, und weder extremste Hitze noch gefährliche Strahlung oder völliges Vakuum machen dem Silversurfer das Geringste aus...

       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial wurde hauptsächlich auf die zweite Disc verlagert. Auf der Ersten finden sich zunächst einmal drei Audiokommentare. So können wir zwischen Regie-, Darsteller- und Crew-Kommentar wählen, den wir dann in original Sprache ohne Untertitel genießen können. Als nächstes finden wir dann den ca. 6 Minuten langen, unkommentierten Blick hinter die Kulissen. Und zu guter Letzt finden wir auf der ersten Disc den besonderen Filmtipp "Die Welle" und die DVD-Empfehlung bei der es sich unterhaltsamer Weise um den ersten Teil der "Fantastic Four" handelt.

Auf der zweiten DVD geht´s dann los mit "Dokumentation der Dreharbeiten" welche etwas über 46 Minuten beansprucht und im Prinzip eine längere und deutlich interessantere Variante des "Blick hinter die Kulissen" darstellt, denn hier sind wir bei Planungs-Meetings, Drehortsbegehungen und dergleichen mit dabei. Dann folgt das 20 Minuten lange Making Of, welches fürs deutsche TV produziert wurde. Dementsprechend fällt hier eine unglaubliche Werbelast auf den Zuschauer ein. Auch sind fünf erweiterte und geschnittene Szenen an Bord, die zwangskommentiert sind.

Nach den drei animierten Storyboards, die ebenfalls von Tim Story kommentiert wurden, kommen wir zu den Interviews. Diese sind in der Constantin typischen Form gehalten und lassen fast jeden zu Wort kommen, auch Produzent Eichinger. Ob allerdings die Fragen, die zu beantworten von Interesse oder Relevanz sind, das muss jeder selbst entscheiden. Die Darstellerinfos sind wie üblich natürlich ebenfalls mit dabei.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Am Anfang wie bei Constantin üblich droht ein "Nur Original ist legal"-Spot, bevor wir uns dann die Programmvorschau ansehen können. "Sissi" schafft allerdings nicht gerade die optimale Vorbereitung für den Hauptfilm, das Menü selbst hingegen mit passendem Intro schon. Theatralische Musik und ein Menü in 2:35:1 stimmen perfekt auf den Blockbuster ein. Da stört auch nicht weiter, dass die Videoschleife des voll animierten Menüs relativ kurz ist, immerhin wird der Score etwas länger laufen gelassen. Schade nur, das jedes Menübild den exakt gleichen Hintergrund zeigt, nur die Musik wechselt. Ein zusätzlicher Bonuspunkt sind dann allerdings Menüübergänge und die animierte Kapitelvorschau. Im Menü für die zweite DVD bietet sich allerdings auch nicht viel mehr Abwechslung.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Auf den ersten Blick macht das Bild einen sehr guten Eindruck, welcher aber im Laufe des Films nicht gehalten werden kann. So ist eine große Schwäche, dass die Schärfe immer wieder auf weiches Niveau abfällt, obwohl man z.B. bereits in der Anfangsequenz ein deutlich höheres Schärfeniveau sehen konnte. So wirkt das Bild, gerade in Szenen mit vielen Details und womöglich noch Bewegungen manchmal leicht schwammig, milchig. Wobei letzteres mitunter auch an der teilweise recht blassen Farbgebung liegen mag. Der Kontrast hingegen weiß zu überzeugen und kann somit als Ursache ausgeschlossen werden.

Des Weiteren präsentiert sich das Bild sehr rauscharm, was allerdings auch auf die leichte Unschärfe zurückführbar wäre. Auffallend sind hingen die leichte Flächenbildung und die Nachzieheffekte, die immer mal wieder im Bild wahrzunehmen sind. Ersteres tritt vornehmlich bei Kamerafahrten über relativ homogene Flächen auf, ist dort aber recht stark wahrnehmbar. Die Nachzieheffekte hingegen sind öfter zu sehen als einem lieb ist. Zwar sind all diese Fehler generell hohe Störfaktoren, müssen aber nicht unbedingt zu einer schlechten Wertung in dieser Kategorie führen. So treten die Fehler in einem Umfang auf, der den Sehgenuss nicht zu stark negativ beeinflusst. Wer allerdings große Flächen ausfüllen möchte, ist sicherlich mit der HD-DVD besser bedient.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Tonal bieten die "Fantastic Four" wieder einiges. So finden wir neben einer Vielzahl an Umgebungsgeräuschen auch bidirektionale Effekte vor, die uns den visuellen Genuss tonal versüßen. Allerdings fehlt hierbei an manchen Stellen das letzte Quäntchen Präzision und auch bei der Abmischung hätte so manches Mal ein letzter kleiner Feinschliff für die Höchstwertung geholfen. Die Klangqualität an sich ist gut, jedoch hat hier DTS aufgrund der höheren Datenrate, obgleich sie nicht voll genutzt wird, einen kleinen Vorsprung. Auch wirkt diese Tonspur leicht präziser als das Dolby-Pendant, welches sich wie üblich etwas leiser darstellt.

Insgesamt also wiedermal ein Sound, der Audiophile zufrieden stellt, aber trotzdem nicht zu Höhenflügen einlädt.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Wenn wir uns an dieser Stelle, nachdem wir uns die einzelnen Kategorien angesehen haben, noch einmal das Review des Vorgängers von Ende 2005 ansehen, dann sehen wir vor allem eines: Auf DVD hat Constantin es nicht geschafft, die technischen Schwächen des ersten Teils auszugleichen. Gerade bei der Kategorie Bild stellen wir fest, das sich die Texte nahezu identisch lesen. Doch was bedeutet dies nun für uns? Im Grunde würde man sagen, nicht viel. Wenn wir jedoch bedenken, dass sich seit Ende 2005 einiges auf dem Markt getan hat, könnte man zum Schluss kommen, dass kein Interesse daran bestand, das Medium DVD weiter auszureizen und man lieber Erfahrungen bei den Nachfolgemedien sammeln wollte. Da allerdings das Preis-Niveau in der Zwischenzeit gesunken ist, können Fans, die sich noch nicht für die neuen Medien erwärmen konnten eigentlich bedenkenlos zuschlagen, denn hier stimmt das Preisleistungsverhältnis.

       
 
Wertung:
  (gut)
    
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