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Jagd auf Roter Oktober

  

Getestet von Christian Bartsch

Email: cb@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 24.10.2000
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 09.11.2000
   
Deutscher Titel: Jagd auf Roter Oktober
Originaltitel: The Hunt For Red October
Land / Jahr: USA 1990
     
Bildformat: Widescreen 2,35:1 (anamorph)
Tonformat: Englisch 5.1 Dolby Digital, Deutsch 2.0 Dolby Surround, Tschechisch 2.0 Dolby Surround
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Holländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: farbiger Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 13
Laufzeit: 129
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures
          
Inhalt:

Ex-James Bond Sean Connery spielt diesmal bei den Russen mit. Als Kommandant eines Atom-U-Bootes nimmt er Kurs auf die USA. Jedoch weder die Russen, noch die Amerikaner wissen, was Kapitän Ramius vorhat. Kommt es zum dritten Weltkrieg?!

       
Besonderheiten:

Wie schon beim Menü, musste Paramount auch hier kräftig sparen. Gott sei Dank hat es der Trailer noch mit auf die DVD geschafft, so konnte wenigstens dieses grafische Element noch den vielen, leeren Platz auf den unendlichen Seiten der tristen Menüs einnehmen.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Was ist denn da bei Paramount los? Werden die Designer mittlerweile aus der Portokasse bezahlt? War ein größerer Streik angesagt? Oder mangelte es einfach an allen Enden an entsprechender Motivation? Uns motivieren die statischen und langweiligen Menüs mit dem Charm einer DVD von 1997 höchstens zu folgender Note:

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

Da kam also dieses unscheinbare kleine Männchen zum Archiv und bot an, das Master zum Abtasten zu bringen. Es kam wie es kommen musste, und das kleine Männchen entpuppte sich als Rumpelstilzchen, nahm den Film, zog ihn durch den Dreck, trampelte nach Herzenslust auf dem kostbaren Zelluloid herum und ritzte hier und da obszöne Botschaften mit einem Messerchen ins Bild. So mag es uns nicht verwundern, dass der Film schrecklich viel Rauschen aufweist, Drop-Outs das Bild zieren und sich Ansätze eines Rauschfilters im Bild zeigen. Gerade bei dunklen Passagen streikt der Kontrast enorm. Ok, ganz so schrecklich wie es sich anhören mag, schaut das Bild nicht wirklich aus, jedoch dass Paramount sich dann auch noch traut, all das anamorph abtasten zu lassen, ist sicherlich sehr mutig. Wir waren auch mutig und haben uns zu folgender Note durchgerungen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Surround hin, Surround her, der Center dröhnt mit aller Gewalt, die restlichen Boxen langweilen sich zu Tode. Schade eigentlich, hier hätte man sicher beim Mastering noch einiges machen können. So klingt der Ton nicht nur sehr center-, sondern darüber hinaus auch noch sehr, sehr mittenlastig. Quasi die Treble-Center-Version einer spannenden Surround-Mischung. Lediglich die englische Tonspur rettet diese DVD vor dem Gnadenstoß. Schade.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Ein toller Film von McTiernan mit überragender Besetzung. Leider mangelt es an allen Ecken und Enden an der technischen Umsetzung dieser DVD. Da haben schon viel ältere Filme wesentlich besser ausgesehen und getönt. Fans greifen trotzdem zu.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
    
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