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Agents Secrets

Im Fadenkreuz des Todes

  

Getestet von Kay Puppa

Email: kp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 24.05.2006
Verleihfenster: 06.04.2006
Im Handel ab: 04.05.2006
   
Deutscher Titel: Agents - Secrets - Im Fadenkreuz des Todes
Originaltitel: Agents Secrets
Land / Jahr: Frankreis 2004
     
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 19
Laufzeit: 106
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
          
Inhalt:

Ein russischer Geschäftsmann mit Sitz in der Schweiz betreibt einen profitablen Schmuggel mit afrikanischen Staaten, die er mit Waffen versorgt. Der französischen Regierung passt sies nicht. Sie setzt daher zwei Top-Agenten - als Ehepaar getarnt - auf den Fall an. Ihr Auftrag: ein mit Waffen beladenes Schiff versenken, bevor es die afrikanische Küste erreicht. Die Mission gelingt, doch schon auf ihrer Rückkehr nach Frankreich geraden die beiden Agenten in einen mörderischen Komplott verschiedener Regierungen, die unterschiedlichste Ziele verfolgen.

       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist relativ knapp, denn im Menü für die Extras finden wir nicht viel vor. Als erstes stoßen wir auf das Making Of, welches etwa 26 Minuten lang läuft und einiges an Informationen, "Behind the Scenes"-Material und Interviews bereithält. Auch das dieses Making Of mit deutschen Untertiteln ausgestattet wurde, fällt positiv auf. Die Darstellerinfos halten dann geringfügige Informationen zu den Darstellern, sowie eine ausgewählte Filmografien bereit.

Sonst sind nur noch der übliche "besondere" Filmtipp, diesmal ist es "Domino", und die Trailershow, in der sich auch der Trailer zu "Agents Secret" verbirgt, mit an Bord.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Bevor wir in das Menü gelangen, müssen wir uns den bei Highlight üblichen "Nur Original ist legal"-Trailer ansehen. Das Menü selbst ist dann allerdings ansprechend gestaltet worden und im Widescreen-Format gehalten. Im Großen und Ganzen fällt positiv auf, dass alle Menüs mit Übergängen ausgestattet wurden und zudem noch alle mit bewegten Bildern in Form von Filmausschnitten animiert wurden. Außerdem wird in allen Menüs Musik eingespielt, jedoch immer nur der gleiche Titel, von der gleichen Position ausgehend, was das Ganze etwas eintönig macht. Auch der Aufbau des Menüs ist nicht sonderlich Abwechslungsreich.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das anamorphe Bildmaster befindet sich in einem tadellosen Zustand, so dass uns weder Defekte noch Verunreinigungen ins Auge fallen. Auch Farbgebung und Kontrast spielen in der Oberliga mit, denn der gut eingestellte Kontrast bietet einen makellosen Schwarzwert, welcher zusammen mit den kräftigen Farben einen angenehmen Gesamteindruck kreiert.

Bildrauschen im eigentlichem Sinne tritt so gut wie gar nicht auf. Jedoch macht dem Bild ein anderes Problem zu schaffen: Die Kompression. Sie lässt das Bild leicht grieselig erscheinen und in manchen Szenen kommt es sogar zu einer kräftigen Blockbildung, das dürfte nicht passieren und hätte vermieden werden können. Die Schärfe hingegen befindet sich wieder auf einem sehr guten Niveau und fällt nur selten leicht ab.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Wie so oft bei Highlight finden wir auch hier wieder, neben den beiden Dolby Digital-Spuren, eine deutsche DTS-Spur wieder. Dass Highlights Konzept, um jeden Preis eine DTS-Spur auf die DVD zu bannen, nicht lohnenswert ist, hören wir anhand dieser DVD recht gut. Denn während die deutsche und französische Dolby Spur nur anhand der Sprache zu unterscheiden sind und beide gut klingen, zeichnet sich die DTS-Spur durch einen nur leicht lauteren, aber deutlich merkbar dumpferen Ton aus. Wir würden von daher auf jeden Fall die Dolby Digital Variante empfehlen.

Allerdings gibt es auch dort surroundtechnisch nicht sonderlich viel zu holen. Beim Sehen des Films merkt man schnell, dass es hauptsächlich um die Dialoge geht und das merkt man dem Ton auch stark an. So finden wir die Dialoge dominierend im Front-Bereich wieder und der Rear-Bereich kümmert sich die meiste Zeit um Umgebungsgeräusche, welche sehr oft auftreten, nie zu dick aufgesetzt wirken und ein wunderbares Klangfeld erzeugen. Die wenigen Actionszenen hingegen hätten deutlich aggressiver gestaltet werden können und sollten eher tonale Highlights darstellen, heben sich aber leider nur leicht von dem Rest des Tons ab. Die Dialogwiedergabe ist allerdings brillante und auf diese kommt es bei einem dialoglastigen Film nun mal am meisten an, sodass wir trotzdem noch eine befriedigend bis gute Wertung vergeben können.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

An "Agents Secrets" ist wirklich nichts besonders, außer das man das Ehepaar Belluci/Cassel, nach "Dobermann", mal wieder gemeinsam vor der Kamera zu sehen ist und Belluci wieder ein wenig Haut zeigt. Im Groben sind dies die Höhepunkte, denn ansonsten bleibt der Film leider zu Flach um sein potenzial zu entwickeln. Technisch hingegen ist die DVD bis auf kleine Mängel in Sachen Bild und Ton gut umgesetzt. Vor allem ist interessant, dass der DTS-Ton nicht gelungen ist und es beim Bild weniger einer zu hohen Kompression zu Problemen kommt, aber aufgrund Highlights Veröffentlichungspolitik konnte man die DTS-Spur nicht weglassen, um dieses Problem beim Bild zu vermeiden...

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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