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Nemesis Game

  

Getestet von Lasse Hambruch

Email: lh@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 21.04.2004
Verleihfenster: 26.02.2004
Im Handel ab: 22.04.2004
   
Deutscher Titel: Nemesis Game
Originaltitel: Nemesis Game
Land / Jahr: Kanada 2003
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 20
Laufzeit: 89
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: mc one - media cooperation one
          
Inhalt:

Wie so viele Menschen sucht auch die attraktive Studentin Sara Novak nach Antworten auf Fragen nach dem Sinn im Leben. Erst recht, nachdem ein persönliches Unheil ihr Leben aus der Bahn warf und ihre Beziehung zur Umwelt trübte. Da entdeckt Sara wie zufällig in der nächtlichen U-Bahn ein an die Wand geschmiertes Rätsel, offenbar Teil eines geheimnisvollen Rätselspiels. Kryptische Botschaften, scheinbar wahllos über die ganze Stadt verteilt, führen zu jeweils neuen Botschaften und ermöglichen angeblich, wenn man fleißig genug weitersucht, irgendwann den Blick auf den "Plan". Unterstützt vom etwas undurchsichtigen Musikshopbesitzer Vern geht Sara der Sache auf den Grund - ohne zu ahnen, dass schon mancher Spieler teuer für seine Neugier bezahlte...

       
Besonderheiten:

Das Making Of bildet die Speerspitze der Extras. Allerdings bekommt man nicht wirklich neue Informationen geliefert. Es wird viel gesprochen, aber das meiste hat man nach fünf Minuten einfach wieder vergessen, da es einfach keine Rolle spielt. Dazu gibt es dann noch die Biografien der Darsteller in Form von Texttafeln. Die einen mögen Features dieser Art, die anderen finden sie schlicht überflüssig. Zu den Biografien gesellen sich dann noch die Trailer zum Film. Den Schluss bildet dann die Werbepalette mit Hinweisen zu anderen mc one Titeln sowie den DVD Credits.

Unterm Strich wird hier nur ein Minimum an Information geboten. Wirklich zufrieden kann man mit dem Dargebotenen nicht sein.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist gelungen. Man bekommt ein schön animiertes Hauptmenü zu Gesicht, an dem es in keinster Weise etwas auszusetzen gibt. Dies fängt bei den stylischen Animationen an und hört bei der schön bedrohlichen Musik auf. In keiner Weise muss man hier Kritik üben. Auch die Übergänge sind schlicht, aber effizient geworden. Hier punktet die DVD ebenfalls.

Die Untermenüs wurden dann nicht mehr animiert. Hätte man hier noch etwas mehr Zeit in die Gestaltung gesteckt, dann würde die DVD in punkto Menügestaltung sicherlich im sehr guten Bereich mitspielen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Farbgebung dieses Transfers ist sehr eigenwillig und beinhaltet viele Stilmittel. Einige Einstellungen sind mit einem Blaustich behaftet, was aber ebenfalls als Stilmittel zu werten und somit nicht negativ zu sehen ist. Das Verhalten des Kontrasts ist über weite Strecken hin sehr gut. Einige Szenen sind allerdings ein wenig zu hell. Die Schärfe ist einfach toll. Man bekommt hier teilweise gestochen scharfe Bilder geboten. Nur selten lässt das Niveau ein wenig nach. Ansonsten bewegt sich die DVD hier konstant in einem guten Bereich.

Was man der DVD allerdings zur Last legen muss, ist das Rauschverhalten. Da der Film aus dem Jahr 2003 stammt, ist dies dann gleich doppelt unverständlich. Man wollte wohl das hohe Schärfeniveau nicht durch den Einsatz eines Rauschfilters trüben. Dafür hat man nun über weite Strecken stark verrauschte Bilder.

mc one arbeitet bei dieser DVD mit einer sehr hohen Bitrate. Diese macht sich dann in Bezug auf die Kompression gleich positiv bemerkbar. Blockbildung und dergleichen sind eigentlich nicht zu beobachten.

Schade, hätte man das Problem mit dem Rauschen besser in den Griff gekriegt, wäre der Transfer locker im guten Bereich. So aber schafft er es nicht über ein Befriedigend hinaus.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Die Dialoge werden ohne Verzerrungen wiedergegeben. Dadurch ist das Verständnis des Gesprochenen tadellos. Die Stereofront klingt recht dynamisch und wartet mit einer guten Differenziertheit auf. Die hinteren Lautsprecher werden meist durch Umgebungsgeräusche mit ins Geschehen einbezogen. Großes Effektpotential hat der Film ohnehin nicht zu bieten. Deshalb ist das Erreichte doch sehr ordentlich.

Richtig intensiv kommt der LFE - Kanal zur Geltung. Es gibt einige Szenen, bei denen der Subwoofer richtig aggressiv aufspielt und immer wieder mit wuchtigen Attacken den Raum zum Erbeben bringt. Hier spürt man dann wieder, was ein Subwoofer so im Stande ist zu leisen.

Ganz klar, die Bassspur ist das Highlight im Bereich des Akustischen. Der Rest ist zwar ebenfalls durchaus gelungen, ragt aber auch nicht wirklich aus der Masse heraus.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Alles in allem hat mc one hier eine durchschnittliche DVD abgeliefert. Gerade aber beim Bild wird man das Gefühl nicht los, als ob hier noch Potential verschenkt wurde, denn Rauschen ist mit behutsamen Einsatz von Hilfsmitteln heutzutage in den Griff zu kriegen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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