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Half Light

  

Getestet von Stefan Paulmayer

Email: sp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 07.06.2006
Verleihfenster: 23.05.2006
Im Handel ab: 21.07.2006
   
Deutscher Titel: Half Light
Originaltitel: Half Light
Land / Jahr: USA 2006
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 23
Laufzeit: 106
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 33:56
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
          
Inhalt:

Als ihr kleiner Sohn ertrinkt, gerät das Leben der erfolgreichen Schriftstellerin Rachel Carlson völlig aus den Fugen. Ihre Ehe zerbricht, sie kann nicht mehr schreiben und plagt sich mit Schuldgefühlen. Auf Rat ihrer besten Freundin zieht sie in ein abgelegenes Fischerdorf an der schottischen Küste. Hier will sie zur Ruhe kommen und endlich wieder schreiben. Doch immer wieder sieht sie Bilder ihres toten Kindes vor sich. Weitere Visionen kommen dazu und Rachel fällt es zunehmend schwerer, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Sie ahnt nicht, dass es nicht ihr Verstand ist, um den sie fürchten muss, sondern ihr Leben...

       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial zu "Half Light" ist sehr überschaubar. Den Anfang machen sechs Interviews mit einer Gesamtlauflänge von guten zehn Minuten. Weiter geht es mit einem sechs-minütigen Zusammenschnitt von "Szenen vom Dreh", die einen unkommentierten Blick hinter die Kulissen geben. Das restliche Bonusmaterial besteht aus einer Fotogalerie, Produktionsnotizen und einem anamorphen, deutsch- und englischsprachigen Trailer.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Nach einem lästigen Anti-Raubkopierer-Spot gelangt der ehrliche Käufer in ein recht schön gestaltetes Hauptmenü. Vor allem schön ist dabei wieder, dass die Tonuntermalung in 5.1 stattfindet, was man bei Menüs doch recht selten vorfindet. Die Gestaltung des Hauptmenüs nutzt dezenzte Animationen, vor allem in Form eines Leuchtturms, und macht wie die animierten Übergänge einen sehr annehmbaren Eindruck. Leider finden wir die Untermenüs anschließend nur in einem Standbild-Design vor, das leider so oft genutzt wird und den Gesamteindruck herunterzieht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualiät liegt im Ergebnis zwar auf gutem Niveau, dennoch ist das Bild beileibe nicht frei von Mängeln. So ist die Bildschärfe zwar nicht schlecht, dennoch könnte bzw. müsste sie noch besser sein. Das Bild wirkt von den Details her zu glatt, wenngleich das Bild insgesamt keinen übermäßig weichen Eindruck hinterlässt. Aber feine Details vermissen wir eben dennoch. Auch sind Doppelkonturen als Folge von Edge Enhancement festzustellen - Kinowelt konnte das Nachschärfen also wieder einmal nicht lassen.

Die Farben wirken anfangs etwas "cremig" und bleiben den ganzen Film über etwas blässlich, was jedoch als Stilmittel anzusehen ist. Die Töne sind aber in der Regel recht natürlich, vor allem was die Darstellung von Gesichtern betrifft.

Sehr gut gelungen ist der Kontrast. Der satte Schwarzwert sorgt dafür, dass auch dunkle Szenen zumeist recht knackig wiedergegeben werden. Bildrauschen ist keines vorhanden, der Transfer wirkt klar und sehr sauber.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Wie der Film, geht es auch der Ton eher ruhig an. Eine große Rolle beim Ton spielt die Musik. Diese breitet sich konstant gut im Raum aus, nutzt alle Lautsprecher und sorgt so für eine gute musikalische Räumlichkeit. Ansonsten bietet der Film aber keinen sonderlich überwältigenden Soundtrack. Umgebungsgeräusche sind vorhanden und werden auch auf die hinteren Kanäle gesetzt, insgesamt bleibt der Ton aber eher ruhig und wird nur in einigen Sequenzen "aufgeregter", so vor allem gegen Ende. Da der Ton eher wenige tonale Schockeffekte zu bieten hat, bleibt auch nicht viel Raum für eine ausgeprägte Dynamik. Diese kommt lediglich gegen Ende des Filmes besser heraus.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Diese direct-to-dvd-Premiere von Demi Moores neuestem Film zeigt nur ein weiteres Mal, dass die Karriere von Demi Moore, so man ihr eine solche überhaupt zugestehen will, wohl mehr oder weniger beendet ist. Zwar ist "Half Light" sicherlich kein schlechter Film, handwerklich ist er sogar recht gut, aber ein richtig spannender Thriller ist es leider auch nicht geworden. Das Ende erscheint mehr oder weniger vorhersehbar und ist überdies nicht sonderlich originell.

Die DVD an sich liegt auf durchschnittlichem Niveau, man könnte also sagen, dass sie dem Film vollends gerecht wird. Die technische Seite fällt recht positiv aus, dafür gibt es so gut wie kein Bonusmaterial - andererseits dürfte es bei "Half Light" auch nicht viel Hintergrund zu beleuchten geben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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