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Cape Fear

Collector`s Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

Email: sp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 13.11.2001
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: Oktober 2001
   
Deutscher Titel: Kap der Angst
Originaltitel: Cape Fear
Land / Jahr: USA 1991
     
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch DTS 5.1
Englisch DD 5.1
Spanisch, Französisch DD 2.0 Surround
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Bonusmaterial: auch Spanisch und Französisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: ja
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 18
Laufzeit: 128
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
          
Inhalt:

Nach 14 Jahren Haft für schwere Körperverletzung wird Max Cady wieder freigelassen. Sein erster Weg führt ihn zu seinem früheren Anwalt Sam Bowden, den er für seinen Schuldspruch verantwortlich macht. In Anbetracht der unendlichen Grausamkeit, mit der Cady sein Verbrechen verübt hatte, schenkte Sam Bowden einem Beweisstück wenig Aufmerksamkeit, das Max Cady eventuell vor dem Gefängnis bewahrt hätte.
Cady hat jetzt nur ein Ziel: Sam Bowden das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und er hat eines gelernt: am besten kann man sein Ziel erreichen, wenn man subtilen Psychoterror auf sein Opfer ausübt, das diesen Terror solange nicht gerichtlich verfolgen lassen kann, bis tatsächlich etwas schwerwiegendes passiert ist. So bleibt Sam Bowden nichts übrig als unkonventionelle Mittel zu ergreifen, um sich Max Cady vom Hals zu halten...

       
Besonderheiten:

Als „Collector`s Edition“ ausgezeichnet, wird die DVD diesem Prädikat leicht gerecht.

- The Making of Cape Fear: Hinter diesem unscheinbaren Titel verbirgt sich eine 80-minütige Dokumentation, die mit Interviews, Ausschnitten, und Fotos die Entstehungsgeschichte des Filmes fast lückenlos dokumentiert. Leider wurde auf eine Unterteilung in Kapitel verzichtet.
- Deleted Scenes: An die 10 Minuten gelöschte Szenen im Format 2,35:1 Letterbox findet man hier vor.
- Behind the Scenes of the Fourth of July Parade: 2-minütiges B-roll Footage
- On the Set of the Houseboat: knapp 2 Minuten an Behind-the-Scenes-Material, das die Dreharbeiten auf dem Hausboot-Set verdeutlichen soll
- Photo Montage: 9 Minuten lang bekommt man Fotos von Robert De Niro, den anderen Schauspielern und Regisseur Martin Scorsese sowie die zu den Fotos gehörenden Filmausschnitte geboten
- Matte Paintings: 1-minütiger Zusammenschnitt von Blue Box- und Green Box-Aufnahmen mit dem fertigen Filmausschnitt
- Opening Credits: 12-minütiger Zusammenschnitt von Anfangssequenzen berühmter Alfred Hitchcock Filme, die allesamt von Saul Bass, dem Designer der Einführungssequenz von „Cape Fear“, gestaltet worden sind.
- Kinotrailer
- Production Notes auf Texttafeln
- Cast and Filmmakers Biographien und Filmografien
- DVD-Rom Features: Original-Drehbuch, Online-Links etc.

Was wirklich fehlt, ist ein Audiokommentar mit Martin Scorsese und Robert de Niro, ansonsten aber eine fein ausgestattete DVD. Nicht vergessen sollte man auch den "THX Optimizer Mode" für die optimale Einstellung der Gerätschaft.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Den einzigen wirklichen Schwachpunkt stellt die Menügestaltung dar. Animation scheint in letzter Zeit immer mehr zu einem Fremdwort für die DVD-Produzenten bei Universal zu werden. Schade, denn dadurch wird der positive Gesamteindruck der DVD ein wenig getrübt.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

In Anbetracht des Alters von 10 Jahren ist das Bild fast perfekt. Die Schärfe ist durchweg sehr hoch ausgefallen und die Farbwiedergabe zeichnet sich durch kontrastreiche und kräftige Farben aus. Bildrauschen ist so gut wie nicht vorhanden, nicht einmal dezentes Hintergrundrauschen ist festzustellen. Der Kontrast kann als äußerst gut bezeichnet werden.
Treppchenartefakte lassen lediglich eine Schwäche in der Kompression erkennen, die aber aufgrund des ansonsten sehr guten Bildes vernachlässigbar ist.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Ob bei einem Film wie „Cape Fear“ ein DTS-Track nötig ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Qualitativ besteht zwischen dem DTS- und dem DD-Ton allerdings wenig Unterschied. Beide Spuren konzentrieren sich vornehmlich auf die Frontkanäle. Gänzlich außen vorgelassen werden die Surroundkanäle aber nicht, sodass sich trotzdem eine recht angenehme Atmosphäre über das gesamte Soundfeld verbreiten kann. Der DTS-Track klingt vielleicht eine Nuance besser, mit DD wird man allerdings auch problemlos zufriedengestellt werden.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Universal versteht es, moderne Klassiker aufzupolieren und auf ausgezeichnete DVDs zu pressen. Die Regionalcode 2-DVD des Filmes „Kap der Angst“ wird für 6.12. erwartet, sodass man mit dem Kauf vielleicht noch ein wenig warten sollte.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
    
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