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Fear And Loathing In Las Vegas

  

Getestet von Christian Bartsch

Email: cb@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 31.10.2001
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.10.2001
   
Deutscher Titel: Fear And Loathing In Las Vegas
Originaltitel: Fear And Loathing In Las Vegas
Land / Jahr: USA 1998
     
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 111
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: BMG Video
          
Inhalt:

1971: Der Journalist Raoul Duke und sein Anwalt "Dr. Gonzo" machen einen Trip nach Las Vegas. Doch anstelle eines Berichts, den Duke über ein Autorennen machen soll, setzen die beiden den Vorschuß in Drogen aller Art um. Diese nehmen sie dann auch gleich reichlich ein und geraten von einem Trip in den nächsten...

       
Besonderheiten:

Die DVD bietet den Kinotrailer (deutsch und englisch) sowie Interviews und ein paar Szenen vom Set, die allerdings nur auf englisch vorliegen und nicht untertitelt wurden. Hintergrundinformationen in Form von Texttafeln mit z.T. sehr lustigen Texten über die verschiedenen Drogen runden das Bild ab.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist stilvoll, wenngleich schrecklich bunt und psychedelisch animiert. Insgesamt passt die Farbgebung zwar zum Thema "Drogen" und speziell auch sicher "LSD", aber mehr als ein "Aha." war uns beim (nüchternen) Test nicht zu entlocken.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bild macht einen recht guten Eindruck, wenngleich die Schärfe nicht immer optimal ist. Gerade bei den doch eher dunklen Szenen, die nachts in Las Vegas aufgenommen wurden, fällt dies direkt auf. Farbige Flächen verschwimmen manchmal zu einem Brei. Der Kontrast ist gut, Rauschen oder Blockbildung findet man immer wieder, wenn aber auch nur eher unterschwellig. Insgesamt darf man hier zufrieden sein.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Wenn der Duke und Dr. Gonzo in ihren Trips die unmöglichsten Tiere und Monster sehen, dann darf auch die Tonspur mitmachen und präsentiert angenehm hypernaturalistische Effekte. Insgesamt wirkt die komplette Atmosphäre des Films sehr stilisiert, so dass dieser Ton sehr gut dazu passt. Effektgewitter sucht man vergeblich, dafür ist hier immer alles ein bisschen echter als echt.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Terry Gilliam war schon immer ein Garant für garantiert "unamerikanische Erfrischung". Nein, hier geht es nicht um ein Getränk, sondern um einen Regisseur, der sich schon mit "Brazil" bewusst gegen alle stellte, um sein Werk zu verteidigen. Auch in "Fear And Loathing In Las Vegas" nimmt der Kritiker Gilliam kein Blatt vor den Mund bzw. keine Abdeckung vor die Kamera. Die Exzesse der beiden Protagonisten sind wild, machen aber, wenn man sich darauf einlassen will, eine Menge Freude. Dass es hier öfter um Drogen geht, mag man negativ anmerken und auf die Altersfreigabe schielen. Denn gerade die detailierten Infos zu den verschiedenen Suchtsubstanzen sind zwar prickelnd geschrieben, machen aber hier und da vielleicht ein bisschen zuviel Geschmack auf mehr. Dennoch: der Film ist ein Muss für Gilliam Fans und solche, die es noch werden wollen. Die technische Umsetzung auf DVD ist BMG gut gelungen, lediglich das Bild könnte einfach noch ein bisschen besser aussehen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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