> Diese Seite drucken <

  

Darf ich Sie zur Mutter machen?

  

Getestet von Kay Puppa

Email: kp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 21.07.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 04.07.2005
   
Deutscher Titel: Darf ich Sie zur Mutter machen?
Originaltitel: Darf ich Sie zur Mutter machen?
Land / Jahr: D 1969
     
Bildformat: 1,66:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: elfseitiges Booklet, plus Werbung
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 24
Laufzeit: 87
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Turbine Medien GmbH
          
Inhalt:

Ulrich Vogler und seinem fünfjährigen Sohn Dieter ist durch das verständnisvolle Urteil eines Scheidungsrichters die Ehefrau und Mutter abhanden gekommen. Nun sind die beiden dringend auf der Suche nach einer Nachfolgerin, denn Voglers Nachbarin hetzt dem allein erziehenden Studenten das Jugendfürsorgeamt auf den Hals. Und dieses fordert den Nachweis einer heilen Ehe, sonst kommt der kleine Dieter ins Kinderheim. Einzige Voraussetzung für die Traumfrau: Sie muss vorzüglich Königsberger Klopse zubereiten können!
Eine Dame zu finden wäre kein Problem, denn Ulrichs Freund Lothar bietet seine volle Unterstützung im Aufreißen potenzieller Kandidatinen an. Aber ein goldenes Händchen beweist er dabei nicht, und so spielt das Schicksal seine Macht gegen Ulrich aus. In Nachtbars und Museen, sogar in einem Ruderboot sucht er vergeblich sein Ideal. Die Zeit dräng und die Katastrophe scheint ihren Lauf zu nehmen...

       
Besonderheiten:

Gleich zu Beginn der DVD wird man wieder von Dieter Hallervorden in einem kurzen Intro begrüßt.
Der Audiokommentar wird dieses Mal von Dieter Hallervorden, dem Regisseur Ralf Gregan und Kameramann Michael Ballhaus gesprochen.
Das restliche Bonusmaterial finden wir unter dem Menüpunkt "Exponate". Dazu gehört eine Aushangfotogalerie, in der eine große Anzahl Fotos zu finden ist, sowie ein paar Plakate. Hinzu kommt ein knapp 43 Minuten langer Blick hinter die Kulissen des Audiokommentars, in dem die Sprecher des Audiokommentars ein wenig bei ihrer Arbeit zu beobachten sind.
Obendrauf kommen Biografien von Stab & Besetzung, sowie die Hallervorden Trailershow in der verschiedene Trailer zu Dieter Hallervorden Filmen zu sehen sind.
Als Bonus Film gibt es "Onkel & Co. - Die geklaute Miss".

Leider fällt das Bonus Material dieses mal leider recht dürftig aus, dies ist allerdings auch kein Wunder, denn wer ahnte denn schon vor rund 36 Jahren, das einmal eine DVD veröffentlicht wird, auf der man gerne einen Blick hinter die damaligen Kulissen geworfen hätte? Insgesamt also ein eher maues Bild, das durch die Mühe, den Versuch Bonus Material aufzutreiben bzw. extra zu produzieren, wieder "rausgerissen" wird.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü zu "Darf ich Sie zur Mutter machen?" fällt in Bezug auf die anderen Titel der Hallervorden-Collection etwas aus der Reihe. Hier gibt es nur ein Menü, in dem nur ein paar Filmausschnitte gezeigt werden und keine weiteren, großartigen Animationen oder Details. Dafür ist allerdings die Kapitelvorschau mit bewegten Bildern ausgestattet. Die anderen Untermenüs präsentieren sich in Form von starren Tafeln. Man muss allerdings auch zugeben, dass "Darf ich Sie zur Mutter machen?" nicht sonderlich viel Raum ließ für eine Menügestaltung im Stile der anderen Titel der Collection, ohne zu albern zu wirken.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das 36 Jahre alte s/w-Master des ersten Hallervorden Films ist überraschend gut erhalten. Nur selten sind Defekte vorhanden und noch seltener zeigen sich Verschmutzungen.
Der Kontrast ist teilweise recht steil, wirkt aber generell recht passend. Die Grauabstufungen sind mäßig fein, so dass hier für s/w eine gewisse Vielfalt geboten wird.
Die Schärfe ist auf gerade noch gutem Niveau und auch Details und Konturen werden ausreichend durchzeichnet.
Einziges Manko ist das recht grobe Filmkorn durch das verwendete Filmmaterial, dass das Bild leider unruhig wirken lässt. Für einen 36 Jahre alten Film ist das Ergebnis dennoch recht ansprechend.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Viel darf man von einem fast 40 Jahre alten Mono-Ton nicht erwarten, doch bekommt man für das Ausgangsmaterial viel geboten.
Die Mono-Spur wurde als Dolby Digital 2.0 mono kodiert, was dafür sorgt, dass der Ton über die beiden großen Front-Lautsprecher ausgegeben wird.
Insgesamt wurde der Ton gut aufbereitet, fast durchgängig sind die Dialoge klar verständlich und klingen nur selten etwas zu leise. Gleiches gilt für die Musik im Film. Einzig die Effekte klingen teilweise etwas unrealistisch, was aber daran liegen kann, dass der ganze Film (während der Herstellung) erst im Synchronstudio vertont wurde.
Wie immer wird der Mono-Ton nicht gewertet.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Insgesamt präsentierte Turbine Medien eine weitere würdige Umsetzung eines Hallervorden Films. In anbetracht dessen, das wir hier Dieter Hallervordens ersten Spielfilm sehen können, dies auf DVD und in sehr guter Qualität, und dass er erstmalig auf einem Medium für den Hausgebrauch veröffentlicht wurde, muss man den Machern Tribut zollen. Nicht auszudenken, was andere Anbieter diesem Film im Billigpreissegment hätten antun können.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
© 1998-2015 by Digital-Movie, Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis darf kein Teil des Werks für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder verändert werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht.