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Undead

  

Getestet von Lasse Hambruch

Email: lh@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 07.05.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 24.05.2004
   
Deutscher Titel: Undead
Originaltitel: Undead
Land / Jahr: Australien 2003
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 99
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: I - ON New Media
          
Inhalt:

In dem beschaulichen australischen Fischerdorf Berkeley verursachen die Fragmente eines Kometen eine Katastrophe: der Großteil der Einwohner verwandelt sich durch kosmische Strahlung zu blutrünstigen Zombies! Eine Gruppe von sechs Leuten versucht verzweifelt ihr eigenes Leben zu retten. Ausgerechnet der verschrobene Sonderling und Waffennarr Marion soll ihr Retter sein und seine dreiläufige Schrotflinte sorgt tatsächlich für massive Verluste in den Reihen der Untoten. Zwischen all dem Blut und Chaos gibt es nur einen Ausweg für die Überlebenden: Raus aus Berkeley! Doch es erwarten sie noch einige böse Überraschungen....

       
Besonderheiten:

Ok, einen Schwachpunkt hat die DVD dann doch und das Schlagwort lautet "Extras". Hier wird einem leider wieder einmal nichts geboten. Es gibt den deutschen und englischen Trailer. Dazu kommt ein Interview mit den Regisseuren, welches aber nur in Schriftform vorliegt. So etwas ist dann auf einer DVD fast schon peinlich! Dann gibt es da noch den Weblink von I-ON der unter dem Menüpunkt "Info" verpackt wurde und die übliche Trailershow.

Schade, dass man hier partout nichts geboten bekommt. Bei diesem Film wären einige Infos durchaus interessant gewesen!

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü zeigt, dass man auch mit wenig Aufwand ein ansprechendes Design schaffen kann. So kommt es zwar eher im schlichten Gewand daher, überzeugt aber dennoch. Das Hauptmenü ist auffällig karg geworden. Die Musik im Hauptmenü wurde passend zum Film unterlegt. Große Animationen lassen sich hier aber nicht vorfinden. Dafür sind die Menüübergänge wirklich spitze - eine sehr originelle Idee, welche eine willkommene Abwechslung zu den 0815 Standardmenüs bietet.

Positiv ist auch hervorzuheben, dass die musikalische Untermalung in allen Menüs vorhanden ist und nicht, wie so oft, auf das Hauptmenü begrenzt wurde. Auch die Kapitelauswahl hat durch den Menüübergang eine tolle Animationsidee erfahren.

Warum denn nicht so? I-ON hat hier mit einfachsten Methoden gezeigt, wie der DVD Fan zufrieden zu stellen ist. Das Menü weiß zu gefallen, ohne dass man lange aufgehalten wird. Gut so!

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Zunächst fallen beim Bild die Stilmittel auf. Von eben besagten wurde wirklich heftig Gebrauch gemacht. So haben einige Aufnahmen einen schon fast störenden Blaustich. Nicht mal in den typischen "Cop - Filmen" tritt dieser so krass zu Tage wie hier. Auch der Kontrast weist seine Eigenheiten auf. So ist er eindeutig zu dunkel. Details werden dadurch nicht mehr ganz korrekt dargestellt. In wenigen Szenen wendet sich das Blatt dann, denn dann lässt er einige Flächen überstrahlen.

Das Schärfeverhalten ist gut. Hier hat man ein sehr solides Niveau erreicht, welches auch den ganzen Film über konstant erhalten bleibt. Die Schärfe stellt also klar einen Lichtblick des Bildtransfers dar. Ärgerlich ist das Rauschen. Dieses ist stellenweise einfach zu stark und da der Film aus dem Jahre 2003 stammt auch unentschuldbar. Die Kompression schafft es, dank einer sehr hohen Bitrate, keine Blockbildung oder Blockrauschen zu produzieren.

Der Bildtransfer liegt absolut im Mittelfeld. Es gibt eine Reihe guter Ansätze und eine ganze Reihe an Mängeln. So landet man dann zum Schluss bei einem...

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Gleich zu Beginn fällt die nicht ganz perfekte Synchronisation auf. Die Sprecher sind teilweise nur aus der zweiten Reihe. Stellenweise fällt das mal mehr, mal weniger ins Gewicht. Die Dialoge klingten nicht immer sauber und präzise. Sie werden stellenweise von einem leichten Rauschen begleitet und klingen gelegentlich dumpf.

Erfreulich ist hingegen der räumliche Aspekt der Tonspur. Hier bekommt man doch eine ganze Reihe schöner Effekte geboten. Hier liegt zwar keine Referenz vor, aber dennoch kommt man auf seine Kosten. Als gelungen kann man auch zweifellos die Bassspur bezeichnen, denn der Subwoofer spielt in einigen Szenen sehr wuchtig auf. Die Bassattacken dauern dann auch ein paar Sekunden an, sodass man immer, wenn man denn will, auch einen Gruß an den Nachbarn loswerden kann.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Der Film kann als typisches Beispiel herangezogen werden, wie die FSK doch eine erhebliche Entwicklung durchlaufen hat - und zwar eine positive! Früher wäre der Film locker auf dem Index gelandet, ja selbst für den Paragraphen 131 wäre er interessant gewesen. Köpfe werden gespalten und abgeschlagen. Schwarzer Humor ist an der Tagesordnung. Mittlerweile hat die FSK aber dazugelernt. Wenn man sich den Rahmen des Filmes anschaut, dann stellt man sehr schnell fest, dass das einfach keiner ernst nehmen kann und das wollten die Regisseure auch gar nicht. Alles ist so übertrieben und auf einer solch fiktionalen Ebene dargestellt, dass man stellenweise einfach lachen muss.

So muss es auch der FSK ergangen sein, die sich hier zu einer Freigabe ab 16 Jahren hat hinreißen lassen. Über "Keine Jugendfreigabe" hätte man sich hier aber gewiss auch nicht beschweren dürfen.

Die DVD ist recht ordentlich geworden. Nur die Extras fallen ein wenig ab und verhindern somit eine bessere Bewertung. Der Film ist für alle Horror Fans sicherlich interessant, obwohl man die Erwartungen nicht so hoch schrauben sollte, denn dem Filmvergleich auf dem Cover hält er sicherlich nicht stand.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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