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Vanity Fair

Jahrmarkt der Eitelkeit

  

Getestet von Stefan Paulmayer

Email: sp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 18.01.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.10.2005
   
Deutscher Titel: Vanity Fair
Originaltitel: Vanity Fair
Land / Jahr: GB/ USA 2004
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 22
Laufzeit: 135
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
          
Inhalt:

Becky Sharp, die Tochter eines englischen Künstlers und einer französischen Sängerin, hat ihre Eltern bereits in jungen Jahren verloren. Sie sehnt sich nach einem glamourösen Leben, welches ihr gesellschaftlicher Stand ihr aber nicht erlaubt. Becky gelingt es, mit Geist, Charme und Sexappeal die feine Gesellschaft Londons Anfang des 19. Jahrhunderts zu erobern. Sie wickelt die Männer reihenweise um den Finger und findet schließlich in Marquis von Steyne einen mächtigen Gönner: Er lässt ihre kühnsten Träume wahr werden, doch Becky ahnt nicht, dass der Preis dafür hoch sein wird....

       
Besonderheiten:

- Audiokommentar von Mira Nair (in Deutsch untertitelt)
- Entfernte Szenen: Unter diesem Menüpunkt findet man fünf Deleted Scenes sowie einen alternativen Anfang und ein alternatives Ende. Die Gesamtlänge beträgt etwa 14 Minuten und die Szenen liegen in unbearbeiteter Form in Letterbox-Widescreen vor.
- Making Of: Das Making Of entpuppt sich als bessere Featurette mit einer Laufzeit von etwa elf Minuten. Die Machart ist sehr auf Promotion getrimmt, weswegen das Making Of nicht unbedingt als vollends interessant zu bezeichnen ist.
- "Die Frauen von Vanity Fair": Diese Featurette dauert knappe neun Minuten und ist in ähnlichem Stil gehalten wie das Making Of. Also auch hier werden Interviews mit Filmausschnitten zu einem mehr oder weniger interessanten Mix verknüpft.
- Kinotrailer

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Wieder einmal liefert Universum Film nur ein relativ einfach gestaltetes 4:3-Menü ab. So wurde nur das Hauptmenü animiert und mit Ton versehen, die restlichen Menüs liegen leider nur als Standbilder vor. Die Gestaltung des Menüs wirkt zwar mehr oder weniger zum Film passend, ist jedoch nicht wirklich sonderlich aufregend gestaltet worden. Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Menüs von Universum Film DVDs in letzter Zeit wieder hinter das übliche Niveau zurückgefallen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Obwohl in den Anfangs-Credits der deutsche Titel aufscheint, wurde dennoch ein Internationales Master verwendet, was man den fest eingebrannten englischen Untertiteln erkennen kann. Insgesamt ist der Transfer gekennzeichnet von Stilmitteln, die die Darstellung des Bildes ein wenig verändern. So wird das Bild von warmen Farben dominiert. Die warmen Farben tragen mit dazu bei, dass das Bild einen gewissen ältlichen Look hat.

Wie sooft stellt die Bildschärfe auch bei "Vanity Fair" einen gewissen Schwachpunkt dar. So erscheint das Bild teilweise zu weich und wenig detailreich. Bei einem so neuen Film müsste die Bildschärfe eigentlich besser sein. Dennoch fällt die Schärfe zumindest so zufrieden stellend aus, dass es trotzdem Spaß macht, den Film über einen Projektor zu sehen.

Mit dazu trägt sicher auch das Rauschverhalten bei. Der Transfer wirkt klar und sauber und zumeist sehr rauscharm. Auch Vereinigungen und Defekte sind so gut wie nicht festzustellen. Das Ausgangsmaterial dürfte also relativ hochwertig gewesen sein. Der Kontrast liefert ebenfalls gute Werte, die auch in dunklen Szenen nicht wesentlich nachlassen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Film bietet sicherlich nicht die beste Ausgangsbasis für ausgeprägten Surround-Ton. Dass der Ton allerdings nicht einmal die gebotenen Möglichkeiten ausnutzt, enttäuscht doch ein wenig. So haben wir sicherlich keine mit Surroundeffekten gespickte Tonkulisse erwartet, aber auf etwas mehr durfte man wohl doch hoffen. Der Ton macht von den Möglichkeiten, die sich ihm grundsätzlich bieten würden, zu wenig Gebrauch.

Es gebe durchaus einiges Szenen, in denen man verschiedene Umgebungsgeräusche hätte setzen können, in denen dies allerdings nicht geschehen ist. Hier waren die Macher des Tons eindeutig zu wenig kreativ. Relativ gut wird 5.1 allerdings von der Musik genutzt. Diese spielt teilweise richtig gehend mit den hinteren Lautsprechern und erzeugt so nette Effekte.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten" gehört sicher nicht zu den großen Film-Highlights, zumindest durchschnittliche Unterhaltung hat der mit Reese Witherspoon und Gabriel Byrne gut besetzte Film allemal zu bieten. Durchschnittlich präsentiert sich aber nicht nur der Film, sondern auch diese DVD aus dem Hause Universum Film. Technisch liegt die DVD auf brauchbarem, aber sicherlich nicht überragendem Niveau und auch die Bonusausstattung kommt über die Durchschnittlichkeit nicht hinaus. Am Ende schließt sich dadurch aber der Kreis und der Film wird wohl adäquat ins Heimkino transportiert.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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