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Leben oder so ähnlich

  

Getestet von Florian Kriegel

Email: fk@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 25.11.2003
Verleihfenster: 07.08.2003
Im Handel ab: 06.12.2003
   
Deutscher Titel: Life Or Something Like It
Originaltitel: Life Or Something Like It
Land / Jahr: USA 2002
     
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 28
Laufzeit: 99
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
          
Inhalt:

Moderatorin Lanie Kerrigan ist das Zugpferd der Nachrichten beim lokalen Sender KQMO 4, ihre Sendung "That´s Seattle Life" der Quotenrenner. Und die platinblonde Karrierefrau setzt alles daran, einmal so berühmt zu werden wie ihr großes Vorbild: TV-Ikone Deborah Connors. Bis es so weit ist, pflegt Lanie ihre prestigeträchtige Beziehung zu Baseballprofi Cal, stählt ihren Körper und hält strikte Diät. Lanies Einsatz wird schon bald belohnt. Ihr Boss eröffnet ihr, dass sie befördert wird. Zur Vorbereitung soll sie ausgerechnet mit ihrem Intimfeind, Kameramann Pete, auf Reportagetour gehen. Bei der Vorberichterstattung über das Spiel des örtlichen Footballteams treffen die beiden den obdachlosen Hellseher Prophet Jack. Jack verkündet nicht nur das korrekte Spielergebnis vorab, sondern klärt Lanie auch über ihren bevorstehenden Tod auf: Der soll exakt am nächsten Donnerstag eintreten. Lanie will die Schreckensbotschaft zunächst nicht glauben.

Doch dann beginnt ihre glatte Fassade zu bröckeln, sie denkt über ihr oberflächliches Leben nach, das womöglich bald endet. Konsequent beendet sie die Beziehung zu Cal und fühlt sich zu Pete hingezogen, der seine erfolgreiche Karriere zugunsten seines kleinen Sohnes freiwillig aufgegeben hatte. Als plötzlich eine noch größere berufliche Chance winkt, fällt Lanie jedoch in alte Verhaltensmuster. Sie lässt Pete sitzen, fährt nach New York und führt ein Interview, das den Startschuss für ihren Aufstieg zum US-Medienstar gibt. Doch noch während des Interviews wird Lanie klar, dass die große Medienkarriere nicht die Erfüllung ihres Lebens sein kann. Sie kündigt und will nach Seattle zurückkehren, als vor ihren Augen die missglückte Festnahme eines Dealers in einer Schießerei endet. Ein Querschläger trifft Lanie und sie bricht schwer verletzt zusammen...

       
Besonderheiten:

Von Extras keinerlei Spur - nichts! Anscheinend floppte der Film im Kino und im Verleih so stark, dass man für den Kaufmarkt keine neue DVD angefertigt hat.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Spärliche, anamorphe Menüs prägen die fade Präsentation. Keinerlei Animationen sind zu finden, nicht mal Hintergrundmusik ist vorhanden. Auch hier wurden anscheinend die bereits vorhandenen Designs der Verleih-DVD übernommen und so muss man mit einem wirklich langweiligen Menü zufrieden sein.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
     
Bildtest:

In dieser Kategorie schlägt sich einer von Jolies neueren Filmen durchaus gut. Zwar sind hier und da immer wieder kleinere Auffälligkeiten zu beobachten, diese sind aber bei weitem nicht so dramatisch, als dass man grosse Abzüge vornehmen müsste.

Zu Beginn wirkt das Bild leicht zittrig, vor allem in der Horizontalen, und den ganzen Film über kann man dies ab und zu nochmal beobachten, allerdings nur, wenn man genau darauf achtet und genau sucht. Ansonsten zeigt sich "Leben oder so ähnlich" ab der ersten Minute mit einem überzeugenden Kontrast, der nur stellenweise leicht schwächelt, die Szenen aber meist gut ausleuchtet und natürlich wirken lässt.

Die Bildschärfe ist durchweg gut, gibt das Bild aber eine Spur zu weich wieder, wodurch man leider nicht das Gefühl hat, einen wirklich scharfen Transfer vor sich zu haben. Die natürliche Farbgebung und der stets anstandslose Schwarzwert fallen ebenfalls positiv auf. Hin und wieder zeigen sich leichte Ungereimtheiten in der Kompression auf, so dass leichtes Blockrauschen und geringe Tendenzen von Artefakten sichtbar werden. Das geringe Rauschen stört nicht weiter und so verdient sich die DVD in diesem Punkt ein knappes "gut".

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Im Ton zeigt sich "Leben oder so ähnlich" sehr unspektakulär und so spielen hauptsächlich Dialoge und Musik die tragende Rolle. Zu Beginn gefällt die räumlich abgestimmte Filmmusik, die u.a. ein Lied der Rolling Stones beinhaltet. Im späteren Verlauf verliert die Musik etwas an Räumlichkeit, dennoch kann sie vom Klang stets gefallen.

Die Dialoge sind immer sehr deutlich und dadurch gut zu verstehen. Bis auf o.g. Musikeinlagen und vereinzelte, kleinere Umgebungsgeräusche werden die Rear-Speaker aber leider nur sehr spärlich genutzt, so dass sich die Haupthandlung stets auf der guten Stereofront abspielt. Der Film bietet aber auch kaum Möglichkeiten, einen spektakulären oder effektreichen Raumklang abzuliefern. Berücksichtigt man die Mischung zwischen Drama und Komödie, so wird der Zuschauer vom Ton nicht enttäuscht sein, aber dennoch keine Überraschungen bemerken.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Nach vier Monaten Verleih veröffentlicht Twentieth Century Fox Home Entertainment den Film "Leben oder so ähnlich" nun auch als Kauf-DVD. Leider hat man sich dafür entschieden, eine "Vanilla-DVD", also eine DVD ohne jegliche Extras und Besonderheiten, auf den Markt zu werfen. Somit entspricht diese Kauf-Fassung der Verleih-DVD.

Wer also auf Extras großen Wert legt, der sollte einen großen Bogen um diese DVD machen, wer aber eine technisch gute Veröffentlichung mit einer sympathischen Angelina Jolie sucht, der dürfte bei "Leben oder so ähnlich" fündig werden. Man sollte aber keine reine Komödie erwarten. Zwar hat der Film viele lustige Elemente, das eigentliche Thema hat aber ganz klar etwas Ernstes bzw. Dramatisches.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
    
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