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Kalkofes Mattscheibe - Staffel 1

  

Getestet von Christian Bartsch

Email: cb@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 06.10.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.10.2006
   
Deutscher Titel: Kalkofes Mattscheibe
Originaltitel: Kalkofes Mattscheibe
Land / Jahr: D 1994-1995
     
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Kommentar (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: DigiPak
Kapitel: je ca. 10
Laufzeit: 360
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (4x)
Anbieter: Turbine Classics
          
Inhalt:

Die vier DVDs enthalten alle 44 Folgen der ersten Staffel von April 1994 bis Mai 1995.

       
Besonderheiten:

Wie schon von den anderen Kalkofe-VÖs gewohnt, haben sich auch diesmal Chef-Kommentator Oliver Kalkofe und Regisseur Marc Stöcker vor dem Mikrofon eingefunden, um ALLE Folgen komplett zu kommentieren. Hier erfährt man, wer sich wirklich auf den Arm genommen fühlte und z.B. auch, warum es nach "Speckbulette" immerhin zwei Sendungen brauchte, den magersüchtigen großen Klaus zur Ordnung zu rufen.

Dazu kommt die "Olli Kal und Brink Show", ein dereitstdüniges Special aus dem Jahr 1998, das alle Highlights der bis dato gesendeten Folgen enthält sowie jede Menge Gäste, die nach dem entführten Kalk suchen. Auch hier gibt es einen Kommentar, bei dem auch Frühstyx Radio Co-Scherge Oliver Welke zu Gast ist.

Wer schon immer wissen wollte, wie der Vorspann entstanden ist, bekommt einen Blick hinter den Kulissen. Und dann ist da noch die ungesendete Pilot-Folge, quasi Mattscheibe 00, die einige Gags in Varianten enthält. Köstlich.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Turbine spendiert den vier DVDs ein abgefahrenes Menü. Jede Disc zeigt die Abenteuer eines kleinen wackeren Fernsehers, der an verschiedenen Orten aufgestellt ist und Kalkis Programm zeigt. Auf Knopfdruck lässt sich der Fernseher sogar pimpen, was speziell in der Fischverarbeitung und beim Italiener granatenmäßig kommt. Leider mangelt es den Menüs an weiterer Finesse.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Dreht man die Uhr 12 Jahre zurück und schaut ins Jahr 1994, dann fällt die teilweise grausige Bildqualität der Mitschnitte auf. Die eigentliche Master-Qualität der Mattscheiben ist erfreulich hoch, wenngleich man auch hier Abstriche machen muss - Video ist und bleibt Video. Bemerkenswert ist allerdings die saubere Umsetzung, ohne nennenswerte Dropouts oder Beschädigungen. Keine Frage - besser haben die Mattscheiben anno ´94 nicht ausgeschaut...

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton ist das Sorgenkind der verschiedenen Folgen. Mal klingt nur das Ausgangsmaterial fad und dumpf, manchmal allerdings auch die verschiedenen Kommentare von Oliver. Speziell eine eingeschaltete Dynamikkompression im Receiver verschlimmert den Effekt, so dass wir unbedingt dazu raten, diesen nicht zu benutzen. Bei der guten Vorkomprimierung der Folgen gibt es aber ohnehin nur wenig nachzuregeln.

Die Titelmelodie klingt speziell sehr dumpf, was jedoch schon vor über zehn Jahren als eher "amtlich" galt und auch heute nicht bemängelt werden sollte.

Insgeamt ist der Ton noch gut verständlich, fällt aber im Vergleich zu den bereits erhätlichen neueren Kalkofe-Ausgaben, deutlich ab.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

1994 gab es im deutschen Fernsehen nur wenig zu lachen. Durfte man meinen, wenn man sich das angebotene Unterhaltungsprogramm genauer anschaute. Doch dann gab es plötzlich eine Sendung, kurz vor Acht, auf dem noch recht wenig verbreiteten PayTV-Sender Premiere. Unverschlüsselt.

Dort zeigte sich eine gewisser Oliver Kalkofe, einigen bereits vom Frühstyx Radio bekannt, der mit einer bis dato nie dagewesenen Brutalität den "Kollegen" übers Maul fuhr. Speziell Volksmusik, Schlager und Achim wurden der versammelten Nation vorgeführt. Der Rest ist Geschichte. Keine Frage, hier darf man wirklich von Kult sprechen.

2006, also gut 12 Jahre später, wagt sich das inzwischen durch die Hallervorden-Veröffentlichungen und den "neuen" Mattscheiben bekannte Label Turbine Medien an die nicht ganz einfache Veröffentlichung der Klassiker, für die doch tatsächlich einige Stars vor Gericht zogen. Alle Folgen der ersten Staffel liegen auf drei DVDs komplett unzensiert vor - inklusive "Speckbulette".

Große deutsche Abendunterhaltung für einen fairen Preis. Zugreifen!

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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