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Jackie Brown

  

Getestet von Lasse Hambruch

Email: lh@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Anmerkung: Hierbei handelt es sich um die DVD aus der Tarantino Gold-Collection.
Review Datum: 10.11.2003
Verleihfenster: Nein
Im Handel ab: 13.10.2003
   
Deutscher Titel: Jackie Brown
Originaltitel: Jackie Brown
Land / Jahr: USA 1997
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 32
Laufzeit: 146 Min.
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universum Film
          
Inhalt:

Um ihr Gehalt aufzubessern, schmuggelt die Stewardess Jackie Brown regelmäßig Schwarzgeld für einen Waffenhändler von Mexiko nach Los Angeles. Eines Tages wird sie dabei von einem FBI-Agenten ertappt. Um der angedrohten Haftstrafe zu entgehen, willigt sie in einen Deal mit den Beamten ein und verspricht, ihren Auftraggeber bei der nächsten Geldübergabe der Polizei zu verraten. Doch ihre Kooperationsbereitschaft ist nur vorgetäuscht. In Wirklichkeit heckt Jackie einen Plan aus, um das Geld in die eigene Tasche wandern zu lassen...

       
Besonderheiten:

Die Extras sind zwar nicht so umfangreich wie beispielsweise beim RC1 Pendant, aber dennoch kann man auch hier zufrieden sein, da man doch einiges geboten bekommt. Das Interview mit Quentin Tarantino und Robert De Niro hat eine Laufzeit von ca. 22 Minuten. Hier erfährt man durchaus interessante Dinge, die auch von der persönlichen Ebene zwischen Tarantino und De Niro handeln. Allerdings sind gute Englischkenntnisse erforderlich, da das Interview nicht untertitelt wurde.

Auch der Menüpunkt "Goofs" weiß sehr zu gefallen. Zuerst wird der Fehler mit Texttafeln beschrieben, bevor man sich dann den Goof direkt anschauen kann. Im Menüpunkt "Referenzen" kann man alle möglichen Zusammenhänge zwischen den Tarantino Filmen und den Darstellern nachlesen, was mehr als nur unterhaltsam ist, da doch witzige "Zufälle" aufgedeckt werden. "Schnapp dir die 100$" entspricht der "Follow the rabbit" Funktion bei Matrix. Es wird mitten im Film eine 100$ Note eingeblendet und dann kann der Zuschauer durch drücken der "Enter-Taste" zusätzliche Infos über diese Szene einholen.
Den Abschluss bilden dann noch die üblichen Verdächtigen wie die Cast & Crew Infos sowie die Trailer zu Jackie Brown und Pulp Fiction.

Unterm Strich eine gute Ausstattung, die mehr hergibt, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist sehr einfach gestrickt. Animationen beschränken sich leider auf ein absolutes Minimum. Größtenteils muss sich der Betrachter mit Standbildern zufrieden geben.

Einzig echter Lichtblick ist die tolle Musik, die mal wieder den typischen Tarantino Style unterstreicht, sonst wird hier aber eher Magerkost geboten.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Schön, dass sich Universum Film entschlossen hat, für die Tarantino Gold Collection ein neues Master zu verwenden. Besonders bemerkbar macht es sich beim Schärfeverhalten, denn das ist im Gegensatz zur Scheibe aus der alten Tarantino Collection deutlich besser.

Auch die Farbgebung wirkt wesentlich frischer, wodurch das Bild einen plastischeren Eindruck hinterlässt. Der Kontrast sorgt für satte Schwarzwerte, die nur sehr selten den Hang zum Grau hin haben. Rauschen ist bei dieser Scheibe ebenfalls kaum ein Problem. Wenn zur Rauschunterdrückung hier ein Filter eingesetzt wurde, so ist man mit ihm sorgfältig umgegangen, da er sich nicht negativ auf die Schärfe auswirkt.

Die Kompression leistet sich, trotz hoher Bitrate, stellenweise leichte Blockbildung. Diese ist aber nur bei sehr genauem Hinsehen erkennbar und dürfte nur die wenigsten stören.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Wie bei jedem Tarantino Streifen ist der Sound meist nicht von allergrößter Bedeutung, da sich hauptsächlich alles um die Dialoge dreht und nur wenig Actionsequenzen da sind, die die Boxen mal ans Limit bringen könnten. Ein räumliches Gefühl entsteht eigentlich nur, wenn die geniale Musik ins Spiel kommt. Dann wird aber die filmische Atmosphäre super unterstrichen.

Auch wenn nur wenig Potential für viel Surround Sound da ist, so bekommt man dann doch ein paar "Happen" in Form von Umgebungsgeräuschen geboten. Diese klingen dann aber sehr dynamisch und sind gut ortbar.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Im Gegensatz zur alten Auflage hat man nur am Bildtransfer etaws geändert - Hier jedoch mit Erfolg. Ob es sich lohnt, deshalb die Box erneut in etwas abgewandelter Form zu kaufen, muss jeder selbst entscheiden. Störend sind leider die nicht ausblendbaren Untertitel in der englischen Originalfassung, weshalb Freunde des O-Tons wohl eher auf Scheiben aus dem Ausland zurückgreifen werden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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