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Ohne Worte

  

Getestet von Florian Kriegel

Email: fk@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 28.05.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.05.2002
   
Deutscher Titel: Ohne Worte
Originaltitel: Say It Isn´t So
Land / Jahr: USA 2001
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: nein
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 15
Laufzeit: 92
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
          
Inhalt:

Der mittelmäßig verdienende Tierfänger Gilly verknallt sich in die hübsche Friseurin Jo, die ihr Handwerk allerdings nur bedingt beherrscht. Es beginnt eine romantische Liebesbeziehung, die allerdings plötzlich zu zerbrechen droht als Gilly erfährt, dass seine Mutter, die er bereits sein ganzes Leben lang sucht, Jos Mutter ist. Jo bricht den Kontakt ab und geht zu ihrem millionenschweren Ex-Freund Jack zurück, den sie wenige Zeit später heiraten will.
Plötzlich taucht der wahre Bruder von Jo auf und für Gilly ist klar, dass er seine Mutter immer noch nicht gefunden hat. Er macht sich sofort auf den Weg nach Orleans, wo Jo ihren Freund bald heiraten will. Valdine, Jos Mutter, ist allerdings so scharf auf Jacks Geld, dass sie eine wilde Geschichte erfindet, die Gilly vor seinem Vorhaben abhalten soll...

       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extras ist ebenfalls zu gering ausgefallen. Ein Audiokommentar vom Regisseur James B. Rogers und Chris Klein ist bei weitem das interessanteste Feature dieser DVD. Des weiteren gibt es eine Making Of-Featurette, die mit knapp vier Minuten erheblich zu kurz geraten ist. Dieses Filmchen ist vielmehr reine Werbung für den Film als viel weniger ein Making Of im eigentlichen Sinne. Unter der Auswahl nicht verwendeter Szenen kann man sich dann noch sechs geschnittene Szenen angucken, die auf Wunsch vom Regisseur kommentiert werden. Ein Kinotrailer und fünf TV-Spots, alle in englischer Sprache, runden die ausreichende Ausstattung ab. Erfreulich ist es aber, dass fast alle Extras, vor allem auch der Audiokommentar, untertitelt wurden.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Bereits bei erscheinen des Hauptmenüs wird klar, dass sich die Designer keine große Mühe gegeben haben. Zwar wartet das anamorphe Menü mit passender Hintergrundmusik auf, allerdings hat man komplett auf Animationen verzichtet. Die Untermenüs sind ebenfalls sehr schlicht geraten und in jedem Menü dudelt die gleiche Musik vor sich hin. Schade das man sich nur bei Blockbustern wie z.B. "Planet der Affen" so große Mühe gibt.
Ein paar Animationen und bewegte Übergänge hier und da hätten das Erscheinungsbild beträchtlich aufgewertet, so bleibt leider nur ein "ausreichend".

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

"Ohne Worte" ist eine Produktion aus dem Jahre 2001 und sollte somit bestmöglichste Bildqualität bieten können. Zu Beginn fällt der Kontrast auf, der zu hell ist, dieser wird allerdings sehr schnell besser und kann bis auf die Anfangsszene auch voll überzeugen. Positiv sind auch die Farben, die ein kräftiges Erscheinungsbild haben. Die Schärfe ist ebenfalls gut, könnte aber meist noch einen tick besser sein. Vor allem die Detailschärfe hätte etwas ausgeprägter sein können. Leider fällt auch immer wieder ein Rauschen auf, das teils etwas stärker ist, z.B. bei Minute 24:30. Insgesamt konnte das Bild allerdings gefallen und so gravierend sind die Mängel auch nicht und den Filmgenuss stören sie ebenfalls nicht.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Im tonalen Bereich hat die DVD relativ wenig zu bieten. Dieses Manko ist aber eher genretypisch und kann nicht unbedingt negativ bewertet werden. Zwar sind beide Tonspuren im digitalen Raumklangformat enthalten, allerdings beschränkt sich die Klankulisse sehr auf den Frontbereich. Die Dialoge kommen stets aus dem Center-Speaker im Gegensatz zur Musik, die sich auf die breite Front verteilt. Schade das die Musik zu frontlastig abgemischt wurde, denn die Rear-Speaker bekommen so gut wie gar nichts zu tun. Nichtsdestotrotz hat uns der Gesamteindruck gefallen, aufgrund der wenig spektakulären Abmischung ist allerdings nicht mehr als ein "befriedigend" drin.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Die Macher von "Verrückt nach Mary" haben mit der Produktion von "Ohne Worte" einen weiteren schrägen Film gedreht, der aber leider nicht an die Klasse des Blockbusters mit Cameron Diaz herankommt. Trotzdem bietet auch "Ohne Worte" einige gute Lacher. Heather Graham, bekannt aus Filmen wie Boogie Nights oder Austin Powers 2, und Chris Klein, bekannt aus den beiden American Pie-Filmen, machen ihre Arbeit gut.
Die DVD kann technisch durch eine sehr solide Umsetzung gefallen, allein die Extras sind leider nicht sonderlich überzeugend. Für einen lustigen Kinoabend kann man die DVD allerdings allen Interessierten ans Herz legen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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