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Am Tag als Bobby Ewing starb

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 27.03.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.01.2006
   
Deutscher Titel: Am Tag als Bobby Ewing starb
Originaltitel: Am Tag als Bobby Ewing starb
Land / Jahr: D 2005
Genre: Komödie
   
Regie:  Lars Jessen
Darsteller:  Peter Lohmeyer , Gabriela Maria Schmeide , Franz Dinda , Nina Petri , Richy Müller
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 16
Laufzeit: 91 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: EuroVideo
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

1986 – Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf ist in den letzten Zügen. Nur eine letzte Landkommune ist übrig geblieben: das "Alternative Wohnkollektiv Regenbogen". Für sie könnte es immer so weiter gehen mit endlosen Konsensdiskussionen, Schafe scheren und nacktem Gemeinschaftsbaden. Eines Tages bekommen die Flachland-Kommunarden Zuwachs durch die beiden Städter Hanne und ihren Sohn Niels. Während Hanne sich überraschend schnell an Schreitherapie und Gemüseaufzucht gewöhnt (und noch viel schneller an die Tantraspiele mit Kommunenguru Peter), hat Niels immer weniger Lust auf die dogmatischen WG-Regeln. Aus Trotz schließt er sich dem gewaltbereiten AKW-Widerstand an und bringt das beschauliche Chaos der Kommune damit reichlich durcheinander. Zum großen Knall kommt es aber erst, als im entfernten Tschernobyl ein Reaktor explodiert. Genau an dem Tag, als Bobby Ewing stirbt, der Erdölprinz aus "Dallas" und Serienliebling der Kommune...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Hinter dem Menüpunkt "Special Features" verbirgt sich nicht viel. Den Audiokommentar von Regisseur Lars Jessen, Darstellerin Elke Müller-Stahl und George Pauly, dem Vorbild für die Figur "Peter", finden wir bereits in dem Menü für die Einstellungen. Bei den Special Features finden wir dann noch fünf Deleted Scenes. Die drei kurzen Szenen, die unter "Rakete – King of Brokdorf" zusammengefasst sind, bieten keinerlei Hintergrundinformationen. Als letztes finden wir den Kinotrailer vor. Abgerundet wird das Ganze von den typischen Programmtipps.

Leider bietet die DVD nicht viel, was das Bonusmaterial angeht - zumindest ein kurzes Making Of hätten wir uns doch noch gewünscht.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

In das Menü gelangen wir nach einem kurzen Intro. Weitere Menüübergänge finden wir leider nicht vor. Besonders schade ist auch, dass EuroVideo mal wieder das 4:3-Format für das Menü zugrunde gelegt hat, obwohl Widescreen in Zeiten, in denen die HD-DVD vor der Tür steht, eigentlich Standard sein sollte.

Insgesamt ist das Menü recht hübsch designt. Mit viel Liebe wurde ein Comic-Stil mit Filmszenen gepaart und viele Animationen ins Menü implementiert. Der gute Ersteindruck wird auch nicht stark geschmälert, wenn – wie üblich – die Untermenüs, abgesehen von der Kapitelauswahl, nur noch aus Stillframes bestehen. Wie so oft gilt auch bei diesem Menü das alte Rezept, Stillframes keine musikalische Untermalung zu gönnen. So sind auch hier nur die animierten Menübilder mit passender Musik unterlegt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Master scheint in Ordnung zu sein, eigentlich nie fallen Defekte und Verunreinigungen auf. Allerdings scheint mit Super 8-Kameras gefilmt worden zu sein, jedenfalls wirkt das Bild optisch fast so. Die Farbgebung wirkt dauerhaft leicht blass und der Kontrast ist nie wirklich ideal. Zwar neigen helle Flächen nur selten zum Überstrahlen, allerdings breitet sich Schwarz gerne mal aus und lässt das sonst eher hell wirkende Bild zu dunkel erscheinen.

Außerdem ist es so, dass eine nahezu permanente Unschärfe zu sehen ist, die das Bild nur in sehr wenigen Szenen scharf erscheinen lässt. Interessant ist auch das Rauschen, das sich oft im Bild wiederfindet und ihm diesen VHS mäßigen Look verleiht. Dieses Grieseln lässt einige Kanten ausgefranzt wirken. Kombiniert mit der Unschärfe wirken Details oft matschig.

Es lässt sich darüber streiten, ob dies nun Absicht ist oder ein Versehen. Oft ist es, dass bei deutschen Filmen die Bildqualität immer nicht besonders gut ist. Ein gutes Beispiel dafür ist "Barfuss" gewesen - auch hier litt das Bild unter ähnlichen Problem, allerdings fallen diese hier nicht genauso schlimm aus.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton liegt ausschließlich in Dolby Digital 5.1 vor und lässt sich mit einem Wort beschreiben: Durchschnitt. Die Klangqualität liegt im Durchschnitt und lediglich bei der Sprache ist das Niveau etwas schwankend. So kommt es zum Beispiel ab und an vor, dass die Stimmen leicht dumpf oder hallig klingen. Auch was die Lautstärke angeht, ist hier scheinbar nicht astrein gearbeitet worden - so schwankt sie in manchen Dialogen nämlich merkbar. Andere Geräusche und die Musik hingegen sind gut ausgepegelt, sodass man annehmen kann, dass dies absichtlich gemacht wurde, um diesen dokumentarischen Stil zu halten, welcher auch schon beim Bild durchkam.

Was den Surroundton angeht, passiert hier nicht viel, hin und wieder bekommen wir natürliche bidirektionale Effekte geliefert. Umgebungsgeräusche tauchen so gut wie nie auf. Lediglich die Musik bedient sich des Öfteren kraftvoll des Rear-Bereichs. Genrebedingt ist hier also nicht viel los. Audiophyle Sammler könnten enttäuscht sein, denn gerade bei diesem Film hätte man viel mit Umgebungsgeräuschen arbeiten können, um mehr Atmosphäre aufzubauen. Denn es müssen nicht immer Surroundeffekte und fette Basswellen sein, die einen guten Surroundton auszeichnen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Leider liegt die DVD knapp unter dem Durchschnitt und reiht sich somit in die Reihe der zahlreichen deutschen Veröffentlichungen ein, die nicht sonderlich gelungen sind. Der deutsche Film ist zwar im Kino auf dem Vormarsch - trotzdem schaffen es die Verleiher oftmals nicht, eine anständige Veröffentlichung auf den Markt zu bringen. Abschließend bleibt zu hoffen, dass sich in diesem Bereich zukünftig noch was ändert.

Für "Am Tag als Bobby Ewing starb" ist der Zug vorerst abgefahren und eine Special Edition die mit überarbeiteten Bild und Ton daher kommen würde, scheint noch lange nicht in Sicht. Einzig der sehr günstige Preis entschuldigt die Mängel einigermaßen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

1986 – Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf ist in den letzten Zügen. Nur eine letzte Landkommune ist übrig geblieben: das „Alternative Wohnkollektiv Regenbogen“. Für sie könnte es immer so weiter gehen mit endlosen Konsensdiskussionen, Schafe scheren und nacktem Gemeinschaftsbaden. Eines Tages bekommen die Flachland-Kommunarden Zuwachs durch die beiden Städter Hanne (G[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 05/10 lesen>>

 
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