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Ghosts of Mars

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.05.2002
Verleihfenster: seit 9.4.2002
Im Handel ab: ab 7.5.2002
   
Deutscher Titel: John Carpenter´s Ghosts of Mars
Originaltitel: John Carpenter´s Ghosts of Mars
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  John Carpenter
Darsteller:  Natasha Hengstridge , Ice Cube , Pam Grier , Joanna Cassidy , Clea Duvall
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1
Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Türkisch, Hindu, Kommentaruntertitel Deutsch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 76:41
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2025. Der Mars ist mittlerweile kolonisiert und die Menschen treiben ihre Siedlungen auf dem roten Planeten voran. Dabei werden bei Sprengarbeiten schreckliche Mars-Geister freigesetzt, die in die Menschen schlüpfen und sie zu schrecklichen Mordwesen werden lassen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Audiokommentar: mit John Carpenter und Natasha Hengstridge
Hinter den Kulissen – Red Desert Nights: in einer Art Videotagebuch wird hier 17 Minuten lang Einblick in die Dreharbeiten gegeben. Bei diesem Feature handelt es sich im Wesentlichen um unkommentierte B-roll-Footages.
Entstehung der Spezial Effekte: diese knapp 7-minütige Featurette kann eigentlich nur als nervtötend bezeichnet werden. Zwar nicht aufgrund des Inhaltes, der recht anschaulich, wenn auch kurz, die Entstehung der SFX zeigt, sondern wegen der Musik, mit der die Featurette unterlegt ist. Zum Glück dauert sie nur so kurz... weniger schön ist, dass es keinerlei Kommentar der Verantwortlichen zu den Spezial Effekten gibt – denn diese Featurette kommt gänzlich ohne Erklärung des am Bildschirm vor sich gehenden daher.
Musikauswahl für den Film: knapp 6-minütige Featurette zu den im Film verwendeten Musikstücken. Auch diese Featurette besteht größtenteils aus B-roll-Footage, das vor allem John Carpenter bei der Auswahl der Musik zeigt.
Trailer zu den Filmen „Ghosts of Mars“, „The Forsaken“, „Düstere Legenden 2“ und „Glass House“. Sämtliche Trailer liegen in 5.1 vor, die ersten beide überdies noch im anamorphem Bildformat.

Man soll nicht sagen, dass nichts geboten würde – aber sonderlich toll ist das Bonusmaterial sicherlich nicht. Lediglich der Audiokommentar kann als inhaltich wirklich interessant bezeichnet werden.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Was hat Columbia sich denn da gedacht? Da erscheint eine technisch erstklassige DVD, die darüber hinaus auch noch einiges an Bonusmaterial zu bieten hat und dann wird der Gesamteindruck der DVD durch die einfallslose, lieblose und schlichte Menügestaltung hinuntergezogen. Animiert oder mit Musik unterlegt wurde nichts, lediglich die anamorphe Abtastung bewahrt das Menü vor dem Totalabsturz. Schade...

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Und wieder ein Columbia-Transfer, der als wirklich gut gelungen bezeichnet werden kann. Lediglich leichtes Hintergrundrauschen verwehrt dem ansonsten sehr guten Bild die Höchstnote.
Durchgehend bekommt man eine sehr gute Bildschärfe geboten, die keine Details vermissen lässt. Zusammen mit dem fast perfekten Kontrast und der kräftigen Farbwiedergabe entsteht so der Eindruck eines sehr klaren und sauberen Bildes.
Auch Drop Outs oder sonstige analoge Defekte lassen sich nicht ausmachen.
Auf Seiten der Kompression gibt es auch keinen wirklichen Anlass zur Kritik – außer vereinzelt auftretenden Treppchenartefakten präsentiert sich die Kompression Columbia-typisch ausgesprochen gut.
Bemerkenswert ist dieses gute Ergebnis vor allem weil „Ghosts of Mars“ ein sehr dunkler und düsterer Film ist, der es einem DVD-Produzenten nicht gerade einfach macht, ein sehr gutes Bild zuwege zu bringen.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Vom Ton her kann “Ghosts of Mars” sogar noch ein bisschen besser gefallen als vom Bild her. Hier gibt es gar nichts auszusetzen – denn für dumme Dialoge kann der Dolby Digital 5.1-Track schließlich nichts ;-)).
Rein von der technischen Seite her muss der (deutsche) Ton aber als Referenz angesehen werden. Hier haben sich die Ingenieure so richtig austoben können - in den (zahleichen) Actionszenen ist der Ton nur so gespickt von herrlich platzierten Surroundeffekten und gutem Einsatz des Basskanals. Bei ruhigen Szenen gefällt der Soundtrack durch einen leisen, gut verständlichen, nicht rauschenden und ausgewogenen Ton, der es versteht, sofort wieder in die gewohnte Dynamik überzuwechseln, wenn es im Film wieder so richtig zur Sache geht.
Insgesamt wäre der Ton also ein Kandidat für unserer Ton-Award. Dieser ist jedoch leider nicht drin, da der englische Ton eine Spur schlechter ist als der deutsche. Dieser leidet nämlich einem etwas zu leise abgemischten Center-Kanel – ähnlich dem Problem bei „Amélie“ – weswegen der Award eben nicht möglich ist... denn für dieses Referenzsiegel ist es von Nöten, dass der Ton uneingeschränkt Referenzwerte aufwarten kann, was in diesem Fall leider nicht gegeben ist.
So muss sich der Ton mit der Note „Sehr gut“ begnügen, was allerdings sicherlich kein Beinbruch ist...

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Nun ja, die DVD an sich ist eine absloute Empfehlung, da die technische Qualität fast überragend gut ist. Was vom Kauf abhalten könnte, ist allerdings der Film, der zum einen wenig originell, zum anderen auch noch relativ langweilig ist. Davon sollte sich aber jeder selbst ein Bild machen, weswegen wir trotz des Filmes ein "Gut" geben - hier wird schließlich die reine DVD-Qualität bewertet...

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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