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Stripes

Ein Zebra im Rennstall

  

Getestet von Stefan Scheller

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 12.10.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 08.09.2005
   
Deutscher Titel: Im Rennstall ist das Zebra los
Originaltitel: Racing Stripes
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Kinderfilm
   
Regie:  Frederik Du Chau
Darsteller:  Bruce Greenwood , Hayden Panettiere , M. Emmet Walsh , Wendie Malick
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 6-seitig mit Hintergrundinfos
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 22
Laufzeit: 98 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Zebra-Waisenkind Stripes (gesprochen von Günther Jauch) hat es wahrlich nicht leicht. Erst wird es von seiner Zirkusfamilie mitten in der Nacht im strömenden Regen auf einer einsamen Landstraße vergessen. Dann findet es zwar auf der Farm der Familie Walsh ein neues Zuhause, doch von den Rennpferden der benachbarten Rennbahn wird es nur gehänselt und nicht für voll genommen. Und das, obwohl es sich doch nichts sehnlicher wünscht als auch eines Tages ein echtes Rennpferd zu werden.

Aber dank seiner guten Freunde auf der Walsh Farm wie dem alten Shetland-Pony Tucker (Mario Adorf), der Ziege Franny (Iris Berben), Hahn Reggie (Heiner Lauterbach) oder den Pferdebremsen Buzz und Scuzz (Christian Tramitz, Oliver Pocher) verliert Stripes nie den Mut. Und wer weiß, ob sich mit so viel Unterstützung und der begeisterten Farmerstochter als Jockey nicht doch sogar das scheinbar Unmögliche möglich machen lassen sollte...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind für einen Kinderfilm recht ansprechend. Der Audiokommentar der amerikanischen Ausgabe fehlt zwar, dafür hinterlassen die restlichen Zugaben einen ordentlichen Eindruck.

Der Blick hinter die Kulissen besteht aus ca. sechs Minuten an unkommentierten aber untertitelten B-Roll Aufnahmen. Die fünf Deleted Scenes haben insgesamt nur zweieinhalb Minuten Laufzeit, sind aber teilweise zumindest ganz witzig, genau wie das Alternative Ende mit eineinhalb Minuten Spieldauer. Interessanter ist der knapp zehnminütige Beitrag Tiertraining, in dem aus der Sicht der Tiere über die Dressur berichtet wird. Viele Informationen trotz kurzer Laufzeit von fünf Minuten bietet auch die Featurette Wie man Tiere zum sprechen bringt.

Den größten Umfang haben die Interviews mit insgesamt etwa vierzig Minuten Laufzeit. Sie enthalten etliche interessante Hintergrundinfos. Abgerundet werden die Extras von einem viereinhalb Minuten langen Feature über die Musik, die unter anderem von Sting beigesteuert wird, einem Auszug aus dem Comic zur Filmvorgeschichte sowie Texttafeln mit Infos über die deutschen Synchronstimmen der Tiere. Dazu kommt noch der besondere Filmtipp, im Prinzip einfach Werbung für einen weiteren Film. Und wer ein bisschen sucht wird auch noch ein kleines Easteregg finden.

Alle Extras mit Ausnahme der Texttafeln und des Filmtipps liegen in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln vor. Für einen Film, der an der Kinokasse ein Flop war, sind die Extras gar nicht mal schlecht.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist für einen Kinderfilm in Ordnung, kann aber mit großen Produktionen nicht mithalten. Zwar wurden einige der Menüs animiert und mit Musik unterlegt, genau wie die Übergänge, jedoch wirkt das Design eher etwas schrill bunt und leider auch irgendwie billig. Fairerweise muss man aber sagen, dass es auch schon wesentlich schlechtere Menüs gegeben hat. Die Navigation geht einfach von der Hand und bereitet keine Probleme. Alles in allem reiht sich das Menü im breiten Mittelfeld ein.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Auch die Bildqualität der vorliegenden Scheibe gehört eher zum Mittelfeld. Keiner der Parameter sticht besonders positiv - aber auch nicht negativ - hervor.

Die Schärfe schwankt zwischen befriedigend und gut, für ein besseres Ergebnis fehlt einfach der letzte Biss, sowohl in Details als auch im Gesamteindruck. Dafür sind die Farben schön kräftig aber dennoch natürlich, auch der Schwarzwert kann insgesamt überzeugen. Der Kontrast ist meist gut getroffen, wenn auch in einigen wenigen Szenen ein leichtes Überstrahlen heller Flächen nicht geleugnet werden kann.

Das Bildrauschen hält sich im erfreulich geringen Bereich. Allerdings arbeitet die Kompression nicht immer unauffällig, von Zeit zu Zeit lassen sich bei genauem Hinsehen stehende Rauschmuster ausmachen, was bei einer Mittleren Datenrate von knapp vier Mbps auch nicht wirklich verwundert. Dropouts und Artefakte sind keine zu erkennen, bei einem derart neuen Film wäre alles andere aber auch eine unangenehme Überraschung.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Die DVD bietet sowohl deutschen wie englischen Ton in Dolby Digital 5.1, auf einen DTS Track wurde verzichtet. Ob ein solcher notwendig gewesen wäre ist ohnehin fraglich.

Die Sprachverständlichkeit ist durchweg gegeben, sowohl die deutsche wie auch die englische Tonspur klingen in etwa gleich. Die Gespräche werden abgesehen von der Eröffnungssequenz nie störend von Musik oder Effekten überlagert.

Zumeist spielt sich das Geschehen auf den Frontlautsprechern ab. Räumlichkeit kommt leider selten auf, obwohl der Film einige Gelegenheiten hierzu bieten würde. Ansatzweise ist auch guter Wille zu erkennen, so zum Beispiel im Gewitter am Anfang des Films oder auch beim finalen Rennen. Insgesamt hätte man aber mehr daraus machen können. Dafür sorgt wenigstens die Musik von Zeit zu Zeit für etwas Raumklang. Der Subwoofer hat nicht viel zu tun und greift nur sporadisch ins Geschehen ein.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Stripes - Ein Zebra im Rennstall bzw. "Im Rennstall ist das Zebra los", wie der Streifen im Kino hieß, macht auf DVD eine passable Figur. Die technischen Werte gehen in Ordnung, auch wenn nach oben hin noch recht viel Luft drin ist. Die Extras sind für einen Kinderfilm ok, Filmenthusiasten freilich wünschen sich tiefer gehende Informationen. Alles in allem taugt die DVD durchaus für den einen oder anderen netten DVD Abend mit der Familie, besonders mit jüngeren Kindern. Einzig Günther Jauch gibt als Synchronsprecher eine grauenhafte Vorstellung, wirkt er doch total hölzern und gestelzt. Hier hätte man bei der Besetzung der Rolle vielleicht nicht nur auf den bekannten Namen achten sollen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

STRIPES – EIN ZEBRA IM RENNSTALL ist ein Film für die gesamte Familie, der aber keine Besonderheiten bietet. Das Motto sollte klar sein: sollte klar sein - gute 90 Minuten Unterhaltung mit einer Botschaft für die Kinder: Egal, wer man ist, woher man kommt oder welches Handicap besteht, jeder ist etwas Besonderes und kann es allen zeigen. Aber auch Erwachsene können sich den Film bedenkenlos anguck[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Die DVD bietet Bild und Ton in guter Qualität.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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Ich glaub´, mich knutscht ein Elch!

(RC 2 )
 
 
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