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BLS - Boozed, Broozed & Broken-Boned

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 15.09.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 25.08.2003
   
Deutscher Titel: BLS - Boozed, Broozed & Broken-Boned
Originaltitel: BLS - Boozed, Broozed & Broken-Boned
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Konzert
   
Darsteller:  Zakk Wylde , Nick Catanese , Robert Trujillo , Craig Nunenmacher
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 4.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (DTS 4.1)
Untertitel: keine
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Faltblatt mit Infos
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 12
Laufzeit: 72 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: eagle vision
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nach dem unerwarteten Tod seines Gitarristen Randy Roads Ende der 80er Jahre verpflichtete Ozzy Osbourne den damals 18 jährigen Zakk Wylde als Ersatzmann. Durch seine langjährige Arbeit mit Ozzy, die bis heute andauert, wurde Zakk berühmt. Weniger bekannt ist seine Band "Black Label Society" mit der er in leicht wechselnder Besetzung schon einige Platten aufgenommen hat. Mit "Boozed, Broozed & Broken-Boned" wurde jetzt seine erste DVD veröffentlicht auf der ein Auftritt in Detroit zu sehen ist.
Die Tracklist: 1 Demise Of Sanity, 2 Graveyard Disciples, 3 Bleed For Me, 4 13 Years Of Grief, 5 Stronger Than Death, 6 Genocide Junkies, 7 Spoke In The Wheel, 8 Born, 9 World Of Trouble, 10 All For You, 11 Superterrorizer, 12 Berserkers

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auch wenn die technische Qualität der Extras bisweilen schon ziemlich grausig ist, so kann zumindest die Menge überzeugen. Sieht man einmal von fehlenden Backstage Aufnahmen ab, so dürfte hier für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Hier die einzelnen Specials:
- Interview: Über 14 Minuten äußert sich Zakk zu verschiedenen Themen seiner Laufbahn.
- Lesson: Eines der Markenzeichen von Zack sind seine halsbrecherischen Gitarrensoli. In diesem 20 minütigen Beitrag geht er auf einige Details seiner Spielweise ein.
- Stillborn Video: Wie der Name schon sagt, handelt es sich um das Video zu dem Stück "Stillborne".
- Live with the Tokio Chapter: Hier werden zwei Titel einer Show in Tokio gezeigt.
- 3 Mins with Rae Rae: Das Musik in der Familie liegt zeigt sich in diesem drei Minuten langen Heimvideo, in dem Zakk mit seiner kleinen Tochter ein Duett singt.
- Slightly Amped: In diesem Video zeigt Zakk mit seinem Co-Gitarristen, das sie auch ohne Strom dazu in der Lage sind Musik zu machen.
- Discography: Alle seine bisherigen Alben werden mit Cover, Trackindex und Beispielstück präsentiert.
- Stupid Shit: Fast 19 Minuten lang Nonsens und Unfug aus dem Proberaum.
- National Anthem: Zakk spielt a la Jimi Hendrix die amerikanische Nationalhymne vor einem Eishockeyspiel.

Man sieht also, dass das Spektrum der verschiedenen Extras recht groß ist. Wer jedoch nicht der englischen Sprache mächtig ist, der wird ziemlich enttäuscht werden, da keine Untertitel oder Synchro vorhanden ist.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Bei der Gestaltung der Menüs hat man sich offensichtlich grafisch ein wenig am Coverdesign orientiert, was aber leider nicht zur Gänze gelungen ist. Farbwahl und Design weichen schon in einigen Punkten sichtbar ab, was aber nur für Ästheten ein Problem sein dürfte. Störender ist da schon die programmiertechnische Umsetzung. Es darf einfach nicht sein, das es, wie zum Beispiel bei der Discografie, keinen Weg zurück in das Hauptmenü gibt. Man ist allen Ernstes gezwungen die DVD auszuwerfen und von Vorne zu starten. Weniger unangenehm aber trotzdem störend ist, dass man beim Drücken der Menütaste während des Konzertes immer erst in das Hauptmenü kommt, und dann erst zu den Einstellungen wechseln kann. Glücklicherweise lassen sich die Tonspuren auch direkt über die Fernbedienung wechseln.

Unter dem Strich bleibt ein Menü ohne Animationen und mit Fehlern bei der Programmierung. Immerhin sind alle Menüs mit Musik unterlegt was aber an der Wertung nicht mehr viel ändern kann.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei der vorliegenden DVD um eine aktuelle Produktion handelt, ist die Bildqualität schon sehr enttäuschend. Zieht man beispielsweise einen direkten Vergleich zur Rosenstolz Live-DVD, so kommen einem fast die Tränen. Zakk Wyldes DVD bietet ein Bild, wie man es von den guten alten VHS-Videos gewohnt ist. Sind die Farbwiedergabe und der Kontrast noch zufrieden stellend, so muss man die Bildschärfe in einigen Einstellungen schon als mangelhaft bezeichnen. Dabei ist es manchmal schwer zu sagen, ob dieser Mangel auf technische Defizite zurückzuführen ist, oder nur auf die Unfähigkeit einiger Kameraleute das Bild scharf zu stellen. In einigen seltenen Szenen ist es sehr gut zu sehen, wie der Kameramann versucht die Schärfe nachzuziehen und wie lange das dauert. Dass das auch besser geht zeigt sich den Einstellungen, in denen die Schärfe zumindest befriedigend ist. Leider ist auch noch an Kanten mit starkem Helligkeitsunterschied oft ein Schattenwurf zu sehen.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Von den drei Tonspuren können wir eigentlich nur die DTS-Spur empfehlen. Die beiden Dolby Digital Versionen klingen viel zu dumpf, haben fast keine Höhen und kaum Dynamik. Unter DTS klingt alles viel klarer und sauberer. Auch die Dynamik ist recht gut gelungen. Ein richtiges Surroundfeeling stellt sich allerdings erst ein, wenn man die hinteren Lautsprecher lauter stellt, was allerdings weniger am ungewöhnlichen 4.1 Tonformat sondern eher an der Abmischung liegen dürfte. Die dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass abgesehen vom Schlagzeug die einzelnen Instrumente räumlich nicht sauber platziert sind.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Würde es sich bei dieser DVD um eine Produktion älteren Datums handeln, wäre die Wertung wesentlich besser ausgefallen. Da aber, abgesehen vom Ton, kein Bereich wirklich überzeugen kann bleibt ein fader Beigeschmack. Angefangen bei der unausgegorenen Menügestaltung bis hin zum dürftigen Bild enttäuschen die einzelnen Punkte. Mit mehr Sorgfalt bei der Qualitätssicherung wäre mehr möglich gewesen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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