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Thirteen Days

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.11.2001
Im Handel ab: 18.12.2001
   
Deutscher Titel: Thirteen Days
Originaltitel: Thirteen Days
Land / Jahr: USA 2000
   
Regie:  Roger Donaldson
Darsteller:  Kevin Costner , Bruce Greenwood , Bruce Thomas
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch DTS und Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround, historischer Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 33
Laufzeit: 140 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

1962. Die Amerikaner entdecken durch Luftaufklärung auf der kleinen Insel Kuba Atomraketen der Russen. Da Amerika diese indirekte Bedrohung nicht hinnehmen kann, kommt es zu einem Kräftemessen zwischen den beiden Supermächten. Am Ende trennen die Welt nur wenige Stunden von einem Atomkrieg...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Kinowelt hat bis auf das sogenannte "Infinifilm" Extra alle Materialien der amerikanischen Vorlage mit übernommen. Bei Infinifilm handelt es sich um EInblendungen während des Films, über die man das Bonusmaterial abrufen kann. Am ehesten vergleichbar ist dieser Modus mit dem "IntelliMode" einiger BMG DVDs der letzten Monate. Ob man diese Art von Infos braucht, muss jeder selbst entscheiden. Tatsache ist, dass "Thirteen Days" auch ohne Infinifilm Modus eine ganze Menge zu bieten hat! Neben dem fast schon obligatorischen Kommentar mit Regisseur Roger Donaldson und Kevin Costner bietet diese Scheibe noch eine knapp 50 Minuten lange Dokumentation "Roots Of The Cuban Missile Crisis", die inhaltlich richtig gut gemacht ist. Dazu gesellt sich auch gleich eine Art Making Of "Bringing History To The Silver Screen" von gut 10 Minuten Laufzeit. Dazu kommt der historische Kommentar, für den Zitate und Reden von bekannten Persönlichkeiten zusammengeschnitten wurden. Ebenfalls mit dabei sind Starinfos und Videoclips, die erstaunlicherweise auch für die entscheidenden realen Personen der Kuba-Krise vorliegen. Im Multi-Angle-Verfahren darf man die Entstehung einer Sequenz bestaunen, bei der computergenerierte amerikanische Flugzeuge auf Kuba spionieren und beschossen werden. Geschnittene Szenen mit Audiokommentar, Trailer und TV Spots runden dieses hervorragende Bild ab. Daumen nach oben!

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist im Stil von Luftüberwachungsaufnahmen gestaltet und bietet eine einfache und klare Navigation. Sogar die Kapitelauswahl ist komplett animiert.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Das Bild könnte, wie sollte man es bei einer New Line Vorlage anders erwarten, gut sein. Kinowelt hat hier anscheinend jedoch mal wieder, wie schon bei "Tiger & Dragon", keine "sauberes" Master bekommen und stattdessen eine Kinokopie abgetastet. Da das Bild oftmals sehr stilisiert ist, treten hier zuerst unangenehme Nebeneffekte auf. Der Kontrast ist recht stark, helle Flächen fressen regelrecht aus und überstrahlen, andere Details versinken im schwarzen Sumpf. Die Bildschärfe ist moderat, jedoch nicht überwältigend. In der Szene, wo Kevin Costners Charakter zum ersten Mal die Frau des Präsidenten trifft setzt ein starkes Farbrauschen ein, das sich auch im weiteren Verlauf öfter bemerkbar macht. Ein zusätzlich eingesetzter Rauschfilter steuert Nachzieheffekte und weitere Unschärfe bei. Ein ganz anderer Punkt fällt ebenfalls negativ aus: der Bildstand. Fast ständig geraten irgendwelche Mikrofonangeln an der oberen Bildhälfte in den sichtbaren Bereich. So wird der Film nur unfreiwillig zur Lachnummer. Wir gehen davon aus, dass der Bildausschnitt des Negativs entweder zu hoch oder ein wenig zu groß gewählt wurde. Als ob das noch nicht reichen würde, weist das Bild links teilweise einen rosa Balken auf, der wieReste eines sogenannten DVEs aussehen. Dabei handelt es sich um eine Art Videomischer, wie er z.B. beim Fernsehen benutzt wird, um Titel ins Bild fliegen zu lassen. Wofür auch immer so eine Art von Gerät hätte benutzt werden können, ist uns nicht bekannt. Glück im Unglück: dieser Balken ist nur am PC oder mittels eines Projektors zu sehen, beim Fernseher verschwindert er im sogenannten Bildcache. Kinowelt legt hier eine der schlechteren Scheiben dieses Jahres vor, zumindest was das Bild angeht.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Hier ist man halbwegs wieder versöhnt. Zwar wirken über große Strecken hinweg nur Dialoge, ab und an darf man jedoch auch mal Effekte aus den Surrounds vernehmen. Dies ist z.B. der Fall, wenn die amerikanischen Spionageflugzeuge beschossen werden. Besonders positiv fällt hier der klare Einsatz des Subwoofers auf. Der deutsche Ton liegt ebenfalls als DTS Spur vor, was aber mal wieder nur Kometik zu sein scheint. Wir tippen auf eine 1:1 Konvertierung des Dolba Digital Tracks. Somit klingt DTS nicht schlechter, aber systembedingt einfach mal wieder nur lauter und was lauter ist, wird ja bekanntlich gerne auch als besser angesehen. Insgesamt ist die deutsche Synchronisation erfreulich gut gelungen, wer jedoch in Sachen Geschichte ein wenig mehr "Originalität" haben möchte, sollte unbedingt auch in die englische Tonspur hineinhören.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Thirteen Days" ist ein spannender Polit-Thriller, bei dem es den Zuschauern bisweilen eiskalt den Rücken hinunter läuft. Roger Donaldson öffnet dem Betrachter die Augen dafür, wie große Politik im Ansatz funktioniert und wie sehr doch jedes Rad im Getriebe der Meinung ist, das absolut richtige zu tun. Die Länge von knapp 2 1/2 Stunden vergisst man darüber vollends. Die gelungenen Extras vertiefen das Thema weiterhin und sorgen für einen soliden Background. Lediglich die technische Umsetzung, besonders das Bild, ist eher mager und stimmt traurig. Manchmal erwischt die mittelmäßige Qualität einfach die falschen Filme und man fragt sich, warum nicht z.B. eine schlechte Komödie mit diesem Bild einfach zu Grabe getragen wurde.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Leider hat es Kinowelt nicht geschafft die brilliante US-DVD einfach 1:1zu übernehmen. Das Bild ist um einiges verrauschter. Dennoch ist die DVDein Kauftip allein schon wegen der brillianten Special Features. Kinowelthat für 'Thirteen Days' ein wahres Schatzkästlein an Extras aufgetan, wasdem Thema und dem Verständnis von 'Thirteen Days' sehr zugute kommt. AndereStudios, die ebenfalls Filme mit...[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 5/5 lesen>>

 
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