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Rhythm is it!

3 Disc Collector´s Edition

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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OFDb
IMDB
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DVD-Daten:

Review Datum: 15.09.2005
Im Handel ab: 12.09.2005
   
Deutscher Titel: Rhythm is it!
Originaltitel: Rhythm Is It!
Land / Jahr: D 2004
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Thomas Grube, Enrique Sanchez Lansch
Darsteller:  Simon Rattle , Royston Maldoom , Susannah Broughton , Marie Theinert , Martin Eisentraut , Olayinka Shitu , Volker Eisenach , Miriam Pech
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (linear PCM 2.0)
Untertitel: Deutsch bei englischen Passagen, Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einseitiger Info/Dankes Brief
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 19
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 0:48:32
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (3x)
Anbieter: Capelight
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Berlin, Januar 2003. In der Arena, der alten Omnibus-Remise im Industriehafen, geschieht Erstaunliches. 250 Berliner Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen tanzen Strawinskys Le Sacre du Printemps, choreographiert von Royston Maldoom und begleitet von den Berliner Philharmonikern: Das erste große Education-Projekt des Orchesters mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Eine emotionale Reise in neue, ungeahnte Welten und zu verborgenen Facetten ihrer Persönlichkeiten.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bevor wir ins Menü der ersten DVD gelangen, werden zwei Werbe-Trailer gezeigt, die anderen DVDs lassen den Zuschauer schneller in das Menü.

Das Bonusmaterial ist unglaublich umfangreich, bei einer drei DVD Collector´s Edition muss dies aber auch drin sein und die Kapazitäten müssen ausgeschöpft sein, sonst hätte man sich auch eine DVD sparen können. Hier wartet aber für so manchen die Überraschung. Bei allen drei DVDs sind speichertechnisch die Kapazitäten entweder voll oder fast voll ausgenutzt, sodass man eine Menge Bonusmaterial erwarten kann.

Auf der ersten DVD befindet sich der Audiokommentar, welcher vom Regisseur Thomas Grube, Roysten Maldoom, dem Choreografen, und dem Tänzer Martin Eisentraut gesprochen wird und z.T. deutsch untertitelt ist. Zusätzlich finden wir hier noch den deutschen Kinotrailer vor.

Auf der zweiten DVD finden wir dann die komplette Tanzperformance und die komplette Konzertperfomance, die beide rund 40 Minuten umfassen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Beiden Picture in Picture zu sehen und außerdem kann man via Multi-Angle zwischen den beiden Aufzeichnungen auswählen. Zusätzlich finden wir noch drei Musivideos der Gruppe Wickeds, die den Titelsong "Versteck dich nicht" beigesteuert haben, der auch bei den Videos zu finden ist.

Mit das interessanteste Bonusmaterial finden wir allerdings auf der dritten und letzten DVD, denn hier wird ein sehr ausführliches Making Of geboten, das nicht nur Bezug auf dieses Projekt, sondern auch auf die Projekte aus den Jahren 2004 und 2005, sowie die Entstehung des Education-Projekt 2002 erstellt wurde.

Hinzu kommen noch eine Menge Interviews mit den Regisseuren, Produzenten und dem Team. Obendrauf gibt es sogar noch ein Radio Interview mit dem Filmkomponisten Karim Sebastian Elias, welches von Klassik Radio geführt wurde.

Das absolute Highlight allerdings dürfte für viele der DVD-ROM-Teil der dritten DVD sein. Denn hier finden wir die Hi-Def Version der Tanzperformance im Windows Media Standard in einer Auflösung von 720p und 5.1 Sound. Allein diese 40 minütige Performance nimmt 3 GB der DVD ein und bietet einen Vorgeschmack auf den kommenden Fernsehstandard HDTV. Für viele ist dieser sicher ein zusätzliches Schmankerl.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menüs sind schön gestaltet, alle drei DVDs weisen ein einheitliches Grunddesign auf, lediglich die dritte DVD weicht ein wenig ab, denn diese verfügt über ein Design im 4:3 Format, statt in 16:9.

Im ersten Moment wirkt das Menü eher schlicht, doch wer genau hinsieht entdeckt, sieht mit wie viel Liebe zum Detail das Menü gestaltet wurde. Zum Beispiel wurden fast alle Menüs mit Hintergrundmusik unterlegt und bestehen aus bewegten Bildern.

Auf der ersten DVD zum Beispiel sieht man aber noch mehr, wechselt man zum Beispiel zwischen den Menüpunkten, so erscheint links vom angewählten Punkt ein anderes, bewegtes Bild.

Insgesamt also ein sehr schönes Menü, bei dem auch die Übergänge sehr hübsch gestaltet worden sind.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Das Master ist in sehr gutem Zustand. Weder Defekte noch Verunreinigungen können während der gesamten Dokumentation im Bild festgestellt werden, es ist also frei von Fehlern der Quelle.

Man möchte fast behaupten, dass ein Großteil digital gefilmt wurde. Dafür spricht, dass einige Szenen eine unglaublich gute Schärfe aufweisen und rauschfrei sind und andere Bilder wiederum im Hintergrund mit einem Rauschfilter bearbeitet wurden, welcher stehende Rauschmuster hinterlässt. Dies ist allerdings nur in wenigen Szenen der Fall.

Andere Bilder wiederum wirken leicht grieselig, dies sind hauptsächlich Bilder in Bewegung. Allerdings wird auch dies in nur wenigen Bildern zum Problem.

Das Problem des Bildes, das am meisten aufritt, ist eine gewisse Bewegungsunschärfe, durch die an manchen Stellen auch ein leichter Nachzieheffekt entsteht.

In Nahaufnahmen ist das Bild allerdings fast immer brillant. Die Schärfe ist auf einem sehr hohem Niveau und das Bild ist nahezu rauschfrei.

Pauschal kann man sagen, dass das Bild bei aufnahmen beim Orchester fast immer sehr gut ist und bei denen mit den Kindern immer ein wenig gröber, was am Filmgrain liegen dürfte. Beim Orchester hingegen ist das Grain extrem fein. Auch die meisten Probleme beschränken sich auf die Aufnahmen mit den Kindern.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Ton liegt bei der Dokumentation in drei Formaten vor, so dass der Zuschauer die Wahl hat zwischen PCM stereo, Dolby Digital 5.1 und einem DTS-Track.

Die PCM-Tonspur ist logischerweise am besten für Genießer der guten alten Stereotechnik gedacht. Sie bietet den Stereo-Ton in hoher, unkomprimierter Qualität.

Die Dolby Digital Tonspur und der dts-Track hingegen sind sehr räumlich. Die Dokumentation lebt natürlich von der Musik, doch ist es selten bei Dokumentation der Fall, dass wir auch viele andere Geräusche im Hintergrund geboten bekommen. Hier hören wir auch mal ein Husten oder auch Gemurmel, was eine sehr authentische Atmosphäre schafft.

Aber es ist hier der leise Ton, der die Musik macht, so reden die Personen teilweise ohne irgendein Geräusch, das ihre Stimme untermalt oder eine Stimmung schafft, manche wiederum haben erst leise und dann lauter musikalische Untermalung.

Da also hier eine riesige Paletten an leisen, lauten, tiefen und hohen Tönen in unglaublich vielen Variation gibt, ist die Klangqualität von unglaublicher Wichtigkeit. Umso schöner ist es, dass hier die Qualität einen hohen Standard hat. Klanglich gewinnt DTS. Denn hier wird ein noch klarerer Klang geboten, als bei der Dolby Digital Version. Bei der DTS-Variante hören wir einzelne Instrumente klarer und die Klangfarbe scheint distanzierter zu sein. Dies scheint nicht zuletzt daran zuliegen, das wir hier einen Full-Rate DTS-Track vorliegen haben der die kompletten 1,5 MBit nutzt.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wie man am Gesamtergebnis merkt, haben wir hier eine Veröffentlichung vorliegen, bei der man ein paar Abstriche in Sachen Bild machen muss.

Doch "Rhythm is it!" ist sicherlich nicht nur für Dokumenations-Fans und Sammler interessant. Besonders in Zeiten des schnellebigen und sensationsgeilen Reality-TVs ist es schön mit anzusehen, das ein Film den Erfolg von Kindern dokumentiert, die sehr unterschiedlich sind und aus einer sozialen Schicht stammen, von der man nicht erwartet hätte, so etwas zu schaffen.

Eine "Must See" Dokumentation. Wir sind begeistert!

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

RHYTHM IS IT!, lautet der einprägsame Titel dieses Werkes; doch was bedeutet der Begriff „Rhythmus“ denn überhaupt. Ein bekanntes Lexikon beschreibt dieses Phänomen als eine periodische Abfolge eines Ereignisses oder (zumal akustischen) Musters. Doch wie kann man jemandem das Wort „Rhythmus“ mit einer solchen Definition nahe bringen? Für uns Menschen ist Rhythmus nicht nur ein immer wiederk[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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