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The Doors - Live in Europe 1968

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 06.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 12.07.2004
   
Deutscher Titel: The Doors - Live in Europe 1968
Originaltitel: The Doors - Live in Europe 1968
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Musikdokumentation
   
Regie:  Paul Justman, RayManzarek, John Densmore
Darsteller:  Jim Morrison , John Densmore , Robby Krieger , Ray Manzarek , Paul Kanter , Grace Slick
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 10
Laufzeit: 58 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Eagle Vision
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

01. Light My Fire
02. Love Me Two Times
03. Back Door Man
04. Spanisch Caravan
05. Hello, I Love You
06. When The Music´s Over
07. Unknown Soldier
08. Light My Fire (II)
09. Five To One
10. Alabama Song

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auf Extras muss man bei dieser DVD leider gänzlich verzichten.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Das Menü kommt recht blau in bester psychedelischer Ausführung daher und ist vollanimiert. Da es allerdings insgesamt nur zwei Untermenüs (Kapitel- und Sprachwahl) gibt, war der Arbeitsaufwand hierfür auch nicht besonders hoch.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Die Bildqualität des Materials ist teilweise sehr durchwachsen, immerhin handelt es sich um Aufnahmen, die Ende der 60er Jahre gedreht wurden und teilweise anscheinend auch nicht die beste Lagerung erfahren haben.

Was allerdings etwas stört, sind die "neuen" Clips von Paul Kanter und Grace Slick, die offenbar auch nicht aktuell sind und teilweise ebenfalls Dropouts aufweisen. Anscheinend wurde dieses Komplettprogramm bereits in den späten 80ern oder frühen 90ern auf einem analogen Format, wie z.B. BetacamSP, zusammengestellt. Daher hat das Bild leider nicht die Qualität, die es haben könnte, hätte man alles Material neu überspielt.

Es zeigt sich ein durchgängiger und homogener Rauschteppich, der die Kompression leider nicht effektiver arbeiten lässt. Die Bildschärfe erreicht nur ausreichende bis maximal befriedigende Werte, es kann sich hier also durchaus um eine auf PAL umgerechnete NTSC Produktion handeln.

Die Farben wirken teilweise etwas gedeckt und flau. Der generelle Bildeindruck ist für eine Musikdokumentation ausreichend, kommt aber nicht an andere Produktionen heran, die gleichaltriges TV-Material verwenden.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Wer auch immer bei Eagle Vision entschieden hat, dieser DVD 5.1-Mixe zu verordnen, der sollte sich selber schnellstens etwas Wirksames verschreiben lassen. Es ist schlicht und einfach völlig unsinnig, aus Material von 1968 (das nur noch als fertiger Mix vorliegt) einen total dünnen und unnötigen 5.1 Upmix zu generieren.

Man mag hier von "behutsam" oder "ohne das Original zu verfälschen" sprechen - oder man hört einfach die Stereofassung. Denn die Surroundlautsprecher werden in den neuen Mischungen sowieso so gut wie nicht genutzt. Effektiv könnte man sie für die Dauer dieser DVD auch an einen guten Freund verleihen und würde ihre Abwesenheit nicht vermissen.

   
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Die rund 60 Minuten lange Dokumentation auf dieser DVD ist recht liebevoll gemacht, besonders Grace Slick und Paul Kanter tragen viel mit ihrer offenherzigen Art dazu bei, dass der Zuschauer die Doors hinter den Kulissen kennen lernen darf, ohne dass es wirklich viel Backstagematerial geben würde.

Die Aufmachung der DVD an sich ist solide, der Programminhalt für Musikkenner sicherlich brauchbar, aber weit davon entfernt, technisch perfekt zu sein. Denn die Umsetzung wurde alles andere als liebevoll gemacht.

Da stimmt es schon etwas nachdenklich, dass es sich bei dieser DVD um ein Rerelease der gleichen Produktion ohne Mehrkanalton handelt. Eventuell hätte man einfach die alte Auflage so lassen sollen, wie sie war. Das hätte angemessener und ehrlicher gewirkt. So bekommt man, leider, wieder einmal das ganz starke Gefühl, dass hier DTS und DD nur als Marketinginstrument eingesetzt werden sollen...

       
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
  

 
 
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