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Theo gegen den Rest der Welt

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 18.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 24.08.2004
   
Deutscher Titel: Theo gegen den Rest der Welt
Originaltitel: Theo gegen den Rest der Welt
Land / Jahr: D 1980
Genre: Komödie
   
Regie:  Peter F. Bringmann
Darsteller:  Horst Bergmann , Peter Berling , Marquard Bohm , Elmar Brunner , Eolo Capritti , Claudia Demarmels , Guido Gagliardi , Inigo Gallo , Carlheinz Heitmann , Oskar Hoby , Marius Müller-Westernhagen , Mario Pedone , Trudi Roth , Ursula Strätz , Anette Woll
       
Bildformat: 1,66:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 22
Laufzeit: 93 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als der junge Fuhrunternehmer Theo auf der Autobahnraststätte Stuckenbusch von der Toilette kommt, erlebt er ein Fiasko: Sein LKW samt illegaler Ladung ist weg! Dabei war der nagelneue Volvo - quasi das einzige Kapital der Spedition - noch nicht einmal abbezahlt. Zusammen mit seinem italienischen Kompagnon und der hübschen Medizinstudentin Ines nimmt Theo die Verfolgung quer durch Europa auf. Es entwickelt sich eine wahre Odyssee mit zum Teil unkonventionellen Reisemitteln bis nach Genua.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras zu diesem schrullig-schrägen Machwerk aus deutschen Landen (immerhin mit mehr als drei Millionen Zuschauern der erfolgreichste Film 1980) sind recht übersichtlich ausgefallen.

Neben einem wirklich schön aufbereiteten, aktuell gefilmtem Interview mit Regisseur Peter F. Bringmann gibt es noch ein Interview mit Marius Müller-Westernhagen, letzteres allerdings nur in Textform als Auszug aus dem Presseheft. Zu den weiteren Extras zählen der Trailer zum Film, weitere Trailer aus dem Hause Kinowelt und eine kurze und knappe Fotogalerie.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist angesichts der wenigen Auswahlmöglichkeiten recht aufgeräumt ausgefallen. Im Hauptmenü selbst gibt es sogar noch Animationen. Die weiteren Untermenüs sind dann nur noch statischer Natur.

Das gesamte Design orientiert sich am Covermotiv, was in sich schon arg montiert aussieht. Generell kann auch das Menü diesen billigen Touch nicht ganz verleugnen. Immerhin, man findet sich schnell zurecht.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Seit dem Dreh 1979 ist ein Vierteljahrhundert vergangen und es ist schön zu sehen, dass sich der Patient in dieser Zeit kaum verändert hat.

Was Kinowelt auf dieser DVD präsentiert, ist ein Master, das sich sehen lassen kann und das weniger Mängel aufweist, als so mancher aktueller Transfer. Das erfreut nicht nur den Fan, sondern würdigt auch den Film an sich.

Im Hause Kinowelt hat man sich für einen anamorphen Transfer im Format 1,66:1 entschieden, weshalb das Bild links und rechts recht schmale schwarze Balken bietet, während der Overscan eines normalen Fernsehers diesen Bereich locker kaschiert, so dass man hier die wirklich optimale Lösung gefunden hat, das Format korrekt auf DVD zu präsentieren.

Der generelle Bildeindruck ist gelungen. Verschmutzungen oder Beschädigungen sind so gut wie gar nicht zu erkennen. Das Rauschen der Vorlage ist höher als bei manchem neuen Film, hält sich aber durch den offensichtlichen Einsatz eines Rauschfilters zurück.

Die Kantenschärfe ist nur befriedigend, dafür darf man über die Detailauflösung ebenfalls nicht meckern, sie schlägt sich wacker und liegt ebenfalls im noch befriedigenden Bereich.

Etwas verwaschen wirken die Farben, wenngleich dieser Look sicherlich so gewollt sein dürfte. Die Kompression wurde recht behutsam durchgeführt, Kompressionsartefakte sieht man aufgrund des recht weichen Bildes nicht.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Kinowelt hat die Zeichen der Zeit erkannt und belässt mono, was mono war. Anstatt also einen künstlich aufgeblähten 5.1 Mix zu machen, klingt "Theo gegen den Rest der Welt" wie schon zur Uraufführung im Kino.

Die allgemeine Tonqualität ist nicht berauschend, bisweilen klingt die Mischung etwas dünn und obenherum beschnitten, was letztlich in einem dumpfen Unterton gipfelt. Anscheinend wurde ein Lichttonmaster als Vorlage benutzt, denn auch in Pausen tritt immer ein dezentes Hintergrundrauschen auf.

Insgesamt darf man mit dem Klang allerdings zufrieden sein, lediglich der dumpfe Unterton, gerade auch während der Musik, stört ein wenig.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

"Theo gegen den Rest der Welt" ist eine Pott-Geschichte, die in ein Roadmovie ausartet. Theo, der waghalsige Verlierer aus der Vorzeigestadt Herne inmitten des Ruhrpotts, ist ein Antiheld. Und gerade deshalb mag man Brummifahrer Theo, mag man Gasterabeiter Enno und natürlich auch Ines, die Studentin aus der fernen Schweiz, die in Münster eigentlich ihrem Studium nachgehen wollte.

Die grundsolide Besetzung beginnt bei einem toll spielenden Marius Müller-Westernhagen und endet nicht zuletzt mit prima besetzten Nebenrollen wie z.B. Marquard Bohm. Die technische Umsetzung dieses mit nur 1,9 Millionen Mark produzierten "B-Movies" ist Kinowelt gut gelungen, denn der Film lässt sich selbst auf einem Projektor noch anschauen, ohne dass man ständig an das Alter der Vorlage erinnert wird.

Während die Extras light ausfallen, ist der Straßenpreis von unter zehn Euro ein wahres Bonbon. Da darf man nur hoffen, dass bald auch der Vorgängerfilm "Aufforderung zum Tanz" auf DVD erscheint. Leider wurden auch bei dieser DVD eventuell hörgeschädigte Menschen übergangen. Untertitel gibt es nämlich keine.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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