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Mulholland Drive

Strasse der Finsternis

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 02.10.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.10.2002
   
Deutscher Titel: Mulholland Drive - Strasse der Finsternis
Originaltitel: Mulholland Drive
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  David Lynch
Darsteller:  Justin Theroux , Naomi Watts , Laura Elena Harring , Ann Miller , Robert Foster
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch DTS, Dolby Digital 5.1 und 2.0 stereo, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und Hintergrundinformationen
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 15
Laufzeit: 141 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nach einem Autounfall irrt eine junge Frau durch die Berge um Los Angeles. Sie findet Unterschlupf in einem Apartment, das von der angehenden jungen Schauspielerin Betty bewohnt wird.

Diese schließt die mysteriöse Fremde in ihr Herz und beschließt, ihr beim Lösen des Rätsels um ihre Identität zu helfen.

Doch je mehr die beiden nachforschen, desto tiefer verstricken sich die beiden in ein schreckliches Geheimnis...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wer zu der schon längere Zeit erhältlichen US DVD gegriffen hat, der wird vermutlich ein langes Gesicht gemacht haben. Ganz auf Wunsch des Regisseurs hat Universal bei der Originalauflage auf sämtliches Zusatzmaterial verzichtet. Concorde hatte da als unabhängiger Verleiher wohl mehr Spielraum, weshalb die deutsche Ausgabe mit recht netten Beigaben ausgestattet wurde. Vorneweg gibt es ein gut zwanzig Minuten langes Making Of, welches allerdings komplett auf Englisch vorliegt und nicht untertitelt wurde. So bleiben die lynchschen Geheimnisse für so manchen leider ewig verborgen. Doch so tiefgreifend ist dieses Extra nicht. Anders als bei „Blue Velvet“ enthält dieses Extra ziemlich viel Werbung für den Film – anscheinend handelt es sich nur um ein EPK. Nicht mehr, nicht weniger.

In Film-Form enthalten sind weiterhin Interviews, der deutsche und der amerikanische Kinotrailer und außer drei TV Clips und einem weiteren Trailer für den Film“Die Mothman Prophezeihungen“ gibt es leider nur noch Texttafeln. Diese ergötzen sich an Details zu Cast & Crew, Hintergrundinfos und Produktionsnotizen. Die kleine Fotogalerie soll selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben. Insgesamt hat es Concorde sicher gut gemeint, so wirklich spannend sind die Beigaben dann aber leider nicht.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Wie nicht anders zu erwarten, lässt sich Concorde auch bei diesem Titel nicht lumpen und spendiert dem mysteriösen Thriller von David Lynch das richtige Ambiente. Nicht nur, dass das Menü mit Musik unterlegt ist, auch an die Animationen wurde gedacht. Sogar die Kapitelauswahl ist animiert und zeigt, um welche Szenen es sich handelt.

Insgesamt wirkt die Aufmachung stimmig, wenngleich Concorde es nicht schafft, sich selbst zu überbieten. An das Menü von „American Psycho“ kommt diese Scheibe daher leider nicht heran.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

„Mulholland Drive“ ist recht neu – da wirkt das Bild leider eher durchschnittlich. Besonders der dezent eingesetzte Rauschfilter nimmt dem Bild etwas von der ohnehin nur bedingt vorhandenen Schärfe. Das führt dazu, dass man ständig den Eindruck hat, dass es eben doch noch etwas schärfer ginge. Stehende Rauschmuster bleiben einem die meiste Zeit leider nicht erspart, manchmal kann man darüber hinaus Überreste der digitalen Rauschbehandlung in gleichfarbigen Flächen in Form von kleinen Blöckchen entdecken. Da Concorde mit den Tonspuren nicht gegeizt hat, bleibt natürlich auch nicht mehr viel Datenrate für das Bild über. Die Farben wirken halbwegs ausgewogen, der Kontrast einen kleinen Tick zu steil.

Was man hier geboten bekommt, ist nicht referenzverdächtig, aber auch nicht so schrecklich, wie es sich vielleicht nach den obigen Sätzen anhört. Von einer richtig sauberen Umsetzung trennt dieses Bild allerdings schon allein die Vorlage, die nicht zu den saubersten gehört.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

David Lynchs Filme leben zum Großteil von der Story, die eher subtil verläuft und den Betrachter vor so manch harte Nuss stellt. Das Sounddesign ist gelungen, wird man doch öfter Opfer der subjektiven Eindrücke von bestimmten Charakteren. Sowohl Dolby Digital als auch DTS klingen in der deutschen Fassung sehr ausgewogen, ständig wummert ein subtiler Bass mit, der bisweilen böse vor sich hingrollt. Recht nett wurde Angelo Badalamentis Musik mit dem Geschehen verwoben.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Mit „Mulholland Drive“ gibt David Lynch seinen Fans wieder jede Menge Rätsel auf. Wer den Stil des außergewöhnlichen Regisseurs mag, der bekommt auch diesmal wieder jede Menge Stoff zum Nachdenken geboten. Seichte Unterhaltung ist dieser Titel auf jeden Fall nicht. Technisch gesehen ist die DVD recht gut gelungen, im Vergleich zur amerikanischen Auflage müssen aber leider ein paar Abstriche gemacht werden. Wer den Film an sich sehen will, wird jedoch bestimmt nicht enttäuscht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Florian Kriegel
 

 

Was ist Realität und was ist Scheinwelt? Zu Beginn scheint das klar zu sein, doch je weiter "Mulholland Drive" voran schreitet, desto verzweigter wirkt die Handlung. Plötzlich ist nichts mehr wie es scheint, der Zuschauer dürfte verwirrt sein. Und gerade das macht den Film so genial.
David Lynch hat mit diesem Film wieder einen einzigartigen Streifen geschaffen, der den Zuschauer am Ende zum Denken anregen würden. Theoretisch kann sich jeder eine eigene Auflösung überlegen. Diskussionsstoff ohne Ende...

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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