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Ein ungleiches Paar

  

Getestet von Lasse Hambruch

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 29.07.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.04.2004
   
Deutscher Titel: Ein ungleiches Paar
Originaltitel: The Dresser
Land / Jahr: USA 1983
Genre: Komödie
   
Regie:  Peter Yates
Darsteller:  Albert Finney , Tom Courtenay , Edward Fox , Zena Walker , Eileen Atkins
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 mono), Spanisch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Arabisch, Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Griechisch, Holländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Zweiter Weltkrieg und Fliegeralarm in London. Sir probt zum 227. Mal Shakespeares King Lear. Er kennt nur die Sorge um sich und seine Theatergruppe, und Störungen wie zum Beispiel den Krieg empfindet er als persönliche Beleidigung. Sir steckt zur Zeit in einer tiefen Krise und nur Norman, sein persönlicher Garderobier seit Jahrzehnten, wird ihm helfen können. Norman geht ganz in der Aufgabe auf, für Sir dazusein. Diese Beziehung zwischen Sir und Norman ist viel inniger als Sirs Verhältnis zu seiner Frau, die auch im Ensemble ist. Doch diese Krise wird die bedrohlichste für das ungleiche Paar.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Für die "tollen" Extras gibt es nicht mal einen eigenen Menüpunkt. Alleine dies steht schon für sich selbst und gibt Auskunft über die Qualität der so genannten "Extras". Lediglich der Trailer hat den Sprung auf die DVD geschafft. Ansonsten herrscht gähnende Leere soweit das Auge reicht.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend - mangelhaft)
     
Gestaltung:

Die Sache ist schnell auf den Punkt gebracht. Das Menü bietet leider keine optischen Ansätze, die in irgendeiner Weise gefallen könnten. Ein Standbild nennt sich zugleich Hauptmenü. Auf musikalische Unterstützung wartet man vergebens, denn im gesamten Menü gibt es nicht einen Ton zu hören.

In den Untermenüs finden wir dann das gleiche Bild vor. Keine Animationen, mäßig schöne Bilder und eben keinen Ton. Columbia hat sich einfach keine Mühe gegeben, denn hier wäre eindeutig mehr möglich gewesen. Stattdessen hat man leider nach dem Minimal-Prinzip gehandelt.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
     
Bildtest:

Das Material hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Zu sehen ist davon aber recht wenig, denn der Bildtransfer sieht wirklich gut aus. Die Farben sind blass, was aber ein Stilmittel darstellt, um die Atmosphäre des Krieges näher aus zu leuchten. Unglaublich gut ist das Schärfeverhalten. Die Detailzeichnung ist für das Alter überragend. Selbst feine Details in den Wänden und den Kostümen sind klar auszumachen.

Nicht ganz so gut ist das Rauschverhalten des Transfers. Hier gibt es die größten Mängel zu beanstanden. Der gesamte Film ist von einem leichten Grundrauschen geprägt, welches stellenweise etwas zunimmt. Dies ist jedoch das kleinere Übel und deshalb hat Columbia hier wohl richtig gehandelt und keinen Rauschfilter eingesetzt, der sonst zu Lasten der Schärfe gegangen wäre. Die Kompression bleibt, trotz niedriger Bitrate, im Rahmen. Nur selten ist etwas Blockrauschen auszumachen.

Columbia gebührt für diesen Transfer ein klares Lob, denn der Film ist wirklich in einer sehr ordentlichen Qualität auf die DVD gebracht worden. Die Schärfe muss, in Anbetracht des Alters, schon als "sehr gut" bezeichnet werden. Unter Berücksichtigung des Alters reicht es zu einem knappen "gut".

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Wenn man den Ton mit einem Euphemismus beschreiben will, dann nennt man ihn "Old School Sound". Bleibt man aber bei dem, was er tatsächlich ist, so ist klar zu sagen, dass eine Mono Tonspur einfach nicht mehr zeitgemäß ist. So klingen die Stimmen doch recht verrauscht und etwas unnatürlich. Ob sich ein Upmix gelohnt hätte, ist eine endlose Diskussion. Das Potential des Films für Effekte und dergleichen liegt jedenfalls nicht sonderlich hoch.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Ton doch mit einigen Mängeln behaftet ist. Man kann es bei diesem Film aber einigermaßen verschmerzen. Da es sich um eine Mono-Tonspur handelt, vergeben wir auch keine Wertung.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Die DVD ist doch eher durchwachsen. Nur das Bild kann überzeugen. Dieses stellt, aus qualitativer Sicht, eine faustdicke Überraschung dar. Der Film ist mehr als nur sehenswert. Albert Finney spielt einfach fantastisch. Geschichtsinteressierten dürfte der Streifen besonders gefallen, da er die einzelnen Personen in Hinsicht auf die Verarbeitung des Krieges sehr genau beleuchtet. Somit steht einem anspruchsvollen Heimkinoabend nichts mehr im Wege.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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