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Mathilde - Eine große Liebe

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 14.06.2005
Im Handel ab: 03.06.2005
   
Deutscher Titel: Mathilde - Eine große Liebe
Originaltitel: Un long dimanche de fiancailles
Land / Jahr: F 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Jean-Pierre Jeunet
Darsteller:  Audrey Tautou , Gaspard Ulliel , Jean-Pierre Becker , Dominique Bettenfeld , Clovis Cornillac , Marion Cotillard , Dominique Pinon
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Norwegisch, Hebräisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 39
Laufzeit: 128 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Im Jahr 1919 war Mathilde 19 Jahre alt. Zwei Jahre zuvor war ihr Verlobter Manech zur Front an der Somme aufgebrochen. Wie Millionen andere starb er "auf dem Feld der Ehre". So steht es zumindest in den offiziellen Berichten. Doch Mathilde weigert sich, das zu glauben. Wenn Manech tot wäre, dann würde sie das spüren. Eigensinnig hält sie an ihrem intuitiven Gefühl fest, das sie wie ein Band der Hoffnung mit ihrem Geliebten verbindet. Es ist ihr egal, dass ein ehemaliger Sergeant berichtet, wie Manech im Niemandsland außerhalb eines Schützengrabens namens Bingo Crépuscule gestorben ist - zusammen mit vier anderen Soldaten, die zum Tode verurteilt waren. Auf ihrer Suche nach der Liebe ihres Lebens muss Mathilde viele Hindernisse überwinden, aber sie kennt keine Angst. Wer dem Schicksal trotzt, für den ist nichts unmöglich...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

An französischen Kinproduktionen darf sich die internationale Filmwelt ruhig "abgucken", wie gutes Bonusmaterial gemacht wird. Zumindest darf man dies erwähnen, wenn man sich Titel wie "Pakt der Wölfe" oder aber auch eben "Die fabelhafte Welt der Amélie" von Jean-Pierre Jeunet anschaut.
Auch bei diesem Titel gibt es eine satte zweite Disc an Extras, während auf der ersten Disc immerhin der Audiokommentar des Regisseurs mit optionalen deutschen Untertiteln untergebracht wurde.
Scheint die zweite Disc zunächst wenig umfangreich, so entpuppt sich das Making Of "Ein Jahr an der Front" mit seiner Laufzeit von über 70 Minuten als wahre Fundgrube von Informationen. Hier bekommt der Zuschauer recht nüchtern, also ohne die sonst übliche Lobhudel-Parade vorgetragene, Fakten serviert, die allesamt sehr aufschlussreich sind und sehr in die Tiefe gehen.
Wem das noch nicht reicht, der bekommt mit "Die Rekonstruktion des Paris der 20er Jahre" und "Die Zeppelin Explosion", hier sprechen die Titel für sich, weitere Einblicke in die Produktion, von etwas mehr als jeweils zehn Minuten, geboten.
Die entfernten Szenen, die die Disc ebenfalls offeriert, liegen alle mit optionalem Kommentar eines motivierten Regisseurs - und wieder deutschen Untertiteln - vor.
Dazu gesellen sich, wie üblich, Trailer und Teaser. Was will man mehr?

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü greift das Thema, nämlich die Suche nach Vermissten auf, und zitiert dieses in Form von vielen Zeitungsausschnitten mit Schlagzeilen, die letztlich die einzelnen Menüpunkte darstellen. Beide Discs weisen animierte Hauptmenüs mit Musik auf, wobei die letzten Untermenüs statisch präsentiert werden. Dennoch wirkt das Menü sehr stimmig und aufgeräumt und bei weitem nicht billig.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Auch das neueste Werk von Jean-Pierre Jeunet kommt mit den typischen, verfremdeten Bildern daher, die sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des französischen Regisseurs ziehen. Angefangen bei "Delicatessen" über "Die Stadt der verlorenen Kinder" bis hin zu "Die fabelhafte Welt der Amélie" - immer erzählt Jeunet seine Filme in wirklich außergewöhnlichen Bildkompositionen, die aber gleichzeitig auch das Flair ausmachen.
So fällt es auch bei diesem Titel schwer, objektiv über das Bild zu urteilen, wenngleich es wenig gibt, das bemängelt werden darf.
Recht gelungen gibt die DVD die teils knallgelben, warmen Heimatszenen wieder, ohne die Einstellungen an der Front zu vernachlässigen. Generell ist der Kontrast recht kräftig, wobei er in den ruhigen Szenen in Mathildes Zuhause sehr angenehm ausfällt.
Nur die Schärfe ist nicht besonders knackig ausgefallen, was schade ist, schaut man sich die anderen, durchweg guten Werte dieses Transfers an.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Kriegsfilme bieten genug Potential, einen tollen Tonmix zu machen und wenngleich dieser Titel eher als Drama mit viel Leidenschaft daherkommt, so bietet sich die Kulisse des Ersten Weltkriegs förmlich an. Wirklich wörtlich erschütternd ist die Dynamik, die kräftig Druck macht und ohne Begrenzung schön aufzeigt, wieviel Potential selbst Dolby Digital mitbringt. Dabei verzichtet der Film aber auf die knallharten Split-Surround Effekte, wie seinerzeit bei "Der Soldat James Ryan", weshalb hier die atmosphärische Dichte nicht so hoch erscheint.
Schön eingefahren wird übrigens auch Angelo Badalmentis Musik, mit dem Jeunet nach "Die Stadt der verlorenen Kinder" erneut zusammenarbeitete.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Mathilde - Eine große Liebe" zählt zu den Filmen, die leider einen eher unpassenden deutschen Verleihtitel bekamen. Denn mit dem Original und der sehr langen Verlobung hat dieser nicht mehr viel gemeinsam. Um so erfreulicher ist es, dass man, abgesehen vom Titel, wenig meckern darf, denn die Umsetzung auf DVD darf als sehr gelungen bezeichnet werden. Das fängt bei den guten technischen Werten an und setzt sich bei Menü und Extras fort, die ebenfalls sehr erfreulich ausgefallen sind. Der moderate Straßenpreis für dieses Set von gut 18 Euro tut der Freude keinen Abbruch - im Gegenteil.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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