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The Italian Job - Jagd auf Millionen

Cine Collection

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 16.08.2004
Verleihfenster: 08.04.2004
Im Handel ab: 04.08.2004
   
Deutscher Titel: The Italian Job - Jagd auf Millionen
Originaltitel: The Italian Job
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action
   
Regie:  F. Gary Gray
Darsteller:  Mark Wahlberg , Charlize Theron , Donald Sutherland , Jason Statham , Seth Green , Edward Norton
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, Kapitelindex und Infos
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 16
Laufzeit: 106 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Charlie Croker ist ein Meisterdieb. Gemeinsam mit seinen Komplizen Lyle, Handsome Rob, Left-Ear, Steve sowie seinem väterlichen Mentor John hat er gerade bei einem Aufsehen erregenden Coup in Venedig Goldbarren im Wert von 35 Millionen Dollar erbeutet. Doch die Freude über den Reichtum währt nur kurz. Auf einer abgelegenen Gebirgsstraße entpuppt sich der vermeintliche Freund Steve als Verräter, skrupellos erschießt er John und treibt seine Ex-Komplizen mit ihrem Jeep ins eiskalte Wasser eines Gletschersees. Nur durch Zufall können Charlie, Lyle, Rob und Left-Ear überleben.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind, ähnlich wie bei der RC1-Fassung, durchaus nett, können aber leider keinen wirklich guten Gesamteindruck hinterlassen. Zwar gibt es diverse Features, wirklich umfangreich und tiefgründig sind diese aber kaum. Die meisten Extras befassen sich in irgendeiner Weise mit dem Mini Cooper, was ja an sich nicht schlecht ist, dennoch hätten wir uns mehr Infos über den Film gewünscht.

- Trailer: Der deutsche und der amerikanische Kinotrailer von "The Italian Job" im 4:3-Format und mit 2.0-Ton.
- Deleted Scenes: Hier gibt es sechs gelöschte Szenen zu sehen - auf Wunsch mit deutschen Untertiteln. Die Qualität ist durchschnittlich. Leider gibt es wie bei der RC1 keine Kommentare.
- Pedal to the Metal: Making Of: Das knapp 18-minütige Making Of bietet durchaus gute Informationen rund um den Film und zeigt einige Behind-The-Scenes-Aufnahmen und Interviewausschnitte.
- The Mighty Minis of The Italian Job: In gut fünf Minuten dreht sich alles um den neuen Mini Cooper, der im Film natürlich die tragende Rolle spielt. Das könnte man alles auch als Werbung ansehen, aber da der Mini nun einmal zum Film dazu gehört, sind die Infos durchaus interessant.
- Driving School: Damit die Darsteller selbst viele der Stunts drehen konnten, mussten sie zuvor in eine spezielle Fahrschule, was bei diesem Extra in ca. fünf Minuten gezeigt wird.
- High Octane: Stunts from The Italian Job: Dieses knapp achtminütige Extra befasst sich mit den Stunts, von denen es jede Menge gab, da der Regisseur keine CGI-Effekte in seinem Film haben wollte.
- Putting The Word on The Page for The Italian Job: In knapp sechs Minuten sprechen die Drehbuchautoren über die Unterschiede zwischen dem Original und der 2003-Version und welche Faktoren eine wichtige Rolle spielten. Immerhin dauerte es rund zwei Jahre, bis man die endgültige Fassung geschrieben hatte.
- Mini in Action: Spätestens diese Abteilung ist eine reine Promotion-Parade für den Mini Cooper. Sie beinhaltet zwei Werbefilmchen und ein Making Of, das auf drei Minuten geschnitten wurde und ebenfalls reine Werbung darstellt.

Außerdem gibt es noch eine Slideshow mit Behind-The-Scenes-Bildern und diverse Textinfos. Insgesamt bekommt der Käufer durchaus nette Extras geboten, die aber dennoch zu oberflächlich sind und sich viel mit dem Mini befassen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Dass Concorde tolle Menüs zaubern kann, haben sie bereits mit DVDs wie der von "Tomb Raider" bewiesen. Auch bei "The Italian Job" hat man sich Mühe gebeben, auch wenn dies nicht ganz so spektakulär ausfällt wie bei der Vorzeige-DVD mit Lara Croft.

Das anamorphe Menü präsentiert sich komplett animiert mit bewegten Bildern, die zum Teil aus CGI-Animationen, wie z.B. einem Gittermodell eines Mini Coopers, und Filmszenen bestehen. Auch das Menü der Extra-DVD zeigt die gleichen Qualitäten. Aufwändige Animationen, gepaart mit einem schicken Menüdesign und der passenden, rasanten, sogar in Dolby Digital 5.1 vorliegenden, Musik - so soll ein Menü aussehen und klingen!

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Dem Bild dieser DVD kann man bestenfalls ein "gut" bescheinigen, denn auch wenn der Transfer durchaus gelungen ist, so fehlt ihm deutlich die Qualität, um ganz weit oben mitzuspielen.

Wir sind uns nicht ganz sicher, aber es ist möglich, dass als Vorlage nur eine recht hochwertige Kinokopie diente, denn vor allem die diversen kleinen Kratzer wären für ein Originalmaster untypisch, zumindest bei einem derart neuen Film. Der aus unserer Sicht größte Mangel ist aber die meist nur angenehme Schärfe. Oft wirkt das Bild detailarm und leicht verwaschen. Weiterer Kritikpunkt ist das vor allem zu Beginn deutliche Rauschen, das im Verlauf des Films aber an Intensität verliert. Bei einigen Filmminuten wirkt das Bild dadurch aber vergrießelt.

Bis auf diese Mängel kann das Bild aber im Großen und Ganzen gefallen. Der Schwarzwert ist meist gut, auch wenn einige dunkle Szenen eher ein Dunkelblau zeigen. Der Kontrast leistet ebenfalls ordentliche Arbeit, wirkt insgesamt aber etwas zu steil, was immer wieder am weiß erstrahlenden Himmel zu belegen ist.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Auch in Sachen Ton liefert "The Italian Job" eine gute Leistung ab - er schafft es aber einfach nicht, darüber hinaus wirklich spektakulär zu klingen und so eine bessere Bewertung abzustauben.

Die Musik gehört zu den Faktoren, die nahezu durchweg präsent sind. Zwar wird sie überwiegend über die Front wiedergegeben, es gibt aber viele Momente, in denen sie sich auf die komplette Front legt und so eine gewisse Räumlichkeit schafft. Überhaupt wird die Front mehr genutzt als die gesamte 5.1-Kulisse. Dennoch spielen die Rear-Lautsprecher, vor allem in den Verfolgungsszenen, eine wichtige Rolle und zu diesen Zeitpunkten kann die Effektwiedergabe auch gefallen.

Leider ist die Basswiedergabe eher dürftig und überhaupt hätten wir uns etwas mehr Action in Sachen Ton bei "The Italian Job" gewünscht.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"The Italian Job" soll kein Remake, sondern vielmehr eine neue Version des Originals sein. Was auch immer der Film sein will, er bietet gute Unterhaltung und Concorde liefert eine gute DVD-Umsetzung ab. Die Extras sind identisch mit der RC1-Version und hätten etwas tiefgründigere Infos vertragen. Das Menü ist toll, aber das Bild erfüllt nicht die hohen Erwartungen. Insgesamt ist die DVD aber gelungen und so können wir eine Empfehlung aussprechen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Lasse Hambruch
 

 

Regisseur F. Gary Gray hat es geschafft einen Film zu machen, der nicht von fulminanten Actionsequenzen erschlagen wird. Natürlich gibt es tolle Verfolgungsjagden und nervenaufreibende Stunts - die eigentliche Spannung resultiert aber aus der Geschichte und vor allem aus den Darstellern. Die Starbesetzung, angeführt von Mark Wahlberg, glänzt in diesem Actionstreifen über alle Maßen hinaus, wodurch dem Film ein Charme eingehaucht wird, der selbst "Ocean´s Eleven" in nichts nachsteht. Auch Edward Norton als humorloser Bösewicht ist einem so unsympathisch, dass man ihn einfach gut finden muss.

Die Actionsequenzen sind bis ins kleinste Detail hin ausgefeilt und versetzen den Betrachter doch des öfteren in Staunen. Die Verfolgungsjagd mit den Speedbooten gleich zu Anfang des Films erinnert an die besten Bond Filme und auch der Showdown mitten in Downtown Los Angeles ist mehr als nur gelungen. Dazu kommen subtile Gags, die aber nicht nur ein Schenkelklopfer sind, sondern dann auch wirklich zünden. Freut euch schonmal auf den "Napster" Running Gag :-)

"The Italian Job" ist ein sehr gelungener Action-Thriller, der sich deutlich aus der Massenware hervortut und nicht nur Altbewährtes, schon tausend Mal Dagewesenes wiedergibt und das, obwohl es sich hierbei um ein Remake des gleichnamigen Hollywood-Klassikers handelt.

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 
 
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