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Million Dollar Baby

Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 12.09.2005
Verleihfenster: 05.09.2005
Im Handel ab: 04.10.2005
   
Deutscher Titel: Million Dollar Baby
Originaltitel: Million Dollar Baby
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Clint Eastwood
Darsteller:  Clint Eastwood , Hilary Swank , Morgan Freeman , Jay Baruchel , Mike Colter
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 26
Laufzeit: 127 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Frankie Dunn hat sein Leben als Trainer und Manager im Ring verbracht. Die entscheidende Regel, die er seinen Fightern beibringt, befolgt er auch selbst: Wichtiger als alles andere ist die eigene Deckung. Seit vielen Jahren ist er keine engere Beziehung mehr eingegangen. Einzig der Ex-Boxer Scrap, der in Frankies Boxhalle nach dem Rechten sieht, darf sich sein Freund nennen. Als die 31-jährige Kellnerin Maggie Fitzgerald auftaucht, weigert sich Frank hartnäckig, sie zu trainieren. Doch Maggie ist unbeirrbar entschlossen, ihren einzigen Traum, ihre einzige Chance auf Anerkennung nicht aufzugeben...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Für die Veröffentlichung von "Million Dollar Baby" hat sich Kinowelt wieder etwas einfallen lassen. Neben einer Single-DVD, die nur den Film enthält, erscheint noch die hier getestete "Special Edition" mit zwei DVDs und eine "Limited Edition", die zusätzlich noch den Soundtrack beinhaltet. Die beiden letzteren Versionen kommen in einem DigiPak daher, wobei die limitierte Ausgabe durch einen silbernen Rand zu erkennen ist.

Nun wollen wir aber mal die Extras besprechen, die insgesamt gelungen sind und außerdem auch abwechslungsreich ausfallen. Die erste DVD ist dabei nur für neun Trailer zuständig, die eine Laufzeit von stolzen 20 Minuten haben. Alle filmrelevanten Features befinden sich auf der separaten, zweiten Disc und haben insgesamt eine Spielzeit von rund 100 Minuten, was auch eine stolze Zahl ist, doch sind sie inhaltlich genauso aussagekräftig?

Die Doku mit dem Namen "Zum Kämpfen geboren" dauert rund 19 Minuten und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Charakteren, vordergründig natürlich mit dem Hauptcharakter Maggie Fitzgerald, und was das Boxen für sie bedeutet. Neben vielen Filmszenen gibt es ansonsten nur die Interviewten zu sehen, zu denen auch Clint Eastwood gehört. Die nächste kurze Dokumentation "Die Produzenten - Runde 15" hat eine Laufzeit von 13 Minuten und befasst sich mit dem Werdegang der Filmrechte an "MDB".

Als nächstes Extra gibt es eine Gesprächsrunde mit James Lipton und den drei Hauptdarstellern, die 25 Minuten dauert und Einblicke in die Geschichte und den Film zeigt. Wer sich für den Regisseur Clint Eastwood interessiert, sollte sich die Dokumentation "Clint Eastwood, der Mann, der niemals aufgibt" anschauen. Diese läuft ca. 22 Minuten und befasst sich ausschließlich mit der Karriere des "Dirty Harry".

Ein richtiges Making Of gibt es leider nicht, sodass hierfür das B-Roll, also unkommentierte Aufnahmen vom Dreh, herhalten müssen. Immerhin fallen diese mit 21 Minuten durchaus umfangreich aus. Abgerundet wird die gute, aber nicht auch nicht herausragende Extraausstattung von drei TV-Spots.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Sämtliche Menüs kommen eher schlicht daher, was in diesem Fall aber gut aussieht. Der Anwender bekommt einen guten Mix aus Filmszenen und sich bewegenden Fotos präsentiert, die allesamt in Schwarz-Weiß gehalten sind. Ein im Computer entstandener Boxring sorgt für den farblichen Akzent und die in 5.1 abgemischte, seichte Musik und einige andere Sounds sorgen für die passende Akustik. Natürlich bietet auch dieses Menü das 16:9-Format und die Tatsache, dass fast alle Untermenüs ebenfalls animiert sind, sorgt letztlich auch für die gute Bewertung.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

"Million Dollar Baby" macht optisch einen fast sehr guten Eindruck, auch wenn einige Stilmittel zum Einsatz kommen, die das Bild an sich schon etwas beeinträchtigen. Dennoch hat Kinowelt ein tolles Ergebnis erzielt, das nur mit wenigen Mängeln zu kämpfen hat.

Zu Beginn fällt ein gewisses Rauschniveau auf, das aber im weiteren Verlauf kaum noch jede Intensität erreicht, die in den ersten Minuten zu sehen ist. Ein weiterer Makel, der sich recht früh zeigt, ist der nicht immer ideale Schwarzwert, der oft zu einem Grauton tendiert. Das fällt bei einigen Nachtszenen etwas auf, stört den Sehgenuss aber ansonsten nicht weiter.

Der Kontrast ist einer der offensichtlich eingesetzten Stilmittel, denn dieser ist fast durchweg sehr "hart", sodass helle Bildpartien zum Überstrahlen neigen. Das fällt hauptsächlich bei Tagszenen auf, passt aber insgesamt gut zum Filmlook. Außer dem Kontrast fällt die Farbgebung unter die Kategorie "Stilmittel". Zwar sehen zum Beispiel Hautfarben meist neutral und realistisch aus, doch im Großen und Ganzen ist praktisch durchweg ein gewisser Grünstich auszumachen.

Zu den großen Stärken dieser DVD gehört die Bildschärfe, die in diesem Fall ein sehr hohes Niveau erreicht, das auch die ganze Zeit über gehalten werden kann. Der Zuschauer sieht nicht nur ein insgesamt plastisches Bild, sondern kann auch viele Details erspähen, die vor allem in Clint Eastwoods Gesicht gut zur Geltung kommen. Eine derart gute Schärfe kriegt man nicht sehr oft zu sehen.

Neben den gewollten Stilmitteln, die an und für sich nicht direkt als Mangel gewertet werden, weil sie auch recht gut wirken, gibt es kaum etwas zu bemängeln. In dunklen Szenen sind immer wieder dezente Nachzieheffekte zu erkennen, doch ansonsten gibt es keine nennenswerten Störfaktoren. Die Kompression verhält sich unauffällig, was bei einer Bitrate von nicht sehr hohen 5,2 Mbps nicht selbstverständlich ist.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Akustisch hält sich Clint Eastwoods neuestes Werk gekonnt zurück. Als waschechtes Drama gibt es zwar eigentlich auch wenig zu erwarten, doch aufgrund der Tatsache, dass hier das Boxen mit im Mittelpunkt steht, waren wir vorab natürlich gespannt.

Bei einer Laufzeit von rund 127 Minuten überwiegen die ruhigen Momente eindeutig, doch das Ergebnis stellt uns mehr als zufrieden. Während in den seichten Szenen vor allem die klare und gut verständliche Dialogwiedergabe, auch die des Erzählers überzeugt, kommen in den hektischeren Minuten verstärkt die Rear-Speaker zum Einsatz. Zwar werden diese nie dauerhaft gebraucht, doch um zum Beispiel in den Boxkämpfen Dynamik aufzubauen, ist der Einsatz der Effekt-Lautsprecher unabdinglich.

Den ganzen Film über lockert der Ton immer wieder auf, was durch den Einsatz gut platzierter Umgebungsgeräusche realisiert wird. Ob es nun eine Tür oder das Telefon in der Boxhalle ist, immer wieder wird eine gewisse Räumlichkeit geschaffen. Basstechnisch gibt es nichts Außergewöhnliches zu hören. Der Subwoofer unterstützt das Geschehen meist nur dezent und kommt nur wenige Male so richtig tragend zum Einsatz.

Der Musikscore fällt sehr dezent aus und beschränkt sich auf leise Klavier- und Gitarrenklänge. Der enthaltene DTS-Track ist unserer Meinung nach kein Volltreffer. Als eine Vergleichsmöglichkeit dient die erste Szene vor der Kirche, relativ weit am Anfang. Dort klingen die Umgebungsgeräusche beim DTS-Ton gedämpft, während diese beim DD-Pendant hörbar besser akzentuiert sind.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Million Dollar Baby" wurde bei der letzten Oscarverleihung mit vier Oscars geehrt, darunter in der Königskategorie "Bester Film". Ob er dieses Prädikat verdient hat, muss jeder für sich selbst entscheiden, doch gelungen ist dieses Drama allemal. Die Schauspielleistungen, vor allem die von Hilary Swank, sind tadellos und die nette, wenn auch nicht sehr innovative Geschichte, sorgen für gute Unterhaltung.

Technisch kann diese DVD-Veröffentlichung von Kinowelt überzeugen und gerade im Bildbereich wird ein hohes Niveau erreicht. Die Extras der Special- und Limited Edition sind interessant, hätten aber durchaus fundierter sein können, doch insgesamt bekommt der Käufer ein attraktives DVD-Set präsentiert, das dank der preisfreundlichen Politik seitens Kinowelt für einen ebenso attraktiven Preis zu haben sein sollte.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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