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Doom - Der Film

Extended Edition

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 29.03.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.03.2006
   
Deutscher Titel: Doom - Der Film
Originaltitel: Doom
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Horror
   
Regie:  Andrzej Bartkowiak
Darsteller:  Karl Urban , The Rock , Rosamund Pike , Deobia Oparei , Ben Daniels , Razaaq Adoti , Richard Brake , Al Weaver , Dexter Fletcher , Yao Chin , Robert Russel , Daniel York , Ian Hughes , Sara Houghton , Blanka Jarosova
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Werbung und Hintergrundinfos
Verpackung: Amaray Box mit Pappschuber
Kapitel: 20
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:10:20
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als eine gewaltige Invasion von Dämonen den UAC-Stützpunkt der Menschen auf dem Mars komplett zerstört, bleibt nur Chaos und absoluter Horror: In kürzester Zeit verwandelt sich alles Leben in menschenfressende Zombies! Aber John Grimm, der Anführer einer Spezialeinheit, kämpft mit einer kleinen Gruppe von Überlebenden gegen das Böse, das überall auf sie zu lauern scheint. Und je weiter sie auf der Basis vordringen, um so auswegsloser wird jede Möglichkeit der Rettung: Denn ihr Weg führt sie geradewegs in die Tiefen der Hölle!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bevor wir in das Menü gelangen, dürfen wir uns erstmal zwei Trailer ansehen. Diese liegen in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln vor und können bei Bedarf mittles der Skip-Taste übersprungen werden. Wer anschließend trotzdem noch weiteres Bedürfnis hat, diese Trailer anzusehen, kann sie unter dem Bonusmaterial erneut aufrufen. Ein Trailer von "Doom" selbst fehlt hingegen.

Als Erstes stoßen wir im Bonusmaterial allerdings auf ein Feature mit dem Titel "Grundausbildung". Diese fast elf Minuten lange Dokumentation beschäftigt sich mit dem Militärberater des Films und seiner Arbeit und ist recht interessant, da in Making Ofs dieser Aspekt oft zu kurz kommt. Das fünfeinhalb Minuten lange Feature "Rocks Verwandlung" hingegen ist mehr eine Make-up Featurette. In dieser können wir verfolgen, wie sich The Rock, der im Film Sarge spielt, verwandelt bzw. nach und nach seine Maske aufgedrückt bekommt. Die Dokumentation "Monstermacher-Meister" beschäftigt sich dann anschließend mit den Monstern aus dem Film, die hauptsächlich "echt" waren, gerade von dem Aspekt her ist diese Dokumentation sehenswert. Als Letztes wird uns ein Feature mit dem Titel "Schießsequenz aus Ihrer Sicht" präsentiert - dieses Feature fungiert als Making Of der First-Person-Shooter-Sequenz und ist sehr interessant. Anschließend wird die besagte Sequenz noch einmal komplett gezeigt.

Insgesamt ist das Bonusmaterial nicht besonders umfangreich. Vor allem, das hohe Maß an Eigenlob nervt in den ersten Materialien, interessanterweise ist das Feature "Schießsequenz aus Ihrer Sicht" nahezu frei von Beweihräucherung dieser Art. Und davon abgesehen bieten alle Features eine Menge Hintergrundinfos und geben sogar Aufschluss über verwendetes Equipment und dergleichen. Schade hingegen ist, dass bei uns einige Bonusmaterialien fehlen. Diese wären die zwei Dokumentationen "Doom Nation", "Game On!" und eine "Doom 3 X-Box Demo". Ebenfalls traurig sind die User-Prohibitions die bei "Doom" komplett eingeschaltet wurden. Dies muss doch in der heutigen Zeit wirklich nicht mehr sein...

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Sprachabfrage zu Beginn des Menüs ist mal wieder technisch überflüssig und auch unglücklich, da automatisch Englisch markiert wird. Das eigentliche Menü hat Universal in Widescreen gehalten und für jedes Menübild ein Intro erstellt, welches recht kurz ist und keine Spoiler beinhaltet. Die Filmszenen, die im Hauptmenü selbst verwendet wurden, zeigen allerdings einige interessante Action-Szenen. Leider ist wieder einmal nur das Hauptmenü animiert worden, dafür sind allerdings alle Menüs mit Hintergrundmusik oder Geräuschen unterlegt. Das Design wurde von Universal recht nett gemacht und mit einigen kleinen Details ausgestattet, die das Gamerherz vielleicht höher schlagen lassen könnten, denn das Menü entspricht zum Beispiel einen "Personal Data Assistant" der UAC und gleicht somit dem original Menü der RC1.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist in einem Top-Zustand - nie finden wir Defekte oder Verunreinigungen vor. Allerdings hat dieses Master auch seine Nachteile, denn das hier vorliegende Master ist ein internationales, leeres Master. Das bedeutet zu gut Deutsch, dass die Untertitel, die im Kino eingeblendet wurden und fester Bestandteil des Masters waren, jetzt über den DVD-Player eingeblendet werden. Dementsprechend sind diese in der typischen Untertitelschrift und nicht in der Art, wie sie im Kino zu sehen waren, vorhanden. Das einzige, was noch daran erinnert sind die Sounds, die eingespielt wurden während des Einblendens der Untertitel. Schade, denn stellt man die Untertitel komplett ab, verschwinden diese Einblendungen und wir hören nur noch die Sounds.

Die Farbgebung könnte man mittlerweile schon fast als Standard bezeichnen, denn bei dieser dominiert mal wieder ein leichter Blaustich, der in den vielen dunklen Szenen kaum wahrgenommen wird. Generell sind die Farben allerdings ausgeglichen und kräftig. Zum Teil wird dies dem guten Kontrast zu verdanken sein, der ein saftiges Schwarz zu liefern weiß, ohne dass viele Details in der Dunkelheit verloren gehen.

Die Schärfe befindet sich leider nicht auf einem optimalen Niveau. Wie wir feststellen müssen, scheint das Bild nur oberflächlich scharf, denn immer wieder fällt die Schärfe ab. Doch ist dies leider nicht nur bei Bewegungen der Fall, besonders wenn der Hintergrund weit in die Tiefe reicht, wirkt dieser leicht verschwommen, was dem Bild wiederum einiges an Räumlichkeit nimmt. Doch insgesamt kann man mit dieser Schärfe noch gut leben, vor allen da uns Universal dieses Mal ein Edge Enhancement erspart zu haben scheint, jedenfalls ist uns das dafür typische Zeilenflimmern nicht aufgefallen. Positiv ist Universal mal wieder in Sachen Bildrauschen aufgefallen, denn auch "Doom" bleibt von diesem Problem weitestgehend verschont. Sollte hier ein Rauschfilter zum Einsatz gekommen sein, ist dieser sehr geschickt eingesetzt worden, denn die dann für gewöhnlich auftretenden Rauschmuster konnten nicht ausgemacht werden. Insgesamt also ein gutes Bild, welches uns Universal hier präsentiert.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"Doom – Der Film" ist wieder einer der Filme, dem Universal für die Synchronisation einen zusätzlichen DTS-Track spendiert hat. Ob dieser sinnvoll ist, ist wie so oft fraglich - wir jedenfalls konnten keinen großen Vorteil gegenüber dem Dolby-Pendant feststellen. Kommen wir nun also zur eigentlichen Ton-Bewertung. Mehr als zutreffend könnten wir ihn mit einem Wort beschreiben: gehaltvoll. Er bietet alles, was man von einem zeitgemäßen Actionkracher erwarten kann und davon nicht zu wenig. So kommen viele Surroundeffekte zum Einsatz und der Zuschauer wird von Umgebungsgeräuschen eingehüllt – aber auch bidirektionale Effekte und andere Spielereien kommen nicht zu knapp. Was der Sound von "Doom – Der Film" wirklich zu leisten vermag, wird dann spätestens bei der Ego-Shooter-Sequenz klar. Hier rückt die Stimme des Akteurs in den Rear-Bereich und alle Geräusche und der gleichen werden räumlich korrekt zugeordnet, sodass beim Zuschauer tatsächlich ein Gefühl entsteht, als würde er mitten im Geschehen sein, als wäre er die Person, die sich gerade den Weg frei schießt. Gamer werden bei dieser Szene erst recht auf ihre Kosten kommen, denn dieses Gefühl kam selbst im Kino nicht so herüber – denn im Heimkino wirken alle Effekte hier deutlich punktgenauer.

Doch kommt auch der Rest des Tons nicht zu kurz - so sind Dialoge durchgängig gut verständlich und fügen sich gut ein. Lediglich eines macht uns Sorgen, sodass "Doom – Der Film" die Höchstwertung sehr gut knapp verfehlte. Der Subwoofereinsatz ist gut, aber deutlich zu brachial. In manchen Szenen überdröhnt er alles und wirkt deutlich zu laut. Dies gilt für beide Varianten, sowohl Dolby als auch DTS, wobei das Ganze bei der DTS-Version etwas extremer ist, wohingegen es bei der Dolby Digital Fassung laut, aber nur ein wenig zu viel des Guten ist. Der Originalton unterscheidet sich nicht sonderlich von der deutschen Variante. Lediglich die Dialoge wirken nicht so optimal wie in der Synchronisation, diese wirken nämlich in der Originalfassung teilweise etwas dahingeleiert.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Dass "Doom – Der Film" kein Meilenstein in der Filmgeschichte ist, sollte jedem klar sein - genauso, dass der Film für Doom-Fans eher eine Enttäuschung sein dürfte, da er sich wirklich nur sehr lose am Spiel orientiert. Klar ist dafür, dass der actiongeladene Film, was Bild und Ton anbelangt, eine paradefähige DVD spendiert bekommen hat. "Doom" ist einer der wenigen Filme in letzter Zeit, die knapp an der Höchstwertung in der Kategorie Ton vorbei schrammt. Doch sollte man auch nicht die Schattenseiten dieser DVD außer Acht lassen. Die User-Prohibitions nerven schon sehr - möchte der Kunde nur einmal Dolby Digital und DTS vergleichen muss er sich durch alle Menüs inklusive Intros kämpfen, um anschließend noch zu bestätigen, dass er einen DTS-Decoder hat. Und auch das Bonusmaterial könnte deutlich besser sein - warum fehlen die beiden Features, die auf allen anderen Veröffentlichungen mit an Bord sind? Wieso entschloss sich Universal die eingebrannten Einblendungen zu entfernen, man hätte es doch einfach per Multi-Angle-Funktion lösen können, wenn es nur um deutsche und englische Sprachfassung ginge.

So schließt "Doom" nun mit der Gesamtnote "Gut" ab und hinterlässt bei uns trotzdem gemischte Gefühle. So manches hätte man besser machen können, doch vielleicht fasst sich Universal für künftige Veröffentlichungen ein Herz und macht es wirklich besser. Im Sinne des Kunden wäre es zu wünschen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Sollte man sich tatsächlich ernsthaft mit der Adaption eines Computerspiels auseinander setzen, dessen Devise "Knalle alles ab, was dir vor die aktuell ausgewählte Waffe läuft!" lautet? Aber natürlich! Schließlich muss sich der Rezensent als Fan des Games outen und hat einige sehr lange Nächte mit eben diesem "Krach! Bumm! Bäng!"-Spaß verbracht.Umso größer war allerdings die individuelle E[...] mehr>>

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