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Wallander - Die fünfte Frau

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.03.2003
Im Handel ab: 17.02.2003
   
Deutscher Titel: Wallander - Die fünfte Frau
Originaltitel: Den 5:e kvinnan
Land / Jahr: Dänemark, Norwegen, Schweden 2002
   
Regie:  Birger Larsen
Darsteller:  Rolf Lassgård , Marie Richardson , Lars Melin
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 2.0, Schwedisch Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: Disk 1: 14, Disk 2: 15
Laufzeit: 226 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universum Film
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wieder einmal muß Hennig Mankells Kommissar Wallander ermitteln. Im Süden Schwedens tötet ein Serienmörder ältere, gut sittuierte Männer auf grausame Weise. Lange jagt Wallander ein Phantom, bis er die ersten Zusammenhänge findet und eine Spur hat. Erschreckt stellt er fest, wer der Mörder sein könnte...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Alle Extras befinden sich auf der zweiten DVD. Es sind zwar nur zwei Boni vorhanden, doch sind sie recht informativ und geben einen guten Einblick hinter die Kulissen. Was besonders erstaunt, ist die Tatsache, dass die Extras eine erheblich bessere Bildqualität als der Film haben.
Das erste Extra ist ein Trailer zu "Die falsche Fährte", einer weiteren Henning Mankell Verfilmung. Er ist sogar recht interessant geworden und weckt ausnahmsweise wirklich einmal das Interesse an dem Film. Mit über zwei Minuten Laufzeit ist er für einen Fernsehfilm-Trailer ungewöhnlich lange.
Hinter dem zweiten Extra "Die Welten Henning Mankells" findet sich eine über 50 Minuten lange Doku, in der der Autor der Wallander Romane und seine Hauptfigur dem Zuschauer nahe gebracht werden. Was hierbei ein wenig stört, sind die kurzen Spielszenen, in denen Teile der Bücher nachgespielt werden. Anstatt einfach neue (und gar nicht einmal gute) Sequenzen zu drehen, hätte man besser Teile aus den Filmen verwendet.
Was wir vermisst haben ist eine Übersicht über die Bücher von Henning Mankell und mehr Infos zu den eigentlichen Dreharbeiten.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die melancholische und trostlose Stimmung des Films wurde sehr gut aufgefangen und umgesetzt. Das animierte Hauptmenü und die Kapitelanwahl, bei der auch die einzelnen Szenen animiert sind, sind mit ruhiger Musik untermalt. Das Menü für die Eistellungen und die Extras bestehen nur aus Hintergrundgrafik.
Leider wurden die Menüs im Format 4:3 abgelegt was nicht zum Film passt. Da die Menüs recht übersichtlich sind, fällt die Orientierung nicht schwer. Unter dem Strich betrachtet sind die Menüs sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber sie erfüllen ihren Zweck.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Alle Wallander Fernsehfilme haben einen ganz bestimmten Stil. Unter anderem sind die Farben ziemlich blass und die Bilder haben einen leichten Blaustich. Glücklicherweise wurde dieser Effekt auf die DVD übernommen, denn er trägt doch erheblich zur Stimmung des Films bei. Weniger schön ist das sichtbare Bildrauschen und die mittelmäßige Schärfe. Es kann natürlich sein, dass dies ein weiterer Effekt der Filmemacher war, aber das ist eigentlich recht unwahrscheinlich, da einige kurze Zwischensequnezen eben diesen Effekt ganz gezielt und überzogen nutzen. Als Grund für das Rauschen vermuten wir eher, dass das analoge Filmmaterial nicht die allerbeste Qualität hatte. Hier hätte ein Rauschfilter sicher helfen können.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton ist ganz eindeutig das technische Highlight des Films. Was hier an Klangqualität aus den Stereospuren herausgeholt wird stünde mancher 5.1 Produktion gut zu Gesichte. Die glasklaren ausgewogenen Stimmen mit reichlich Volumen und gut räumlich plaziert können in diesem doch eher dialoglastigen Film wirklich begeistern. Auch die Geräusche und die Musik sind gut abgestimmt und tragen stets ihren Teil zur Atmosphäre bei. Einiges Manko ist nur die Tatsache, dass kein Raumklang vorhanden ist.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Es ist natürlich klar, dass man für eine Fernsehproduktion die Ansprüche an das Bild etwas herunterschrauben muß, auch wenn die Sender mittlerweiler in der Lage sein sollten eine gute Qualität herzustellen. Was weniger klar ist, ist warum gerade eine internationale und so eine aktuelle Produktion wie "Die fünfte Frau" nicht diesen Ansprüchen gerecht wird. Schließlich sieht, bzw hört, man ja am Ton, das es besser geht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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