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Der Name der Rose

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 02.04.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 31.03.2003
   
Deutscher Titel: Der Name der Rose
Originaltitel: Der Name der Rose
Land / Jahr: D/F/I 1986
   
Regie:  Jean-Jaques Annaud
Darsteller:  Elya Baskin , Sean Connery , Christian Slater , Michael Lonsdale , Helmut Qualtinger , F. Murray Abraham
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine Untertitel vorhanden
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: nein
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 126 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Anno Domini 1327: Der englische Franziskanermönch William von Baskerville reist mit seinem jungen Schüler Adson im Auftrag des Kaisers zu einer reichen Benediktinerabtei in Italien. Er soll in einem Treffen zwischen den der Ketzerei verdächtigten Minoriten und den Gesandten des Papstes vermitteln. Der Aufenthalt wird zu einem wahren Alptraum: Eine grauenvolle Mordserie unter den Mönchen erschüttert das Kloster und William macht sich mit detektivischem Spürsinn auf die Suche nach dem Täter. Nicht jeder ist mit seinen Nachforschungen einverstanden, denn als die päpstliche Abordnung eintrifft, wird William selbst der Ketzerei und des Mordes beschuldigt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bonusausstattung ist keine vorhanden. Unter "keine" ist diesmal einmal nicht der übliche Trailer gemeint, sondern wortwörtlich zu verstehen. Weder Untertitel, noch Trailer, noch sonst-irgendwas wird hier geboten...

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Man weiß nicht so recht, ob man angesichts dieses Menüs lachen oder aus Mitleid weinen soll. Scheinbar diente dieses Projekt dazu, den unbegabtesten Azubis eine Spielwiese zu bieten. Der eine durfte sich offenbar am Bild versuchen, der andere am Ton und der dritte entwarf scheinbar das Menü. Anders lässt sich das Ergebnis nicht erklären...
Es fehlen einem im Grunde die Worte, um zu beschreiben, was einem hier "geboten" wird. Am besten, ihr schaut selbst nach - unter "Menüs".

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll - soviele Mängel hat dieser Transfer. Am besten beginnen wir damit, darauf hinzuweisen, dass der Film entegegen der Coverangabe nicht anamorph vorliegt, sondern nur in 4:3-Letterbox. Dies wäre ja noch zu verschmerzen, wenn das Bild an sich wenigstens gut wäre - es gibt schließlich genug nicht-anamorphe, aber sehr schön wirkende Transfers. Doch leider kann das Bild nur mit weiteren Enttäuschungen aufwarten.

Das Bild ist durchgehend verrauscht und unscharf. Hinzu kommt der allenfalls befriedigende Kontrast, der zu dunkel abgestimmt wurde und daher dunkle Sequenzen sehr oft in schwarzem Nichts "ersaufen" lässt. Gesichter und Ähnliches sind so des Öfteren nicht mehr zu erkennen. Überdies kann der Schwarzwert nicht sonderlich gefallen, da er kein reines Schwarz liefert. Die leichten Helligkeitsschwankungen fallen da schon fast nicht mehr ins Gewicht.
Die Bildschärfe ist - wie schon erwähnt - nicht zufriedenstellend und allenfalls auf VHS-Niveau. Von Detailschärfe braucht man erst gar nicht zu reden. Analoge Defekte wie Drop Outs sind ebenfalls häufig anzutreffen.

Das Gesamtbild ist jedenfalls verheerend - der Transfer wirkt alt, schmutzig, ja geradezu billig und wird dem Film in keinster Weise gerecht.

Fast schon harmlos ist da noch der kleine Fehler im oberen Widescreen-Balken - der liefert beim Übergang zum eigentlichen Bild nämlich keine klare Linie, sondern hat einen "Zacken" drin.

     
Wertung:
   (mangelhaft - ausreichend)
   
Tontest:

Von "Stereo" sollte man natürlich nicht allzu viel erwarten, aber der Soundtrack (eigentlich müsste es ja "Sounddreck" heißen) von "Der Name der Rose" kann nicht einmal die geringsten Erwartungen erfüllen. Der Ton klingt dumpf, beengt und wenig räumlich. Viel mehr hat es den Anschein, als wäre ein Monoton etwas "aufgebohrt" worden, damit er etwas nach Stereo klingt. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen...

   
 
Wertung:
  (ungenügend - mangelhaft)
       
Gesamtwertung:

Fast könnte man meinen, dass Kinowelt sich nur einen köstlichen Aprilscherz erlauben will - bis man sich wieder daran erinnert, dass man eben 9,90 Euro für diese DVD hingelegt hat. Für diesen Preis erhält man normalerweise technisch einwandfreies Backkatalog-Material aus dem Hause Warner & Co. - hier bekommt man eine bessere Videokassette mit Menü.

Mit "Der Name der Rose" dokumentiert sich der Abstieg von "Kinowelt Home Entertainment" vom deutschen Premium-Independent-Label zur Firma mit Hinterhof-Flair ein weiteres Mal. Was mit DVDs wie "Battle Royale" begonnen hat, wird mit "Der Name der Rose" eindrucksvoll fortgesetzt. Was das Prädikat "Schlechteste DVD im Jahr 2003" angeht, hat diese DVD beste Chancen, als "Gewinner" hervorzugehen.

Fast muss der Verbraucher Warner Home Video dankbar für das Gerichtsurteil sein, das den Vertrieb dieser DVD in Deutschland aus lizenzrechtlichen Gründen untersagt. Unbeeindruckt von diesem anscheinend nur für Deutschland geltenden Urteil, liegt die DVD in Österreich und der Schweiz jedenfalls stapelweise in den Regalen. Man kann nur hoffen, dass die Kunden sie dort auch liegen lassen...

       
 
Wertung:
  (ungenügend - mangelhaft)
  

 
 
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