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Dick Brave and the Backbeats

Live at the Limelight

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 01.03.2004
   
Deutscher Titel: Dick Brave and the Backbeats
Originaltitel: Dick Brave and the Backbeats
Land / Jahr: D 2003
Genre: Konzert
   
Regie:  diverse
Darsteller:  Dick Brave , Adriano BaTolba , Matt L. Hanson , Mike Scott , Phil X. Hanson
       
Bildformat: 16:9 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Inhaltsangabe und Foto
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 23
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Music Vision
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Live-Konzert aus dem Kölner Limelight vom 30.10.2003 bietet die folgenden Rock´n Roll Songs:

01. Twenty Flight Rock
02. She´s The Most
03. Slippin´ ´n´ Slidin´
04. Get The Party Started
05. Take Good Care Of My Baby
06. Hallelujah I Love Her So
07. Buona Sera
08. Freedom
09. Be The One For Me
10. Sh-Boom (Life Could Be A Dream)
11. Black Or White
12. Smokey Joe´s Caf
13. Backbeat Boogie
14. Americano
15. Stay
16. Teenager In Love
17. Here I Go (I´m A Hobo)
18. Complicated
19. Walk This Way
20. They Remind Me Too Much Of You
21. Just A Gigolo
22. Give It Away
23. Great Balls Of Fire

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

So muss sie aussehen, eine rundum satt ausgestattete Musik-DVD. Wo sonst nur schnöde Biografien oder irgendwelche Weblinks zu finden sind, gibt es hier 99 Minuten Dick pur.

Unter den Side Orders finden sich die Videos zu "Walk This Way", "Take Good Care of My Baby", "20 Flight Rock" und das Making Of zu "Walk This Way", das treffend als Recipe bezeichnet wurde.

In den Hot Shakes, die geflissentlich geschüttelt und korrekt gerührt wurden, erwartet die Fans des Kanadiers, der sein unverwechselbares Deutsch während seiner zwei Jahre Army-Aufenthalt in Soest lernte, die unvergleichliche Charlotte Roche. Mehr als 30 Minuten plaudert die Frau, die einen noch schöneren Akzent als Dick Brave hat, mit dem Barden und seinen Mannen. Spritzige Outtakes lassen diese Rubrik ausklingen.

Die Cool Desserts enthalten alle Auftritte von Dick und den Backbeats bei Stefan Raab. Sämtliche Interviews und Auftritte sind mit dabei - und das bedeutet, dass natürlich auch die sagenumwobene Bob-Aktion der Wok-WM nicht fehlen darf.

Wer selber einmal zum HillyBilly-Popper werden möchte, der bekommt in der Rock´n Roll School das Handwerkszeug von den Backbeats beigebracht. Hier gibt es nicht nur viel zu lernen, sondern auch viel zu schmunzeln.

Den Abschluss bilden die Special Offers, die Bilder, die beliebten Biografien und weitere Extras, die allerdings nur mit einem DVD ROM Laufwerk entdeckt werden dürfen.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Die DVD stimmt bereits nach dem Einlegen auf ein rundum gelungenes Konzert ein, denn die grafische Aufmachung stimmt von vorne bis hinten.

Wer den Style von Dick und seinen Mannen kennt, fühlt sich gleich heimisch. Durch die Verwendung entsprechender Filmfilter wirkt das Menü so, als würde es direkt aus den 50ern kommen. Jedes Untermenü ist animiert und wo angebracht, wurde das Menü auch mit der Musik der Backbeats unterlegt.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Das Konzert im Kölner Club Limelight wurde in anamorphem 16:9 aufgezeichnet und so darf man hautnah mit dabei sein, wenn der Kanadier und seine Band dem heimischen rheinischen Publikum so richtig einheizen.

Satte 23 Tracks sind zu verzeichnen, so dass die DVD neben knapp 100 Minuten Extras auch noch 94 Minuten Konzert beherbergen muss. Dies geht leider ein wenig auf Kosten der Bildqualität, die noch gut, aber leider nicht optimal ist.

Nicht so gut gelungen ist die Kompression, die mit sichtbarer Blockbildung zu kämpfen hat. Grund hierfür dürfte die bereits angesprochene Laufzeit sein.

Die Farben halten sich etwas bedeckt, wobei es schwer einzuschätzen ist, welche Farbgebung die Bühnenshow live hatte, immerhin handelt es sich hierbei um eine Club-Aufnahme.

Die Bildschärfe ist irgendwo zwischen nett und fein, schafft es jedoch nicht wirklich, vollends zu überzeugen. Eventuell war man hier mit einem leichten Rauschfilter etwas zu großzügig. Der Kontrast ist steiler ausgefallen, als man ihn sich wünschen würde. Zur Verteidigung muss man aber ebenfalls wieder anmerken, dass es sich um eine Live-Aufnahme in einem Club handelt und somit der allgemeine Lichtstil eher in Richtung LowKey geht, so dass die hellen Spots ein echtes Problem für eine Videoaufnahme darstellen, will man den Rest nicht "absaufen" lassen.

Bei der Produktion hat offenbar jemand geschlafen, denn die Halbbildwiedergabe scheint nicht ganz korrekt zu sein. Schaltet man im Einzelbildmodus durch das Konzert, gibt es immer wieder Doppelbilder und darüber hinaus Bilder mit Zeilensprung, was an einem falsch gesetzten Progressive-Flag liegen könnte. Besonders störend ist dieser Effekt zwar nicht, bemerken werden ihn wohl nur Besitzer von Beamern oder PC-Zuschauer, die das Bild progressiv zuspielen wollen.

Insgesamt schlägt sich die DVD recht wacker, kann aber richtig teuren Konzertproduktionen nicht das Wasser reichen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Die DVD gibt die Clubatmosphäre im Limelight gelungen wieder, wenngleich der Klang natürlich "nur" Clubfeeling aufkommen lässt.

Die Mischung verteilt das Publikum gekonnt zwischen Front und Rückseite, Dick und die Jungs spielen auf der Front kräftig auf, von hinten gibt es dazu sehr passenden Raumklang. Etwas ungewöhnlich ist die Abmischung des Leadsängers, der aus allen drei Frontboxen tönt.

Die Mischung klingt ein wenig mittenbetont und im Hochtonbereich bedämpft, liegt aber insgesamt noch im Rahmen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Im Vergleich zur Debüt-DVD des sympatischen Kanadiers können viele deutsche Interpreten mit ihren DVDs noch nicht einmal einen Blumentopf gewinnen. Darüber hinaus ist der Auftritt so energiegeladen, dass man sich fragt, warum man nicht öfter eine Band dieser Klasse auf DVD erleben darf.

Man merkt dieser DVD die Detailverliebtheit an, die die Produzenten offenbar befallen hat. Anders kann man sich das umfangreiche Bonusmaterial und das wirklich sehr schön gelungene Menü wohl nicht erklären.

Die technische Seite der DVD ist nicht ganz so gut geworden, wenngleich natürlich ein Club eben anders klingt, als eine klinisch reine Studioaufnahme. Wir sind uns auf jeden Fall sicher, dass diese DVD bei allen Rock´n Rollern auf Zuspruch stoßen wird.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

An solchen Vollblutmusikern sollten sich deutsche Retorten-Acts wie Sasha bitte mal ein Beispiel nehmen! ;-)

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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