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Signs

  

Getestet von Wolfgang Pabst

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 03.04.2003
Verleihfenster: 31.01.2003
Im Handel ab: 03.04.2003
   
Deutscher Titel: Signs - Zeichen
Originaltitel: Signs
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  M. Night Shyamalan
Darsteller:  Mel Gibson , Joaquin Phoenix , Rory Culkin , Abigail Breslin , Cherry Jones , M. Night Shyamalan
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
       
Menü:
Booklet: für die Extras, diverse Werbeinleger
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 21
Laufzeit: 102 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 72:04
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Eines Morgens macht der ehemalige Priester Graham Hess auf seiner Farm eine seltsame Entdeckung. Auf einem seiner Felder sind große Kreise in Form umgeknickter Maispflanzen zu erkennen. Auch ein Großteil der Tiere von Bucks County verhalten sich mehr als merkwürdig. Während Hess noch an einen Streich der ungeliebten und durchgeknallten Nachbarn denkt, mehren sich weltweit die Anzeichen, das es sich bei den rätselhaften Kreisen nicht um ein Naturphänomen handelt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Man könnte M. Night Shyamalan (Regisseur) auch als Mr. Bonusmaterial bezeichnen. Wie schon bereits bei „The Sixth Sense“ kümmerte er sich auf dieses Mal persönlich um die Auswahl und die Produktion des Bonusmaterial für die DVD. Und so bekommen wir nicht das üblichen Marketing-Gesäusel zu sehen, sondern erhalten einen Einblick in die Produktion dieses Films. Shyamalan bringt hierbei dem Zuschauer seine persönlichen Eindrücke und Gedanken näher. Und so dauert das ganze „Making Of“ eine knappe Stunde und ist in die verschiedesten Produktionsabschnitte unterteilt.
Fünf geschnittene Szenen, eine Multi-Angel-Präsentation (hierbei kann man zwischen dem Story Board und der Original-Filmszene hin und herschalten) sowie der, schon übliche, Shyamalan-Kinder-Kurzfilm runden die Extras ab. Hierbei ist das "Kinder" bitte nicht falsch zu verstehen, denn Shyamalan drehte diesen Film namens „Pictures“ während seiner Teenagerzeit auf Video.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist einfach gehalten und bietet keinen verspielten Schnick-Schnack. Es besteht aus Bildpassagen des Films, die wie ein abgefilmtes Fernsehbild aussehen. Die Übergänge bestehen aus Störungen dieses Bildes, die von den Außerirdischen verursacht werden. Der Music Score von James Newton Howard unterstützt die leicht depressive Stimmung.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Diese DVD aus dem Hause Buena Vista zeigt wieder einmal, dass das THX-Siegel nicht unbedingt ein Garant für beste DVD-Qualität ist. Nicht, dass das Bild schlecht ist, aber es hat eindeutig kleine Mängel, die bei so einem Qualitätsgarant nicht auftreten dürften. So sind unter anderem Schwankungen beim Schärfeverhalten festzustellen. Zum anderen ist der Kontrast teilweise so stark, das Details untergehen. Wir möchten nicht ausschließen, dass es sich hierbei um einen gewollten Effekt des Regisseurs handelt. Was allerdings bestimmt nicht beabsichtigt war sind die in einigen Szenen stark abweichenden Schwarzwerte. Zwar ist dieser meist perfekt, fällt aber in der ein oder anderen Szene deutlich ab. Das Bild wirkt dann leicht verwaschen bzw. ausgebleicht (z.B. Laufzeit 13:08). Dem geschulten Augen werden auch die Überbleibsel der Komprimierung im Vorspann bzw. Abspann auffallen.
Nichts desto trotz ist die Bildqualität im überwiegenden Teil des Filmes mehr als in Ordnung.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Wieder einmal befinden sich zwei deutsche Mehrkanalabmischungen auf dieser DVD. Während die deutsche und die englische Dolby Digital Fassung annähernd gleich klingen, geht die dts-Fassung als Sieger durchs Ziel. Denn die Präzision der Geräusche so wie deren Ortbarkeit ist in der dts-Variante hörbar besser als in den beiden Dolby Fassungen. Auch bei der räumlichen Abbildung des Gesamtklangbildes liegt dts ganz klar einen Schritt vorne. Auch wenn „Signs“ kein Effektfeuerwerkfilm im üblichen Sinne ist, so werden die eingesetzten Geräusche perfekt genutzt um die Spannung des Films zu unterstützen. Und diese Unterstützung meistert die dts-Fassung bravourös.

Anmerkung: Wie wir durch unsere aufmerksamen Leser und unseren Kollegen im Netz erfahren haben, handelt es sich bei der dts-Fassung sogar um eine Abmischung im ES Matrix 6.1-Format. Auch die entsprechende Kennung wird im dts-Stream mitgeliefert, so das der Verstärker automatisch in diesen Soundmodus schaltet. Auch bei der Dolby Digital Fassung handelt es sich um einen EX-Mix, der allerdings das Flag zu automatischen Verstärkerumschaltung nicht besitzt . Leider kann ich auf Grund mangelnder Hardware dieses Option nicht bestätigen. Man möge mir verzeihen...

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

„Signs“ ist mit Sicherheit einer der besseren Filme die dieser Tage auf den DVD-Markt kommen. Das Bild ist, bis auf die Kleinigkeiten, wirklich gut geworden, der Ton hingegen ist eine wahre Überraschung. Besser und räumlicher hätte die deutsche Fassung nicht umgesetzt werden können. Denn „Signs“ zeigt, wie überzeugend auch ein überwiegend zurückhaltender Film klingen kann. Hierfür gibt’s diesmal unseren Award "Best Sound".

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

David Hain
 

 

Shyamalans Weste bleibt weiß. Nach Sixth Sense und Unbreakable wahrt auch Signs die unglaubliche Qualität seiner Vorgänger. Wieder baut Shyamalan die Spannung zwar gemächlich auf, dafür scheint sie diesmal am Ende förmlich zu explodieren. James Newton Howard unterstützt die Zerreissstimmung mit einem gewohnt hochklassigen Score. Und vor allem ist es ein gutes Zeichen, wenn sich bei mir nach 3-maligem Ansehen die Haare stellenweise immer noch zu Berge stellen. Großes Kino und über jeden Zweifel erhaben.

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 4
 
 

 
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