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Star Trek X: Nemesis - Special Edition

Die letzte Reise einer Generation beginnt

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 28.11.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.07.2003
   
Deutscher Titel: Star Trek X - Nemesis
Originaltitel: Star Trek X - Nemesis
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Stuart Baird
Darsteller:  Patrick Stewart , Jonathan Frakes , Brent Spiner , LeVar Burton , Michael Dorn , Gates McFadden , Marina Sirtis
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die letzte Reise einer Generation beginnt... Captain Picard und seine Crew gehen Ereignissen auf Romulus auf den Grund und werden mit einer völlig unerwarteten Situation konfrontiert: der Prätor Shinzon ist nicht wie erwartet Remaner, sondern ein Klon von Picard.

Schnell stellt sich heraus, dass Shinzon keine friedlichen Pläne hegt. Er experimentiert mit tödlicher Tallaron-Strahlung, die ihm als Waffe dienen soll: gegen die Enterprise und letztlich auch gegen die Erde...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

"Star Trek X: Nemesis" ist die letzte Special Edition, die in der Reihe noch offen war, und das, obwohl der Titel erst 2003 auf einer recht anständigen DVD veröffentlicht wurde. So ist es wenig verwunderlich, dass das Bonusmaterial sich teilweise überschneidet, bei der hier vorliegenden Doppel-DVD allerdings üppiger ausfällt.

Die erste Disc bietet nun nicht nur den Regiekommentar von Stuart Baird, sondern auch noch einen von Produzent Rick Berman. Wer danach noch mehr Details möchte, kann sich den Textkommentar der Star Trek Experten Michael und Denise Okuda dazuschalten.

Die zweite Disc wurde in die Themenbereiche Das Star Trek Universum, Produktion, Das romulanische Imperium, Archive>, Trailer und entfernte Szenen gegliedert.

Das Star Trek Universum bietet drei separate Beiträge über die letzte Reise der bekannten Crew, die "letzte Grenze" und das neue Schiff, die Enterprise-E, die im Zuge dieses Films ganz schön in die Mangel genommen wird.

Die Produktion bietet sieben Featuretten, u.a. einen Beitrag mit Stuart Baird über die Regie, sowie weitere über die Actionszenen, dem Dreh mit den Spezialfahrzeugen in der Wüste und dem Screentest von Tom Hardy (Shinzon).

Wer wie Hans Immer mehr Details braucht, der findet diese über das romulanische Imperium unter dem gleichlautenden Menüpunkt. Hier werden u.a. der Senat, die Schiffe und das Design präsentiert und erklärt.

Auch bei diesem Film wurde die Schere angesetzt, kein Wunder, war die Arbeitskopie doch noch eine knappe Stunde länger, als der fertige Film. Wer wissen will, was entfernt wurde, findet 13 entfernte Szenen mit einer Einführung von Rick Berman vor.

Das Archiv beschäftigt sich abschließend mit Storyboards, Produktion und Requisite. Was es unter Trailer zu sehen gibt, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü dieser Special Edition toppt so ziemlich alle Star Trek Menüs, die wir bisher gesehen haben.

Das Menü zeigt das romulanische Gebäude aus der Anfangssequenz des Films - und zwar aus verschiedenen Perspektiven. Der Detailgrad ist sehr hoch und lässt die Optik sehr echt wirken. Schade, dass sich in den Untermenüs nicht mehr so viel tut.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Die letzte Auflage dieses Titels erschien erst 2003, somit war es fraglich ob Paramount sich überhaupt zu einer neuen Bearbeitung genötigt sehen würde. Ein direkter Vergleich beider Auflagen offenbart, dass der Transfer, also das Ausgangsmaterial, identisch ist. Lediglich die Kompression wurde neu durchgeführt, wobei man sich diesmal dazu entschlossen hat, das Bild weniger zu bearbeiten. Das Ergebnis kommt daher näher an Film heran, was aber auch ein stärkeres Rauschen, bedingt durch Filmkorn, bedeutet. Besonders schön ist die Detailzeichnung, die über große Strecken hervorragend ausfällt und nur bei den offensichtlich komplett digital erstellten Weltraumszenen etwas abfällt. Besonders schön ist die Tatsache, dass keine Doppelkonturen durch unnötige Nachschärfung auszumachen sind.

Wäre das Bild durchgehend noch etwas schärfer und detaillierter, so könnte man nicht nur auf "sehr gut" aufwerten, sondern auch noch über einen Award nachdenken.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Schon die Erstauflage war klanglich wirklich beeindruckend und Paramount hat es geschafft, bei dieser Auflage noch eins draufzusetzen. Dabei gewinnt der Film dadurch an Intensität, dass Paramount auch DTS anbietet und dafür anscheinend eine etwas andere Mischung verwendete. Diese bietet mehr Dynamik und Druck als das Dolby Pendant, was besonders bei unserer Lieblingsszene sehr gut zur Geltung kommt (wir meinen die Szene, in der Picard sich eingesteht, dass man ihn auf der Sternenakademie bisweilen für überheblich gehalten hat).

Generell ist "Star Trek X: Nemesis" ein Fest für die Ohren, das sich zu Recht mit unserem Award schmücken darf.

Zur Synchronisation darf angemerkt werden, dass bis auf LeVar Burton, der im Film Lt. Commander Geordi LaForge spielt, alle Darsteller ihre bekannten Stimmen haben. Warum Charles Rettinghaus diesmal außen vor bleiben musste, ist uns leider nicht bekannt. Sei es drum - so grausig wie bei den letzten Filmen, bei denen auch andere Crewmitglieder, noch dazu völlig unpassend, neu besetzt wurden, ist das Ergebnis diesmal nicht.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Star Trek X: Nemesis" zählt sicher nicht zu den besten Filmen der Serie. Dafür gibt es aber ordentliche Action, so dass auch Zuschauer ohne den entsprechenden Background recht schnell einen Einstieg finden. Lediglich das saftige Hüftfleisch einiger Führungsoffiziere sorgt für einen eher gemächlichen Schlagabtausch, was allerdings den gute gemachten Effekten und der brachialen Surroundkulisse keinen Abbruch tut.

Wer zu dieser Ausgabe greift, ist sicherlich Sammler, ansonsten kann man auch mit der bereits erhältlichen normalen Auflage sehr zufrieden sein. Das Bild ist marginal besser, allerdings lässt es der neue DTS-Track mächtig krachen.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Wow! Im Kino stand den anderen Zuschauern förmlich die Panik in den Augen, als Captain Picard Auge in Auge mit Shinzon "Energie" befiehlt. Wer Action mag, kommt hier auf keinen Fall zu kurz. Leider habe ich mich mit dem Ende nicht so recht anfreunden können, was aber sicherlich ebenfalls Geschmackssache sein dürfte.

Im Vergleich zu "Der erste Kontakt" beschränkt sich der letzte Film der nächsten Generation leider auf zu viel Action und zu wenig Details...

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
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