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Jay und Silent Bob schlagen zurück

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 02.12.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.12.2002
   
Deutscher Titel: Jay und Silent Bob schlagen zurück
Originaltitel: Jay and Silent Bob Strike Back
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Kevin Smith
Darsteller:  Ben Affleck , Matt Damon , Shannon Elizabeth , Will Ferrel , Jason Lee , Jason Mewes , Chris Rock , Carrie Fisher , Wes Craven , Shannen Doherty , Mark Hamill , Alanis Morissette
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die beiden Chaos-Kiffer Jay und Silent Bob hängen den ganzen Tag einfach nur vor ihrem Lieblingsladen ab und verscheuern Dope. Als die Beiden davon erfahren, dass der nach ihnen gezeichnete Comic „Bluntman and Chronic“ verfilmt werden soll, gibt es kein Halten mehr.

Jay und Silent Bob beschließen, nach Hollywood zu reisen und dort nach dem Rechten zu schauen…

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Extras gibt es auf dieser DVD in Hülle und Fülle. Dabei hat Highlight zwar nicht alles abgegrast, was die amerikanische Scheibe bietet, aber fast alles ist mit dabei.

Vorneweg soll natürlich der Audiokommentar nicht unerwähnt bleiben. Kevin Smith, Jason Mewes und Produzent Scott Mosier veranstalten in dieser Tonspur ein wahres Happening und machen den Film gleich ein zweites Mal interessant. Wenn Smith seine Kalauer los lässt, bleibt kein Auge trocken. Böse gesprochen: im Kommentar geht es manchmal mehr zur Sache, als im eigentlichen Filmton.

Der „Blick hinter die Kulissen“ entpuppt sich als das übliche Werbefeature. Hier gibt es Bilder vom Dreh, Interviewausschnitte mit Regisseur Kevin Smith und andere kleine Belanglosigkeiten.

Die gelöschten und verlängerten Szenen sind wiederum recht interessant. U.a. gibt es hier so einige Zoten zu entdecken, die den Machern für den eigentlichen Film dann doch eine Ecke zu hart waren. Wenn also Jason a.k.a. Jay seinen Kopf zwischen den Beinen von Carrie Fisher versenkt und danach ausspuckt, so handelt es sich nicht um ein Kaugummi. Alles klar? Von den vielen, vielen Szenen der amerikanischen DVD haben es nur 17 auf die deutsche Scheibe geschafft. Ob man dies als echten Verlust bezeichnet, muss quasi jeder selbst entscheiden.

Das „Gag-Reel“ ist sicherlich nett gedacht, aber nur wenige Witze sind wirklich witzig bzw. nur wenige Szenen sind so toll daneben gegangen, dass man hier mitlachen kann. Eigentlich langweilt man sich eher.

„Bullshit“ – was soll man dazu noch groß sagen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt besagt ein mehr oder minder sinniges Sprichwort. Für die echten Hardcore Fans gibt es hier noch mehr Zoten, u.a. eine sehr ausgiebige Erklärung des „Clit“ Witzes.

Die Musikvideos sind recht spaßig. Die wohl bekannteste Nummer und zeitgleich auch eine gute PR ist der Titel „Because I Got High“ von Afroman. Nicht nur, dass Jay und Silent Bob hier abhängen – es geht um das Thema Nummer Eins, das auch Stefan Raab schon zu zwei Songs inspiriert hat. Nett gemeint ist der „Sing-along“-Modus, der sich als klassisches Karaoke entpuppt. Leider werden die Texte etwas zu spät eingeblendet, so dass man gar keine Zeit mehr hat, sinnvoll mitzuträllern, es sei denn, man kennt den Titel sowieso schon auswendig. „Kick Same Ass“ von „Stroke 9“ ist ebenfalls enthalten.

Dazu gibt es noch die üblichen Biografien und einen Trailer.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist recht einfach zu bedienen und sorgsam animiert. Trotzdem wirkt das Design eher klobig und komisch. Wer sich daran nicht stört, findet sich aber sicherlich schnell zurecht.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Bei diesem Titel liefert Highlight mal wieder eine recht beeindruckende Leistung ab. Ist es manchmal für independent Labels ein Glücksspiel, saubere Master zu bekommen, so ging der Jackpot dieses Mal wieder an die schweizer DVD Truppe von Highlight. Das Bild kommt sehr nah an die amerikanische Scheibe heran und überzeugt mit absolut guten Werten.

Rauschen, Verschmutzungen oder andere Ärgernisse treten bei dieser DVD so gut wie nicht auch. Allerdings hat Highlight hier wohl mit einem Rauschfilter nachgeholfen, was leider zu dezenten Wischeffekten bei schnellen Kamerabewegungen führt.

Die Farben sind äußerst ausgewogen und frisch. Auch der Kontrast ist richtig gewählt und gibt sowohl in dunklen wie auch in hellen Passagen eine angenehme Bandbreite wieder. Die Kompression arbeitet zuverlässig, könnte aber manchmal noch mehr abbilden.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Jay und Silent Bob sind zwar nicht beide „silent“, doch dennoch bildet dieser Titel nicht die Basis für große Effektorgien. Insgesamt ist die Mischung größtenteils auf die Lautsprecher im Frontbereich fixiert. Nur die Musik füllt diese Lücke recht angenehm auf, indem dann auch von hinten ein wenig zu hören ist.

Die Umsetzung des Tons ist solide. Mehr als Dolby Digital ist nicht nötig, um den Ton wiederzugeben und so hat Highlight auch gut daran getan, dem Bild nicht noch mehr Informationen durch eine unnötige DTS-Spur zu entziehen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

„Jay und Silent Bob schlagen zurück“ ist der fünfte Titel in Kevin Smiths View-Askew-Universum. Nach „Clerks“, „Mallrats“, „Chasing Amy“und „Dogma“ ist dies der erste Titel in dem die beiden Chaos-Kiffer Jay und Silent Bob die ausschließlichen Hauptrollen haben. Leider gelingt es Smith unserer Meinung nach nicht, auch nur im Ansatz die Dichte zu erreichen, die z.B. „Dogma“ geboten hat. Viele Witze enden in mageren Kalauern, da hilft es auch nicht viel, auf die englische Tonspur umzuschalten.

Technisch gesehen ist die DVD durchaus gelungen, auch die Extras hinterlassen einen guten Eindruck.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Nach „Dogma“ hatte mich Kevin Smith so richtig überzeugt… krass-abgedrehte Story, coole Charaktere und eine insgesamt recht amüsante Erzählweise machen diesen Titel für mich zu einem Streifen mit Kultpotential.

Doch bei diesem Titel plötzlich versagt das Genie Smith – die Story ist flach und selbst die mit reichlich Atombusen bewaffnete Shannon Elizabeth schafft es nicht, den Streifen vor dem langweiligen Klamauk zu retten.

Hartgesottene Fans werden auch diesem Titel etwas abgewinnen können. Alle anderen hingegen sollten diesen Film auf jeden Fall nicht blind kaufen, sondern erst einmal in der Videothek einen Leihversuch starten.

 

Wertung:

(ausreichend)

 
 
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