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Avenging Angelo

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.05.2004
Verleihfenster: 24.02.2004
Im Handel ab: 24.05.2004
   
Deutscher Titel: Avenging Angelo
Originaltitel: Avenging Angelo
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Actionkomödie
   
Regie:  Martin Burke
Darsteller:  Sylvester Stallone , Madeleine Stowe , Anthony Quinn , Raoul Bova , Billy Gardell , Carin Moffat , Harry Van Gorkum , Gema Zamprogna
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 19
Laufzeit: 93 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 68:00
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Frankie Delano ist ein Gangster, und er ist der Bodyguard von Mafiaboss Angelo. Als Angelo im Zuge einer Schießerei in einem New Yorker Restaurant getötet wird, fürchtet Frankie, dass dessen Tochter Jennifer die nächste auf der Liste sein könnte und beschützt sie deshalb so gut er kann. Jennifer, die in ihrer frühen Kindheit adoptiert wurde, weiß nichts über ihr "kriminelles" Erbe, bis sie beinahe selbst einem Attentat zum Opfer fällt. Als sie aber schließlich alles über ihre wahre Herkunft herausgefunden hat, beschließt Jennifer, ihren Vater zu rächen und macht sich selbst auf die Suche nach dem Killer. Frankie steht ihr dabei zur Seite, und die beiden kommen sich bei ihrem Rachefeldzug immer näher...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Regisseur Martin Burke, der erfreulicherweise in Deutsch untertitelt worden ist.
- Hinter den Kulissen: Knapp 22 Minuten dauert diese Featurette, die man durchaus als Making Of bezeichnen könnte. Vorwiegend besteht das hier gebotene Material aus Aufnahmen vom Set und Interviews mit Cast & Crew. Die Aufnahmen vom Set sind dabei jeweils mit Kommentaren und Erklärungen unterlegt. Inhaltlich bietet das Making Of durchaus gute Informationen über die Dreharbeiten des Films, was vor allem daran liegt, dass die Featurette nicht in Richtung billiger Promotion getrimmt worden ist.
- Cast & Crew Infos: Bio- und Filmografien in Texttafelform
- Kinotrailer

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Wieder einmal hat sich Universum nicht lumpen lassen und der DVD ein durchgehend animiertes Menü spendiert. Das heißt, dass auch die Untermenüs wie die Kapitelauswahl, die Sprachauswahl und das Bonusmenü animiert und mit Ton unterlegt worden sind. Wie so oft laufen rechts im Hintergrund Clips aus dem Film ab, während man links einige animierte Objekte (hier Pistolen) und die Auswahlbuttons findet. Insgesamt wirkt die Gestaltung hier jedoch eher altbacken, was vor allem an den wenig schick gestalteten Auswahlknöpfen liegen dürfte. Auch wurde das Menü wieder einmal nicht anamorph abgetastet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Bildtechnisch hätte das Ergebnis wesentlich besser ausfallen können als es letztendlich der Fall ist. Vom ersten Eindruck her bietet "Avenging Angelo" nämlich ein gutes Bild. Vor allem die satten, aber gleichzeitig natürlichen Farben stechen ins Auge. Stets trifft die Farbwiedergabe den richtigen Ton und bringt die Stimmung gut herüber. Auch der Kontrast liefert durchweg gute bis sehr gute Werte und bildet auch Nachtszenen noch ansprechend ab.

Soweit so gut. Doch leider sind im Bereich des Schärfeverhaltens mehr oder weniger deutliche Defizite festzustellen, wobei die Tendenz eher bei mehr liegt. Für einen so neuen Film ist die Weichheit des Transfers nämlich nicht mehr hinnehmbar. Feine Details sucht man vergeblich, denn die gehen im weichen Sumpf schlichtweg verloren. Nun wäre das für sich genommen noch erträglich, dass jedoch bei Bewegungen im Bild des Öfteren auch noch Bewegungsunschärfen auftreten, gibt der Note für die Bildschärfe den Rest. Die Doppelkonturen an den Rändern fallen da fast schon nicht mehr ins Gewicht.

Ebenfalls nicht akzeptabel sind die ab und an auftretenden Drop Outs sowie das Flimmern im Bild. So rettet am Ende nicht einmal mehr das recht zufriedenstellende Rauschverhalten eine bessere Note.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Die Tonbewertung ist diesmal recht flott abgeschlossen, weil der Soundtrack nicht viele Aspekte bietet, über die man groß schreiben könnte. Eine Surroundkulisse entsteht nur durch die Musik, die praktisch als einziges Element von den Rückkanälen wiedergegeben wird. Nicht einmal Umgebungsgeräusche fallen oft auf, sondern sind lediglich szenenweise anzutreffen. Da jedoch praktisch ständig Musikuntermalung vorhanden ist, entsteht trotzdem ein wenig das Gefühl von Räumlichkeit, denn der Score breitet sich wirklich ansprechend im Raum aus.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit Sylvester Stallones Karriere sah es auch schon einmal besser aus. Bis vor kurzen wurden seine (mit der Zeit immer schlechter werdenden) Filme zumindest noch anstandshalber ins Kino gebracht (um dann in den Tiefen des Boxoffice abzusaufen) - diese Verwertungsstufe hat sich das Studio hier gleich ganz erspart und bringt den Film lieber als Direct-to-DVD-Premiere auf den Markt - ein untrügerisches Zeichen dafür, dass Sylvester Stallone im Gegensatz zu Arnold Schwarzenegger den idealen Zeitpunkt für ein schmerzloses Karriere-Ende wohl verpasst hat. Doch genug des Hohnes - denn "Avenging Angelo" ist am Ende zum Glück nicht jenes filmische Desaster, das man hätte vermuten können.

Um ehrlich zu sein, ist der Film nicht einmal übel, wenn man nicht mit der Erwartung an ihn herangeht, dass Stallone in seinen alten Tagen doch noch einem Robert De Niro das Wasser reichen könnte. Von der Machart her ein eher ruhiger Film, fühlt man sich ein bisschen an "Copland" erinnert. Insgesamt ist "Avenging Angelo" ein netter, kleiner Film, der Stallone durchaus Raum für Ansätze von Schauspielerei einräumt. Ein filmisches Meisterwerk sieht jedoch anders aus...

Die DVD selbst fällt äußerst durchschnittlich aus. Das Bild befindet sich leider nicht auf dem sonst von Universum gewohnten Niveau und Ton und Bonusmaterial bewegen sich zwar auf befriedigendem, damit aber eben nur durchschnittlichem, Niveau.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

"Avenging Angelo" ist Screwball-Comedy im Stile der 30er und 40er Jahre-Hollywood-Klassiker wie auch Romanze mit Actioneinlagen und melodramatischen Einflüßen. Überzeugen tut in diesem eher simplen Plot um eine vermeintlich behütete Tochter aus gutem Hause, die erkennen muss, dass in ihr das Blut eines Gangsterbosses fließt, aber vor allem die Schauspielerchemie! Nach "Copland" beweist vor allem S[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Das Bild ist der Schwachpunkt dieser DVD. Zusammen mit dem guten Ton, den guten Extras und dem angenehmen Preis reicht es im Gesamtergebnis gerade noch zu vier Punkten.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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