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THX 1138

Director´s Cut

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 27.09.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.09.2004
   
Deutscher Titel: THX 1138
Originaltitel: THX 1138
Land / Jahr: USA 1971
Genre: Drama
   
Regie:  George Lucas
Darsteller:  Robert Duvall , Donald Pleasence , Don Pedro Colley , Maggie McOmie , Ian Wolfe
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Tschechisch, Slowenisch, Kroatisch, Türkisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Hebräisch, Polnisch, Finnisch, Isländisch, Griechisch, Ungarisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 85 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Irgendwann in der Zukunft lebt die Menschheit unter der Erde in einer totalitären Gesellschaft. Liebe und andere Gefühle sind verboten, um diesen Zustand zu erhalten, bekommt jeder Einwohner der Stadt täglich seine Drogenration. Bis eines Tages Bürger THX 1138 mit den Drogen aufhört und auch seine Frau LUH 3417 dazu überredet. Als sie schwanger wird, kommen beide in Arrest, wo sie SEN 5241 treffen, der einen Fluchtplan schmiedet: an die Oberfläche...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bevor wir zu den eigentlichen Extras kommen, wollen wir darauf aufmerksam machen, dass George Lucas, ähnlich wie bei "Star Wars", auch "THX 1138" einer Frischzellenkur unterzogen hat. So wurden einige Szenen optisch deutlich verbessert und sogar wenige Szenen erweitert. So präsentiert sich der Director´s Cut nicht nur remastert, sondern auch auf dem Stand der Technik.

Bereits die erste DVD hat einige Extras zu bieten, die direkt mit dem Film verbunden sind. So gibt es einen Audiokommentar mit Co-Autor und Regisseur George Lucas und Co-Autor und Sounddesigner Walter Murch. Für besondere Interessenten dürfte die "Theater of Noise"-Tonspur von Bedeutung sein, die nur die Sound-Effekte enthält. Sämtliche Dialoge werden aber untertitelt, damit man dem Film dennoch folgen kann. "Master Session" beschäftigt sich ebenfalls mit den Sounds von Walter Murch. Dabei handelt es sich um 13 in den Film geschnittene Video-Segmente, die den Einsatz und die Sounds erklären. Sämtliche weitere Extras befinden sich auf der zweiten DVD.

- Ein Vermächtnis der Filmemacher: Die frühen Jahre von American Zoetrope: "THX 1138" sollte nicht nur George Lucas´ Debüt werden, sondern ebenso auch die Gründung einer unabhängigen Produktionsfirma darstellen und zwar die von "American Zoetrope". Unter Francis Ford Coppola schlossen sich die neuen Regisseure des "neuen" Hollywoods zusammen und man wollte einen Umsturzversuch gegen das alte Hollywood-System versuchen. Diese 62-minütige Doku widmet sich ausschließlich dieser Firma, deren Hintergründe und Absichten und natürlich desrn Gründerzeit, die Hollywood in "alt" und "neu" spaltete. Dabei kommen neben Lucas auch Spielberg, Coppola und Scorsese zu Wort - eine wirklich interessante Doku.
- Ein Artefakt aus der Zukunft: Das Making of THX-1138: Das 30 Minuten lange Making Of ist neu und beinhaltet Meinungen und Interviews einiger Darsteller und der Filmemacher. Diese erläutern den Film und dessen Dreh aus heutiger Sicht, was teilweise recht interessant ist. Leider kommt aber auch zu oft die Aussage durch, wie toll und außergewöhnlich Herr Lucas doch ist. Dennoch ist dieser Beitrag für einen Film dieser Art gelungen.
- Original-Dokumentation "Bald": Bei "Bald" handelt es sich auch um ein Making Of, allerdings aus der damaligen Zeit und mit einer Laufzeit von nur acht Minuten. Es beinhaltet kaum Informationen und hat wohl eher einen nostalgischen Wert.
- Ein elektronisches Labyrinth THX-1138 4EB: Dabei handelt es sich um den rund 15-minütigen Studentenfilm von George Lucas von 1967, der auch als Vorlage zu "THX 1138" diente.
- Trailer

Wenn man bedenkt, dass es sich bei "THX 1138" um den ersten Lucas Film und um eine Low-Budget-Produktion handelt, so sind die Extras, die überwiegend neu produziert wurden, informativ ausgefallen. Zwar ist das Making Of nicht unbedingt sehr reichhaltig, aber zusammen mit der Doku über "American Zoetrope" und dem Original-Studentenfilm von Lucas, ergibt sich noch ein guter Eindruck. Leider hat sich Warner Deutschland ja von den DigiPaks verabschiedet, sodass nur die RC1-Käufer in den Genuss einer solchen Verpackung kommen.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü zu "THX 1138" fällt sehr abstrakt aus. Es besteht nur aus wenig Elementen, die zum Teil aus zahlreichen kleinen Kästchen bestehen. Leider sind nur die Hauptmenüs beider DVDs animiert. Weder die Übergänge noch die Untermenüs der ersten DVD sind mit bewegten Bildern ausgestattet. Musik und Sounds sind ebenfalls nur in den Hauptmenüs zu hören. Sicherlich soll das Design bei dieser DVD eher künstlerisch als bombastisch sein, dennoch ist das Ergebnis etwas gewöhnungsbedürftig.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

"THX 1138" entstand 1970, hatte ein kleines Budget und hätte heutzutage auch dementsprechend betagt ausgesehen, wäre der Film nicht aufwändig restauriert worden. Und das sieht man der Produktion deutlich an, denn George Lucas´ erster Film hat ein wirklich sauberes Bild zu bieten, das nur wenige Mängel vorzuweisen hat.

Wenn man bedenkt, dass das Material inzwischen 34 Jahre alt ist, so kann der Transfer ein hohes Schärfeniveau aufweisen. Allerdings könnten die Konturen meist etwas sauberer und prägnanter sein und auch der Rest des Bildes wirkt immer wieder etwas zu weich. An einigen Stellen sind außerdem leichte Doppelkonturen vorhanden. Dennoch ist die Gesamtleistung beim Schärfeverhalten gut. Der Kontrast ist ebenfalls gelungen und schafft so unter anderem einen kühlen Filmlook. In dunklen Szenen wirkt der Kontrast aber mitunter etwas milchig. Ansonsten wird aber stets ein gutes Schwarz mit satten Tönen wiedergegeben.

"THX 1138" wirkt sehr steril und farbarm, sodass hauptsächlich weiß und andere kühle Töne zu sehen sind. Die vorhandenen Farben werden aber alle natürlich und kräftig wiedergegeben und auch die Hauttöne überzeugen uns. Rauschen suchen wir beim Transfer vergebens, ab und an ist aber ein leichtes Filmkorn zu erkennen. Die neuen Szenen fügen sich optisch sehr gut ein und insgesamt ist die Restauration auf jeden Fall gelungen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Auch beim Ton hat man Hand angelegt, um den Film akustisch an die heutigen Standards anzugleichen. Das Ergebnis ist allerdings nicht ganz so überzeugend gelungen, wie das noch beim Bild der Fall war.

Zunächst müssen wir anerkennen, dass in "THX 1138" in Sachen Surround wirklich nicht viel passiert. Sicherlich gibt es hin und wieder einige Umgebungsgeräusche oder Effekte, aber die Front ist eindeutig die aktivste Seite. Der Film hat, für damalige Verhältnisse, eine sehr ungewöhnliche Soundkulisse zu bieten, die von Walter Murch in liebevoller Arbeit geschaffen wurde. Nicht umsonst hat man sich entschlossen, eine isolierte Effektspur zu spendieren.

Die Dialoge klingen erstaunlich klar und deutlich, was auch ein Zeichen für die feine Restaurationsarbeit ist. Vor allem im letzten Teil des Films, wo THX 1138 unter anderem auch mit einem schnellen Auto auf der Flucht ist, kommt vermehrt Räumlichkeit ins Spiel. Dank der ordentlichen Wiedergabe der Umgebungsgeräusche und wegen der genannten Effekte vergeben wir fast eine gute Note.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Ganz in der Manier von George Orwells "1984", hat George Lucas mit "THX 1138" eine Vision über einen totalitären Staat geschaffen, der aus dem grenzenlosen Konsumverhalten der Menscheit hervorgegangen ist. Auch heutzutage scheint diese Vision noch nicht veraltet zu sein und dank der aufwändigen Restauration und Nachbearbeitung sieht der Film überraschend gut aus. Dank der guten Extras und der wirklich toll gelungenen Technik, sollte dieses Stück Filmgeschichte, das ürbigens gerade einmal 777.000 Dollar gekostet hat, das Interessere der Käufer wecken.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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