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Payback - Straight Up

The Director´s Cut

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 30.05.2007
Verleihfenster: unbekannt
Im Handel ab: 15.04.2007
   
Deutscher Titel: Payback
Originaltitel: Payback
Land / Jahr: USA 1999
Genre: Action
   
Regie:  Brian Helgeland
Darsteller:  Mel Gibson , Gregg Henry , Maria Bello , David Paymer , Bill Duke , Deborah Kara Unger , John Glover , William Devane , Lucy Liu , Jack Conley , Mark Alfa
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 14
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern Unrated
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 53:37
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Porter wird von seiner Ehefrau und seinem Partner aufs Kreuz gelegt und versucht nun seinen Anteil der Beute zurück zuholen. Dabei macht er vor nichts und niemanden halt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Regisseur und Autor, Brian Helgeland, stattete auch diese Fassung mit einem eigenen Audiokommentar aus, den wir im "Set Up"-Menü auswählen können, allerdings auch beim restlichen Bonusmaterial wiederfinden. "Paybacks are a Bitch" kümmert sich rund 50 Minuten lang um die beiden Drehorte in LA und Chicago und nimmt nebenbei allerdings auch im großen Stil Making Of-Züge an und erklärt zum Beispiel auch die Entstehung des Films. Im Gegensatz zur vorherigen Dokumentation kümmert sich "Same Story Different Movie: Creating Payback The Director´s Cut" ausschließlich um die Wiederherstellung des Helgeland-Cuts und die Gründe für die Abweichungen in der Kinofassung. Zum Abschluss gibt es noch das kleinere, zehnminütige Feature "The Hunter a Conversation with Autor Donald E. Westlake", in dem Westlake über die Bücher spricht, aber auch über seine Eindrücke, welche die zahlreichen Verfilmungen bei ihm hinterlassen haben.

Insgesamt ist das Bonusmaterial sehr breit gefächert und bietet einen großen Informationsgehalt durch Interviews und dergleichen. Gerade für DVD-Fans, die beide Versionen kennen und sich tiefer mit den Hintergründen beschäftigen möchten, ist das Bonusmaterial sehr zu empfehlen und fällt mit seiner Laufzeit von ebenfalls rund 90 Minuten + Audiokommentar nicht gerade kurz aus. Positiv fällt außerdem auf, dass man sich nur selten wiederholt und auf Eigenlob großteils verzichtet wird, was wohl daran liegt, dass nun mehr Abstand zu dem Projekt besteht und die Beteiligten objektiver an die Sache herangingen.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Hauptmenü besteht aus einer Kombination von Animationen und Filmausschnitten und macht sich mit der "Payback"-typischen Hintergrundmusik ganz gut. Auch die Übergangssequenzen, die uns in die Untermenüs führen, gefallen uns. Doch leider sind wir dann in allen Untermenüs stummen Stillframes ausgeliefert. Diese sind zwar noch nett gestaltet und bestehen nicht einfach aus Filmscreenshots, jedoch hätte ihnen Bewegung oder Hintergrundmusik gut getan.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Beim Bild beeindruckt zuerst die fast schon sehr gute Schärfe. Teilweise wirken die Kanten sogar schon fast überscharf. Auch Details gibt uns das Bild in großen Mengen preis, nur in wenigen Szenen kommt es zu einem Schärfeabfall durch Bewegungen im Bild, dieser Abfall geht dann allerdings auch mit leichten Nachzieheffekten einher. Bildrauschen ist nur in wenigen Szenen im Hintergrund zu bemerken. Die Unruhe, die man vordergründig wahrnimmt, rührt von einem feinen Filmgrain her, passt zum visuellen Stil des Films und ist nicht weiter störend.

Wo wir gerade beim visuellen Stil sind... Optisch ist die Helgeland-Fassung leicht von dem Kinocut zu unterscheiden. Die Farben sind in dieser Variante deutlich kräftiger, was vor allem bei den Außenaufnahmen auffällt. Aber wird auch viel von Szene zu Szene an der Farbpalette verändert, so wirkt sie mal etwas blasser, mal leicht grünlich oder einfach nur sehr kräftig. Durchgängig können wir allerdings sagen, dass der Kontrast immer sehr gute Werte liefert und das Schwarz sehr tief wirkt, ohne sich dabei auf andere Bereiche des Bildes auszuweiten. Ähnlich verhält es sich bei weißen Flächen, sie strahlen, ohne dabei zu überstrahlen, obwohl es teilweise so wirkt, als stünden sie kurz davor. Auch das Bildmaster liegt fast völlig fehlerfrei vor, nur selten finden wir kleine Defekte im Bild vor.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Der Ton ist qualitativ in Ordnung, lediglich einige Dialogsequenzen klingen etwas dumpf oder sind schlecht zu verstehen. Insgesamt können wir den Surroundmix selbst eher als mittelmäßig bezeichnen. Der Grund hierfür ist leicht zu erklären, fast durchgängig spielt sich das Geschehen im Frontbereich ab und nur selten kommen Effekte aus dem Rear-Bereich, Umgebungsgeräusche finden wir dort fast nie vor. Lediglich der Score macht kräftig von allen Lautsprechern gebrauch, doch möchten wir an dieser Stelle auch die Effekte erwähnen, auch beziehen diese fast alle Lautsprecher ein. Insgesamt zwar kein gutes, aber ein doch noch befriedigendes Ergebnis.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Brian Helgeland muss ein Stein vom Herzen gefallen sein, als man ihm anbot, seine Version von "Payback" endlich einem breiten Publikum zu präsentieren. Denn seinerzeit wurde das Regiedebüt von Helgeland Kunden- bzw. Studiofreundlich zurecht geschnitten und um Szenen ergänzt. Heute glänzt Helgelands Version mit umfangreichen Bonusmaterial und einem sehr gutem Bild auf DVD und wird wohl den Weg in einige Sammlungen finden, denn in letzter Zeit haben wir selten einen richtigen "Director´s Cut" geboten bekommen, in dem nicht einfach nur Deleted Scenes eingefügt wurden. Denn hier möchte man schon fast meinen, man hätte einen völlig anderen Film vorgesetzt bekommen.

Wir können die Scheibe nur wärmstens empfehlen, zumal die DVD gleich im günstigeren Preissegment gestartet ist. Wer ein paar Dollar mehr ausgeben möchte sollte dann aber gleich zur Blu-ray oder HD-DVD greifen, die ebenfalls schon für knapp $20 zu haben ist und in Sachen Bild noch etwas mehr bieten dürfte, da bereits auf der DVD gute Ergebnisse erzielt werden können.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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