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Akte X Season 5 Collectors Box

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 20.09.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 26.09.2002
   
Deutscher Titel: Akte X Season 5 Collectors Box
Originaltitel: The X - Files Season Five
Land / Jahr: USA 1997
   
Regie:  diverse
Darsteller:  David Duchovny , Gillian Anderson , William B. Davis , Mitch Pileggi , Nicholas Lea
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch und Spanisch Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Ja (23 Seiten)
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 15 - 18 Kapitel pro Folge
Laufzeit: 900 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Disc 1: Redux (Redux), (Redux II), Die unüblichen Verdächtigen (Unusual Suspects), Vom Erdboden verschluckt (Detour)

Disc 2: Der große Mutato (The post Modern Prometheus), Emily I (Christmas Carol), Emily II (Emily), Kitsunegari (Kitsunegari)

Disc 3: Die Wurzel des Bösen (Schizogeny), Ein Spiel (Chinga), Kill Switch (Kill Switch), Böses Blut (Bad Blood)

Disc 4: Cassandra I (Patient X), Cassandra II (The red and the black), Gute Patrioten (Travellers), Das innere Auge (Mind´s Eye)

Disc 5: Alle Seelen (All Souls), Die Pine-Bluff-Variante (The Pine Bluff Variant), Folie à Deux (Folie à Deux), Das Ende (The End)

Disc 6: Bonus - Making Of ("Behind the Truth"), geschnittene Szenen, Interviews

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind, wie immer wenn Chris Carter seine Finger im Spiel hat, sehr mysteriös ausgefallen. Es gibt Einblicke in die Welt von Akte X, die jedoch keine wirklichen Fakten ans Tagelicht fördern. Auf einigen Scheiben finden sich vereinzelt Kommentare zu ausgesuchten Episoden. Auf der Bonus-DVD finden sich dazu einige Clips die zeigen, wie bestimmte Special Effects dieser Staffel erzeugt wurden. Auch bei dieser Staffel bekommt man geschnittene und alternative Szenen zu sehen, die wahlweise direkt auf der entsprechenden DVD aufgerufen werden können und zusätzlich noch einmal auf DVD 6 mit Kommentar von Chris Carter vorhanden sind. Dieser erklärt annähernd, was alles zu beachten war, da ja der Akte X Film nahtlos an diese Season anknüpfen sollte - und das, obwohl er vorher abgedreht wurde.

Dazu gesellen sich Interviews, die zu bestimmten Episoden geführt wurden. Abrundet werden die Extras von originalen TV Spots und Teasern. Eine ordentliche Leistung, die einen, zusätzlich zu den ohnehin schon 900 Minuten Serie, vor den Fernseher fesselt.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign hat Fox auch bei der fünften Staffel beibehalten. Kurze, einleitende Animationen gefolgt von Standbildern bilden die Basis dieses Menüs. Wie schon bei den ersten drei Boxen gibt es hier weder etwas zu bemängeln, noch ringt man ohnmächtig vor lauter Design nach Luft. Eine klare Leistung im Mittelfeld, die allerdings durch die 16:9 Optimierung gelungen wirkt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Endlich, endlich, endlich und danke, danke, danke... Die fünfte Season liegt anamorph im Format 1,78:1 vor. Damit hat das Stöhnen endlich ein Ende, das man früher immer beim suchen der Fernbedienung ausstoßen konnte, um den Fernseher von Breitbild auf mageres 4:3 umzuschalten.

Dabei gewinnt die Serie wörtlich an Format. Die Bildgestaltung wird weiträumiger und die Personen haben mehr Raum zum agieren. Doch wie sieht es denn nun tatsächlich aus, das Bild?

Gut schaut es aus, für eine Fernsehserie sogar ausgezeichnet. Das man tolle Bilder liefern kann, hat Fox mehr als einmal mit den bisherigen Ally Veröffentlichungen bewiesen. Nun ist "Akte X" dran. Zunächst fällt die Rauscharmut des Bildes auf. Nicht dass wir jetzt diesen Transfer über den Klee loben könnten, ein Rauschfilter war manchmal dezent sichtbar am Werke. Aber, vergleicht man Season fünf mit Season eins, dann ist deutlich erkennbar, wie viele Fortschritte das Bild gemacht hat.

Positiv fällt der Kontrast auf, der auch in dunklen Szenen noch viele Details wiedergibt. Dabei muss man anmerken, dass man natürlich nur das sehen kann, was Chris Carter den Zuschauer auch sehen lassen möchte. Mysteriöse Monstren bleiben wie immer im Halbdunkel. Die Farben wirken meist eher etwas matt, was aber dem allgemeinen Flair der Serie Rechnung trägt. Selten, aber doch wahrnehmbar, blühen die Farben sogar auf. Man darf hier also von gewollten Werten ausgehen.

Das Bild gewinnt durch den anamorphen Transfer allerdings nicht die Schärfe, die man sich wünschen würde. Offenbar wurde schon Qualität bei der Wandlung der Master von NTSC zu PAL verschenkt. Wer Akte X jedoch als Fernsehserie sieht, der dürfte mit dieser Umsetzung mehr als zufrieden sein, denn besser bekommen wir das Bild wohl nie geboten.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Nicht nur das Bild ist neu, auch der Ton. Dieser liegt wie bisher nur als Dolby Digital 2.0 Surround vor, bringt aber nun mehr Effekte mit, als zuvor.

"Akte X" jetzt gleich zum Spektakel in Sachen Surroundnutzung zu erklären, wäre sicherlich etwas vermessen. Aber es tut sich schon deutlich mehr auf den hinteren Kanälen, als dies bei den ersten Staffeln der Fall war. Die Dynamik ist wie gewohnt eher flach, was eben daran liegt, dass Fernsehton auf jedem noch so kleinen Fernseher klar verständlich sein soll. Druckvoll kommt die Musik stattdessen daher, die, wie wir finden, in dieser Season noch etwas klarer und dynamischer abgemischt wurde.

Der Großteil des Geschehens spielt sich dennoch nur auf den vorderen Boxen ab – und hier liefern sich natürlich Mulder und Scully den gewohnten verbalen Schlagabtausch.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Die fünften Staffel der beliebten Serie bringt eine Wende. Weg von den kurzen Geschichten, spinnen die Autoren nun dichtere Fäden und so werden etliche Handlungsstränge nun auf die vielen Doppelfolgen aufgeteilt. Damit wird es für waschechte Fans spannender, wer nur gelegentlich zugeschaut hat, wird ab diesem Punkt wohl eher den roten Faden verlieren.

Dabei bereitet diese Season nun, wie bereits oben erwähnt, auf den Kinofilm vor, der am Ende dieser Staffel spielt. Gut vorbereitet wird man u.a. durch das breitere Bildformat, das es der Serie erlaubt, sich nun auch bildtechnisch mehr zu entfalten. Der Ton ist noch besser geworden, schafft es aber leider noch nicht ganz, mit anderen Produktionen mitzuhalten. Die neu abgemischten Spuren der Star Trek TNG Reihe zeigen, was man selbst aus Fernsehmaterial noch herausholen kann.

Eine insgesamt gelungene fünfte Season, die allerdings mit nur 20 Folgen etwas kurz ausfällt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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