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Good Bye Lenin!

X Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 22.09.2003
Verleihfenster: 11.09.2003
Im Handel ab: 18.09.2003
   
Deutscher Titel: Good Bye Lenin!
Originaltitel: Good Bye Lenin!
Land / Jahr: D 2003
Genre: Drama
   
Regie:  Wolfgang Becker
Darsteller:  Daniel Brühl , Katrin Saß , Maria Simon , Chulpan Khamatova , Florian Lukas , Alexander Beyer , Burghart Klaußner
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch Audiodeskription (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 30
Laufzeit: 117 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video / X Verleih
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter (Katrin Saß), eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Diese von uns getestete 1-DVD-Version wird Ende des Jahres noch Zuwachs bekommen, denn dann wird Warner Home Video noch ein 2-DVD-Set veröffentlichen, dass mehr Extras enthalten soll. Wie genau diese DVDs aussehen werden, ist noch nicht bekannt.

Die Umsetzung und der Umfang der bei dieser 1-DVD-Version enthaltenen Extras können nicht unbedingt gefallen. Ein Klick auf den Button "Bonusmaterial" führt in das Extrafeatures-Menü und schnell wird klar, dass man hier fast keine interessanten Infos erwarten darf. Es befinden sich ein Trailer und ein Teaser in dieser Rubrik, die zur Standardausstattung einer DVD gehören. Der Punkt "Mini Making-Of" ist im warsten Sinne des Wortes "mini" ausgefallen. Mit nicht einmal zwei Minuten kann dieses Feature beim Besten Willen nicht gefallen. Biografien und eine Zeittafel der Ereignisse runden die direkt anwählbaren Extras ab.

Es befindet sich aber noch eine "Inter/Kosmodus"-Option auf der DVD, mit der man sich während des Films Textinfos, Making Of-Dokumentationen, Outtakes, gekürzte Szenen und "Überraschendes" einblenden lassen kann. Es ist aber bedauerlich, dass man diese Features nicht separat begutachten kann. Dieses Feature ist schon von mehreren DVDs bekannt und an sich auch ganz interessant. An den entsprechenden Stellen werden entweder sofort kleine Infos eingeblendet oder man hat die Möglichkeit mittels "Enter"-Taste zum Feature zu springen. Diese Extras bieten einen kleinen Einblick um das Drumherum des Films, sind aber bei weitem nicht so umfangreich, wie man sie sich gewünscht hätte.
Ein interessantes Extra sind auch die beiden Audiokommentare, einer mit Wolfang Becker, dem Regisseur, und ein zweiter mit den Schauspielern Daniel Brühl, Katrin Sass und Florian Lukas.

Insgesamt bietet diese Veröffentlichung im Großen und Ganzen nur Standardkost. Zwar sind gleich zwei Audiokommentare und das nette "Inter/Kosmodus"-Feature enthalten, allerdings sind die direkt anwählbaren Extras nahezu peinlich. Hätte man die im Spezial-Modus anwählbaren Extras auch im Menü zugänglich gemacht, dann wäre die Benotung vermutlich minimal besser ausgefallen. Bleibt für Fans von Extrafeatures zu hoffen, dass das demnächst erscheinende 2-DVD-Set erheblich mehr Infos rund um den Film bieten wird.

Lobenswert ist die Audiodeskription für Blinde, die leider viel zu selten auf DVDs enthalten ist. Dadurch bekommen auch Blinde und Sehbehinderte die Chance, dem Film detailiert zu folgen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Für das Menü von "Good Bye Lenin!" hat sich Warner zwar nicht vollends ins Zeug gelegt, allerdings ist das Gebotene von guter Qualität. So wurde nahezu das komplette Menü mit bewegten Bildern ausgestattet und mit passenden Sounds und Musik unterlegt. Farblich passt die Gestaltung zum DDR-Style, wodurch die gesamte Struktur zwar etwas zu eintönig wirkt, aber dennoch gefallen kann. Natürlich hat Warner auch daran gedacht, dass Menü anamorph zu codieren. Sicherlich keine Referenzleistung, aber sehr passend und konsequent gestaltet.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Bildtechnisch ragt der Kinohit "Good Bye Lenin!" leider nicht annähernd an gute US-Blockbuster heran, was deutlich zu erkennen ist und sich insgesamt negativ bemerkbar macht. Bei diesem Film könnte man aber auch einige Auffälligkeiten als Stilmittel eingesetzt haben, so dass das Ergebnis teilweise sicher auch gewollt war, um die DDR-Zeit realistischer wirken zu lassen.

Den ganzen Film über fällt ein doch recht deutliches Rauschen auf, das dem Film Details nimmt und eine teils starke Körnigkeit verpasst. Dieses für einen neuen Film starke Rauschen ist auch das größte Manko des Transfers. Die Schärfe ist im Allgemeinen gut, lässt aber bei genauem Hinsehen zu wenig feine Nuancen erkennen. Ebenfalls ungewöhnlich ist der Kontrast, der häufig zu steil wirkt und dadurch überstrahlende Flächen produziert. Ansonsten ist der Kontrast oft zu schwach, wodurch das gesamte Bild dann zu hell wirkt und zusammen mit den zu laschen Farben erscheint der Transfer dann insgesamt blass und kraftlos. Gerade die etwas zu blasse Farbgebung könnte ein Stilmittel sein, um das Nostalgische hervorzuheben. Gefallen konnte hingegen der gute Schwarzwert.

Um einzelne Situationen real wirken zu lassen, enthält "Good Bye Lenin!" auch viel Auschnitte alter Archivaufnahmen, die qualitativ natürlich außen vor stehen und nicht wirklich bewertet werden können. Der Transfer definiert sich durch das leider zu auffällige Rauschen und sein Kontrastverhalten. Auch wenn der Tranfer Fans insgesamt gefallen dürfte, für eine DVD ist das Bild aber durchaus etwas enttäuschend.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

In dieser Kategorie schlägt sich der deutsche Kassenhit sehr wacker, auch wenn "Good Bye Lenin!" an sich wenig Möglichkeiten bietet, eine Dolby Digital 5.1-Abmischung voll auszukosten.
Meist überwiegt die Front, die durch einen weiten und sauberen Klang gefallen kann. Immer wieder werden aber auch die hinteren Lautsprecher sinnvoll eingesetzt, wie z.B. bei Panzergrollen, diversen Umgebungsgeräuschen und natürlich auch der Filmmusik.

Die vielen Dialoge, als auch die Monologe des Charakters Alexander, gespielt von Daniel Brühl, sind stets klar und deutlich zu verstehen. In dem eher unspektakuläre Genre kann sich der Ton von "Good Bye Lenin!" behaupten. Die Abmischung passt einfach gut zum Film und verdient sich deshalb ein "gut".

Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass Warner eine Tonspur für Sehbehinderte und Blinde angefertigt hat, wodurch diese durch detaillierte Beschreibungen der Handlung und des Geschehens auf dem Bildschirm den Film genauestens verfolgen können.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Man braucht sich wohl nicht darüber streiten, dass "Good Bye Lenin!" zu den besseren deutschen und vor allem auch erfolgreicheren Filmen gehört, die in den letzten Jahren im Kino liefen. Nun kehrt die DDR auch in die heimischen Wohnzimmer zurück, doch für Fans ist diese Veröffentlichung eher ein Vorgeschmack.
Die Extras sind einfach zu flach und zu spärlich, so dass Fans auf das 2-DVD-Set warten werden. Alle anderen können aber auch jetzt schon zugreifen, denn Bild, als auch Ton werden sich wohl nicht mehr verändern. Schade, denn das Bild wirkt einfach nicht gut genug und verstärkt wieder den Eindruck, dass deutsche Filme einfach nicht an das technische Niveau amerikanischer Blockbuster herankommen - oder wollen sie das gar nicht?

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Deutsche Filme haben es nicht leicht. Oft lassen sie sich nur mit den Mitteln der Filmförderung finanzieren und gehen dann auch noch an der Kinokasse unter. Rare Ausnahmen sind Kultfilme wie der "Schuh des Manitu" oder eben "Good Bye Lenin". Bei "Good Bye Lenin" traf Regisseur Wolfgang Becker genau den Zeitgeist der Nation. Denn nach dem Fall der Mauer im Jahr 1989 sind inzwischen genug Jahr[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: Shorty lesen>>

 
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