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11. September

Die letzten Stunden im World Trade Center

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 11.09.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.11.2002
   
Deutscher Titel: 11. September - Die letzten Stunden im World Trade
Originaltitel: 9|11 - The Filmmakers´ Commemorative Edition
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Jules Naudet, Gedeon Naudet, James Hanlon
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Französisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Italienisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Spanisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Holländisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Werbeprospekt
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: keine
Laufzeit: 120 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Seit drei Monaten schon drehten die beiden Absolventen der New Yorker Filmhochschule eine Dokumentation über den jungen Feuerwehrmann Tony Benetatos und seine Feuerwache. Auch am Morgen des 11. September 2001 rückten sie zu verschiedenen Routineeinsätzen aus, Jules Naudet mit einem Feuerwehrtrupp nur einige Blocks vom World Trade Center entfernt.

Während Naudet gerade Feuerwehrhauptmann Joe Pfeifer filmte, donnerte ein Flugzeug direkt über ihre Köpfe – im Reflex riss Naudet die Kamera hoch und filmte so den Einschlag der Maschine in den ersten Turm. Dieser etwa 10-sekündige Ausschnitt sollte kurze Zeit später auf der ganzen Welt zum Inbegriff für diese unfassbare Katastrophe werden. Von Pfeifer erhielt Jules Naudet auch die Erlaubnis, im Inneren des getroffenen Turms zu filmen, während sein Bruder Gedeon außerhalb des WTC´s mit der Kamera im Einsatz war. Gerade noch rechtzeitig, nachdem der Südturm eingestürzt war, konnten sich Joe Pfeifer und Jules Naudet in Sicherheit bringen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Obwohl bei einer solchen Dokumentation die Extras nebensächlich sind, gibt es noch einmal über 50 Minuten zusätzliche Interviews, u.a. auch mit den Filmemachern.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist nur ein Standbild. Damit könnten wir gut leben. Leider fehlt jedoch jegliche Möglichkeit, innerhalb der zwei Stunden langen Dokumentation zu navigieren. Da hätte sich Paramount ruhig ein wenig mehr Mühe geben können.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Als Jules und Gedeon Naudet ihre Dokumentation über die Feuerwehrleute in New York planten, wusste niemand, welches Ereignis ihnen bevorstehen sollte. Da bei einer Dokumentation sehr viel Material gedreht wird (das Verhältnis kann bis zu 20:1 gehen, es wird also rund 20 mal mehr Material gedreht als später verwertet wird), entschlossen sich die beiden wohl aus Kostengründen, das recht preiswerte DV-Format zu verwenden. Bei einer effektiven Datenrate von unter 30 MBit bleiben allerdings kaum Reserven, so dass die Bildqualität zwar für TV-Zwecke ausreichend ist, nicht jedoch an analoges Filmmaterial herankommt.

Dennoch ist die Bildqualität nicht nur mehr als gut (unter Berücksichtigung, dass es sich um eine Dokumentation handelt), sie ist schlicht und einfach völlig nebensächlich, wenn man sich auf den Hintergrund besinnt. Da stört es auch nicht weiter, dass die DVD nicht anamorph ist. Der zwei Stunden lange Film ist klar zu erkennen – was will man mehr?

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Was soll man dem Ton abverlangen? Robert DeNiros Synchronstimme Christian Brückner spricht das deutsche Voice-Over. Der Ton ist stereo, gut verständlich und damit hat er eigentlich auch schon alle Kriterien erfüllt, die bei einer Dokumentation wichtig sind.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Bereits am 11. September war die Dokumentation der Brüder Naudet in einer gekürzten Fassung in der ARD zu sehen. Nun präsentiert Paramount die Langfassung mit rund 50 Minuten Bonusmaterial auf DVD. Technisch gesehen gibt es nichts zu bemängeln. Schade ist allerdings, dass es keine Kapiteleinteilung gibt, so dass man bisweilen minutenlang spulen muss, wenn man ab einer bestimmten Stelle weiterschauen möchte. Auch deutsche Untertitel sind leider nicht vorhanden. So bleiben unsere hörgeschädigten Leser bei dieser tollen Dokumentation leider außen vor.

Weil diese Dokumentation den Tag des 11. September mit dem nötigen Feingefühl beleuchtet und nicht wie viele andere Beiträge eher auf pure Sensationsgier zielt, vergeben wir unseren Award "Must See!".

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Es fällt schwer, die passenden Worte für dieses Ereignis zu finden, wenn man "damals" alles live am TV mitbekommen hat. Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere, an dem morgens zu unserer Freude das Testmuster zu "Star Wars: Episode 1" eintrudelte. Wenige Stunden später hörte ich im Radio vom ersten Flugzeug im World Trade Center. Wir nahmen an, es würde sich um einen Unfall handeln, bis plötzlich von einem weiteren Flugzeug geredet wurde.

Der Fernseher zeigte dann die Schreckensbilder. Nach und nach klinkten sich immer mehr Fernsehsender ein und berichteten über die Ereignisse in New York.

Die Lust auf "Star Wars" war uns an diesem Abend mächtig vergangen, Digital-Movie.de wurde aufgrund der aktuellen Ereignisse vom Netz genommen.

Dieser Film zeigt das Unglück aus einem ganz eigenen Blickwinkel und stellt treffsicher fest, dass es nur Verlierer und keine Sieger gibt. Und wird bekommen Helden zu sehen, die sich wie keine fühlen. Dieser Film berührt – schön, dass dies in unserer "mediengeilen Zeit" auch ohne explizite Darstellungen von Opfern möglich ist...

Das unser System bei den vielen Schlüsselwörtern im Titel nachfolgend einige eher unpassende ähnliche Titel aufzeigt, möge man uns verzeihen. Computer sind halt doch keine Menschen...

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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