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Overkill - Wrecking Everything

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 15.05.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.04.2003
   
Deutscher Titel: Overkill - Wrecking Everything
Originaltitel: Overkill - Wrecking Everything
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Konzert
   
Darsteller:  Overkill
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Infos
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 23
Laufzeit: 118 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: eagle vision
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Metalband Overkill hatte im März 2002, im Ashbury Park, ein Konzert veranstaltet, welches jetzt erstmals auf DVD erscheint und bei uns als UK-Import erhältlich ist.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Alle Extras befinden sich auf der zweiten DVD, die hierfür reserviert ist. Auf den ersten Blick enttäuschen die drei Menüpunkte, jedoch stellt sich bei näherer Betrachtung heraus, dass immerhin 90 Minuten an Bonusmaterial vorliegen.
Das erste Extra-Feature, im Menü als "Batman: The Return" betitelt, stellt mit 85 Minuten den Löwenanteil und bringt dem Betrachter die Band als solches näher. So erfährt man allerlei Dinge aus der Geschichte der Gruppe. Da die Anfänge von Overkill in den frühen 80er Jahren liegen, ist natürlich das Bild- und Tonmaterial aus dieser Zeit mitunter von allerübelster Qualität.
"Behind The Scenes", das zweite Extra, gibt über 5 Minuten einige unkommentierte Einstellungen aus dem Umfeld eines Konzertes wieder, und die "Photo-Gallery" beschließt die Extras.
Kann der Umfang der Extras noch überzeugen, so ist die Qualität der Beiträge manchmal kaum zu ertragen. Um dem dokumentarischen Charakter der alten Videos gerecht zu werden, hätten es auch kürzere Einstellungen getan. An diesen alten Aufnahmen haben wahrscheinlich nur hart gesottene Fans ihre Freude. Alle anderen leiden, zumal alle Extras nur im O-Ton vorliegen und keine Untertitel haben.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Eine der Hauptfunktionen eines DVD-Menüs ist, es dem User zu ermöglichen sicher und zielgerichtet durch die Inhalte der DVD zu manövrieren. Wird dieses Kriterium erfüllt, ist das eigentlich schon die halbe Miete. Umso erstaunlicher ist es da, dass es immer wieder einige Designer schaffen ein Menü zu verhunzen. So auch bei der hier vorliegenden Overkill DVD. Durch eine geschickte Schriftwahl hat der Designer es erreicht, dass selbst bei näherer Betrachtung, die Texte kaum lesbar sind. Hat man dann auch noch einen Menüpunkt markiert, ist es ganz vorbei und der Eintrag wird zu einem Brei von unleserlichen Hieroglyphen.
Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass der Cursor vom obersten Menüeintrag einfach auf den untersten verschoben werden kann, indem man den Cursor nach oben bewegt. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn viele Menüpunkte auf einer Seite sind. Schade, dass man hier nicht auch dieses Feature eingebaut hat. Gerade bei der Kapitelwahl muss man deshalb unnötig viel herumschalten.
Die eben genannten Designfehler verhindern eine bessere Bewertung, auch wenn das Hauptmenü und die Kapitelwahl animiert und mit Musik unterlegt sind.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Die Bildbewertung hat uns vor gewisse Probleme gestellt. Durch den kräftigen Einsatz von Nebelwerfern auf der Bühne und einem ebenso kräftigen Ausstoß von Nikotinqualm im Publikum, lässt es sich nicht immer mit Bestimmtheit sagen, ob das Bild gerade unscharf ist, oder nur wieder der Dunst etwas stärker wallt.
An diesem Dunst sieht man dann auch besonders gut, dass bei der Digitalisierung nicht sehr sorgfältig gearbeitet wurde. Es kommt öfters vor, dass sich hier Blöcke und andere Artefakte bilden, was aber leider nicht nur auf den Nebel beschränkt bleibt, sondern hier nur besonders auffällt. Bei anderen Kriterien, wie z.B. der Farbwiedergabe oder dem Kontrastumfang, erreicht die DVD gerade mal Mittelmaß, so dass der Gesamteindruck des Bildes doch etwas enttäuscht.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Mit drei Tonspuren hat Eagle Vision diese DVD ausgestattet, so dass für jede Hardwareausstattung das passende Format dabei sein dürfte. Auffällig ist der erhebliche Unterschied zwischen den beiden Surroundspuren. Die DTS-Tonspur hat die Nase so weit vorne, dass, soweit das eigene Heimkino die Möglichkeiten hierfür bietet, gar nicht erst die Frage aufkommt, welche Spur man wählen sollte. Sie ist viel dynamischer und klingt irgendwie frischer als die Dolby Digital Spur. Der Stereoton liegt im Rahmen seiner Möglichkeiten und bietet mitunter sehr schöne Stereoeffekte hat aber, wie die anderen Spuren auch, zu wenig Bassfundament.
Das größte Manko dieser DVD im Bereich Ton, ist jedoch die Tatsache, dass der Ton nicht immer synchron zum Bild ist. Gerade wenn man den Sänger mal in einer Nahaufnahme sieht, fällt das öfters auf. So etwas darf nicht passieren.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Overkills Live-DVD kann eigentlich in keinem der Teilbereiche überzeugen. Die Bild- und Tonqualität des Konzertes erreicht gerade einmal Video-Niveau und die Extras sind nur für eingeschworene Fans von Interesse. Aber selbst diese dürften vom Gesamteindruck etwas enttäuscht werden.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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