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Armageddon - Director´s Cut 2 Disc CE

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.08.2001
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 08.2001
   
Deutscher Titel: Armageddon - Das jüngste Gericht
Originaltitel: Armageddon
Land / Jahr: USA 1998
   
Regie:  Michael Bay
Darsteller:  Bruce Willis , Billy Bob Thornton , Steve Buscemi , Liv Tyler , Ben Affleck , Will Patton
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch Dolby Digital 5.1
Kommentar 1 Dolby Digital 2.0
Kommentar 2 Dolby Digital 2.0
Untertitel: Englisch, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 31
Laufzeit: 147 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern 15
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment UK
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Was ist denn da auf einmal passiert? Haben die Russen etwa angefangen, amerikanische Städte zu bombardieren oder warum liegt New York binnen weniger Minuten in Schutt und Asche? Die Antwort ist ebenso einfach wie erschreckend: ein Meteoritenhagel ist auf der Nordhalbkugel niedergegangen. Das weitaus Erschreckendere: er ist nur der Vorbote für einen riesigen Astroiden von der Größe Texas`, der – wenn er auf die Erde niedergehen sollte – das „Armageddon“, das Ende der Erde, den Tod aller Menschen und Tiere bedeuten würde.
Was also tun, um die Welt zu retten? Nichts liegt näher in der Vorstellung als ganz einfach eine Truppe aus psychisch Kranken, Dicken und auch auf sonstige Art teilweise gehandikapten Tiefbohrern zusammenzustellen, die mittels Space Shuttle auf dem Asteroiden landen und dort ein Loch zwecks Versenkung eines Atomsprengkopfes bohren sollen....

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Bonus-DVD entspricht 1:1 jener der deutschen „Special Edition“-DVD, die am 30.8.2001 veröffentlicht wird (demnächst im Test bei uns). Unter dem Menüpunkt „Spezialeffekte“ finden wir 30 Minuten an „Making of“-Material über die beeindruckenden Spezialeffekte. Eine weitere 7-minütige Featurette beschäftigt sich mit der „Filmausstattung“. Weiters gibt es Storyboards, ein Musikvideo (Aerosmith) und 3 Minuten an „Deleted Scenes“.
Darüber hinaus gehend bietet die britische DVD noch 2 hochinteressante Audiokommentare. Der eine Kommentar wird von Michael Bay, Jerry Bruckheimer, Bruce Willis und Ben Affleck gesprochen; der andere vom Chef-Kameramann, einem NASA-Mitarbeiter und einem Asteroiden-Experten. Zweiterer der beiden Kommentare stellt sicherlich ein Highlight unter den Audiokommentaren dar und rechtfertig schon alleine den Kauf der englischen DVD.
Ganz nebenbei kann die DVD auch noch mit einem edlen Pappschuber erfreuen, der bei der deutschen DVD ebenfalls fehlen wird.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung ist deutlich aufwendiger und stilvoller als die der meisten anderen Buena Vista DVDs. Eine animierte Einleitung sowie ein animiertes und mit Musik unterlegtes Hauptmenü wissen zu gefallen. Leider wurden die Untermenüs wieder so stiefmütterlich behandelt wie man es von älteren Titeln gewohnt ist.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Einen mächtigen Nachteil hat die englische DVD gegenüber der deutschen – das Bild. Verglichen mit der deutschen Zweitauflage von „Armageddon“ muss man dem englischen „Director`s Cut“ (leider) ein schlechteres Bild bescheinigen.
Konkret sind es zwei Punkte, die an der UK-DVD kranken: das Schärfeverhalten und die Kompression. Warum spreche ich hier von „Schärfeverhalten“ und nicht allgemein von der Bildschärfe? Das liegt daran, dass die Schärfe an sich eigentlich durchweg gut gelungen ist. Aber stellenweise stört leider eine sichtbare Überschärfung des Bildes (ein Phänomen, das kurioserweise in letzter Zeit bei vielen DVDs vieler verschiedener Firmen negativ auffällt). Diese Überschärfung bedeutet vereinfacht gesagt, dass Kanten von Objekten und Menschen einen glänzenden Schein bekommen. Bei dieser DVD ist dieses Schärfenproblem nicht ganz so ausgeprägt wie etwa bei „Die Piratenbraut“, aber es ist dennoch vorhanden.
Zweiter auffälliger Fehler ist – wie schon gesagt – die Kompression. Für Bild und Ton stehen insgesamt 5,87 Mbit zur Verfügung: eigentlich sollte das ausreichend sein. Doch bei einer schlechten Vorlage empfiehlt es sich, etwas mehr an Bitrate zu spendieren, um Fehler wenigstens ein kleines bisschen ausgleichen zu können. So fallen eigentlich immer vorhandene Treppcheneffekte äußerst negativ auf. Es scheint so, als hätte als Vorlage der nicht-anamorphe Transfer der Criterion Rc1 DVD gedient, der einfach anamorph codiert worden ist.
Das Ärgerliche dabei: es wären noch etwa 1,5 GB auf der DVD frei gewesen, die man in eine bessere Kompression hätte stecken können. Geschadet hätte es jedenfalls nicht...
Positiv fallen sicherlich die Rauschfreiheit und die lebendige Farbwiedergabe auf.
Alles in allem immer noch ein guter Transfer.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton hingegen ist perfekt. So einen feinen, gut ausgesteuerten und mit soviel gut platzierten Surroundeffekten ausgestatteten Dolby Digital Track findet man selten.
Es scheint hier weitesgehend dieselbe Spur verwendet worden zu sein, die bereits auf der alten deutschen DVD die Herzen vieler Surroundliebhaber hatte höher schlagen lassen.
Es gibt nicht viele Soundtracks, die das Prädikat „Referenz“ wirklich verdient haben, aber Armageddon hat das Zeug dazu, dieses Prädikat würdig zu repräsentieren.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Für diese DVD sprechen die gegenüber der deutschen DVD bessere Ausstattung mit gleich zwei Audiokommentaren, der Ton und die Tatsache, dass auch europäische DVD-Fans in den Genuss des „Director`s Cut“ kommen (ob das wirklich ein „Genuss“ muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden). Negativ fällt lediglich die schlechtere Bildqualität auf, die sich aber trotzdem noch im guten Rahmen bewegt.
Ob man nun zur deutschen oder zur englischen DVD greifen soll: das sollten allein die Prioritäten jedes Einzelnen entscheiden.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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