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Man On Fire

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Review Datum: 21.09.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.09.2004
   
Deutscher Titel: Mann unter Feuer
Originaltitel: Man On Fire
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Action
   
Regie:  Tony Scott
Darsteller:  Denzel Washington , Dakota Fanning , Marc Anthony , Radha Mitchell , Christopher Walken , Giancarlo Giannini , Rachel Ticotin , Jesús Ochoa , Mickey Rourke , Angelina Peláez , Gustavo Sánchez Parra , Gero Camilo , Rosa María Hernández , Heriberto Del Castillo , Mario Zaragoza
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelübersicht
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 147 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Sein Leben ist praktisch zu Ende. Beruflich am Ende, privat sowieso, verliert sich der EX-CIA Agent John Creasy immer öfter im Alkohol, der sein bester Freund zu sein scheint. In Mexiko versucht ein Freund aus früheren Tagen, ihm wieder auf die Füße zu helfen und schanzt ihm einen an sich recht simplen Job zu: Creasy soll die junge Tochter eines reichen Unternehmers beschützen - Creasys erster Auftritt als Bodyguard...

Anfangs steht er dem klugen Mädchen noch reserviert gegenüber, doch mit der Zeit freundet er sich mit der kleinen Pita an. Umso mehr trifft es ihn, als die kleine Pita von einer Horde aus Ganoven und korrupten Cops entführt wird...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial beschränkt sich leider auf zwei Audiokommentare sowie Werbetrailer zu anderen Fox-Titeln.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Wie so oft, kann das Menü nur zur Hälfte wirklich gut gefallen. Diese Hälfte betrifft natürlich das Hauptmenü und die Übergänge zwischen dem Hauptmenü und dem Untermenü. Diese wurden nett, aber simpel gestaltet und animiert sowie mit Musik unterlegt. Die restlichen Menüs - auch die Kapitelanwal - finden sich nur in relativ schmuckloser Standbild-Form auf der DVD.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Mit einer Lauflänge von gut 147 Minuten, einer Dolby Digital 5.1-Spur, DTS, zwei Audiokommentaren und zwei anderen Sprachfassungen (Spanisch und Französisch) in Dolby Surround bleibt nicht allzuviel Spielraum für das Bild übrig. Doch weit gefehlt, "Man On Fire" liefert eine tolle Performance ab, die im Großen und Ganzen nur durch kleinere Schönheitsfehler getrübt wird.

Die Detailschärfe zählt zu den besten, die uns seit längerem unterkommen ist. Feine Details wie Hautporen oder Barthaare werden einfach perfekt gezeichnet. Dadurch wirkt das Bild sehr knackig und scharf. Die Schärfe ist es letztlich auch, die dem Bild die gute bis sehr gute Benotung sichert.

Des Öfteren arbeitet der Regisseur mit verschiedenen Stilmitteln, die von Szene zu Szene variieren können. Einmal weist das Bild eine etwas gröbere Körnung auf, obwohl der Film generell eher rauscharm daherkommt, dann wieder wird mit dem Kontrast oder den Farben gespielt, sodass stellenweise leicht unnatürliche Bilder entstehen. Dadurch, dass aber die Bildschärfe auch in diesen Szenen konstant hoch ist - was nicht bei allen Filmen der Fall ist - passen sich auch diese verfremdeten Szenen gut ins Gesamtbild ein. Oft hat das Bild auch sehr natürliche Farben zu bieten. Satt sind sie ohnedies immer.

Der Kontrast leistet sich nur in wenigen Sequenzen leichte Aussetzer und wirkt dann etwas hart. Die überwiegende Zeit jedoch liefert er absolute Topwerte ab.

Das Rauschverhalten variiert - wie schon erwähnt - ein wenig. Stellenweise wirkt das Bild grobkörnig, an anderen Stellen wiederum ist die Körnigkeit nicht zu bemerken. Verrauscht im Sinne von unangenehm oder störend ist die Körnung aber zu keinem Zeitpunkt.

Dass dem Bild nicht übermäßig viel Platz zur Verfügung steht, merkt man an gelegentlich auftretenden Treppchenartefakten, die sich jedoch insgesamt sehr zurückhalten.

Alles in allem bietet Fox hier einen sehr schönen Transfer, der einen frischen und brillanten Eindruck hinterlässt.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Über weite Strecken hin bietet "Man On Fire" eher einen zurückhaltenden Ton, was jedoch eindeutig daran liegt, dass auch der Film über weite Strecken eher ruhig daher kommt. Sobald Denzel jedoch wütend seinen Rachefeldzug beginnt, dreht auch der Ton auf und in den zahlreichen Actionszenen kommt man gut auf seine Kosten. In den Schießereien fliegen die Kugeln über alle Kanäle, bei den Explosionen vibriert das Wohnzimmer. Dazwischen konzentriert sich der Soundtrack auf die Wiedergabe von Umgebungsgeräuchen wie Straßenlärm oder die Musik.

Erwähnt sei auch der Bass, der sich oft und äußerst druckvoll zu Wort meldet. Fast ist der Bass jedoch eine Spur zu stark, sodass es schon fast ins Wummernde übergeht. Hier müsste schon fast manuell abgeregelt werden. Dennoch verdient sich der Soundtrack die Note "gut" redlich.

Die Abmischung ist durchaus gut gelungen und wird in den zahlreichen passenden Szenen auch den Möglichkeiten von Mehrkanalton gerecht. Als Referenzton oder zur Demonstration eignet sich die DVD jedoch eher nicht - da gibt es andere DVDs, die auch Filme beinhalten, die wirklich als Ausgangsbasis für perfekten Ton dienen können.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Filmisch stellt "Man Of Fire" einen eher harten Kontrast zu den üblichen Denzel Washington-Filmen dar - abgesehen von "Training Day". Denzel ist hart, Denzel ist zynisch, Denzel ist brutal - oft erlebt man Denzel Washington so nicht, denn hier spielt er sicherlich nicht den Traum aller Schwiegermütter. Noch wurde der Film nicht von der FSK geprüft - er kommt erst am 30. September 2004 ins Kino - aber "keine Jugendfreigabe" erscheint wahrscheinlich. Moralisch gesehen mag "Man On Fire" fragwürdig sein, Selbstjustiz wird vielleicht sogar glorifiziert - aber eins kann man Denzel nicht nehmen: Er bringt als Einziger Gerechtigkeit in eine durch und durch korrupte Stadt. Vielleicht macht das die Botschaft des Filmes noch problematischer, aber: Der Film macht einfach Spaß, der zur Schau gestellte Zynismus amüsiert des Öfteren sogar.

Mit der DVD leistet sich Fox keine Blöße. Zwar gibt es bis auf zwei Audiokommentare keinerlei Extras, technisch weiß die DVD jedoch zu gefallen. In Deutschland wird der Film übrigens nicht von Fox, sondern von Paramount vertrieben. Daher ist mit der deutschen DVD im nächsten Frühjahr zu rechnen. Wer nicht so lange warten will, dem sei diese RC1-DVD sehr ans Herz gelegt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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