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Der Tunnel

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 29.08.2001
Im Handel ab: 08.2001
   
Deutscher Titel: Der Tunnel
Originaltitel: Der Tunnel
Land / Jahr: D 2001
   
Regie:  Roland Suso Richter
Darsteller:  Heino Ferch , Sebastian Koch , Mehmet Kurtulus , Nicolette Krebitz , Felix Eitner
       
Bildformat: 16:9 1,66:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 stereo
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Super Jewel Case
Kapitel: 24
Laufzeit: 160 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: BMG Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Profi-Schwimmer Harry flieht im Herbst 1961 aus der DDR nach West-Berlin. Seine Schwester muß er zurücklassen. Zusammen mit anderen Flüchtlingen und Gleichgesinnten beschließt Harry den verwegenen Plan, einen Tunnel unter der Sektorengrenze zu graben...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wenn eine Verpackung gleich 205 Minuten Bonusmaterial verspricht, dann ist selten etwas brauchbares zu erwarten. Doch BMG hält, was die Verpackung verspricht: eine 90 Minuten lange Dokumentation "Der Tunnel" des SWR mit Originalmaterial von NBC, ein szenenspezifischer Kommentar mit Regisseur und Heino Ferch sowie Alexandra Maria Lara, ein Making Of, eine Lesung mit Zeitzeugen (Digital-Movie.de rief zur Teilnahme an der Produktion auf), eine Fotogalerie, gekürzte Szenen, alternative Szenen mit Vergleich zwischen TV und Kinofassung, Interview mit dem Produzenten Nico Hoffmann, Trailer und Teaser, sowie ein Osterei, das wir hier nicht verraten wollen. Ohne Zweifel, die zweite DVD in diesem Super-Jewel-Case ist durchaus gerechtfertigt und macht eine sehr gute Figur! Alleine die Dokumentation des SWR alleine würde diese Bonus-Scheibe schon zu einem Erlebnis machen.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menüs sind einfach und schlicht gehalten, lassen sich aber gut bedienen. Nur die technische Umsetzung wirkt etwas spartanisch. Die Kapitelwahl hingegen ist recht ansprechend gestaltet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Abgesehen von ein paar Ausrutschern, in denen das Bild mäßig scharf, verrauscht und voller kleiner Artefakte ist, sieht die Film-DVD trotz einer Gesamtlauflänge von 160 Minuten wirklich gut aus. Die oftmals warmen Farben passen genau so gut ins Gesamtbild, wie die gute Detailschärfe und die fast fehlerfreie Kompression. Die anamorphe Abtastung im erweiterten 16:9 Format tut ihr übriges.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Tontechnisch kann "Der Tunnel" sicherlich gefallen, wenngleich der Film an sich nicht allzu große Möglichkeiten bietet, vom vollen Umfang von Dolby Digital 5.1 Gebrauch zu machen. Daher darf man dem Film einen wirklich guten Klang zusprechen, der jedoch im Vergleich zu Action-Krachern leicht angestaubt wirkt. Sehr angenehm fällt darüber hinaus die Dynamik auf.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Anders als bei anderen TV-Spielfilmen gelingt es "Der Tunnel" von Anfang an, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Gerade Heiner Ferch und Nicolette Krebitz zeigen der Garde an deutschen Laienmimen à la "Gute Zeite Schlechte Zeiten" oder gar "Marienhof", wie gut deutsches Kino aussehen kann. Dass der Film hier in der sogenannten Kinofassung vorliegt, die gegenüber der TV-Auswertung umgeschnitten wurde, ist durchweg zu befürworten, da er so auf eine akzeptable Länge mit gelungenem Handlungsbogen kommt. Wer sich schon immer für das Thema interessiert hat, bekommt hier einen Film geboten, der darüber hinaus auf einer wahren Geschichte basiert. Mediacs machen dagegen nach längerer Zeit mal wieder durch eine technisch rundum gelungene DVD auf sich aufmerksam.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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