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Egar Wallace - Der Frosch mit der Maske

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 24.11.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.11.2004
   
Deutscher Titel: Der Frosch mit der Maske
Originaltitel: Der Frosch mit der Maske
Land / Jahr: D 1959
Genre: Krimi
   
Regie:  Harald Reinl
Darsteller:  Joachim Fuchsberger , Eva Anthes , Siegfried Lowitz , Jochen Brockmann , Carl Lange , Eddi Arent , Dieter Eppler , Eva Pflug , Walter Wilz
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 mono), Kommentar (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 87 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Sein Gesicht ist unter einer dunklen Hülle verborgen, lediglich zwei riesige, furchterregende Augen ragen heraus. Eingehüllt in einen weiten Kapuzenmantel verbreitet er gemeinsam mit seiner finsteren Verbrecherbande Angst und Schrecken auf Londons Straßen: Der Frosch mit der Maske. Inspektor Elk von Scotland Yard steht vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel. An den Schauplätzen des Schreckens gibt es so gut wie keine Spuren - nur an den Handgelenken der Ermordeten findet man schwarze Zeichen der todbringenden Froschbande. Erst als sich Richard Gordon, der Neffe des Scotland-Yard-Chefs, zusammen mit seinem Butler James in die Ermittlungen einschaltet, führt eine heiße Spur zu einer alten Hafenspelunke. Gordon lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein: Er nimmt einen Job als Beleuchter in der Lolita-Bar an...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind mager - und nicht besonders umfangreich. Wer nur zur Einzeldisc greift und die Box links liegen lässt, erhält außer ein paar Trailern gar keine Extras. Wir haben für die Bewertung die Disc aus dem Box-Set herangezogen.

So gibt es ein "Interview mit H. Wendlandt", das aus einer Wochenschau entnommen wurde und höchstens Unterhaltungswert hat.

Die weiteren Extras sind diverse Trailer der Edgar Wallace Reihe (auch zum Hauptfilm) in Deutsch und Englisch, sowie Fotogalerien, die aber nicht sehr umfangreich und meist auch noch von eher magerer Qualität sind.

Einziger Lichtblick ist der ausführliche und interessante Kommentar mit Wallace-Kenner Joachim Kramp.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü passt mit seiner plakativen Aufmachung sehr gut in die späten 50er Jahre und ist nicht nur animiert, sondern auch mit Musik unterlegt worden. Leider sind die weiteren Untermenüs statisch ausgefallen, weshalb man nach einem gelungenen Einstand etwas enttäuscht wird. Die Navigation ist sehr einfach und übersichtlich.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Bereits im Vorfeld sorgten die Hinweise auf eine Veröffentlichung der Edgar Wallace Titel für Unmut bei einigen Fans, da man befürchtete, die Filme würden nur minderwertig umgesetzt werden. Als dann die ersten Presseinfos bekannt wurden, war das Entsetzen vorprogrammiert: 1,78:1 für "Der Frosch mit der Maske" lautete die Ansage. Damit hätte man den Titel einiger Bildinformationen beraubt, schließlich wurde der Film, als einer der letzten, im Format von 1,37:1 gedreht - was wiederum fast 4:3 entspricht.

Die gute Nachricht daher vorneweg: Auf DVD liegt der erste Edgar Wallace Titel korrekt in 4:3 vor - und sieht auch noch unverschämt gut aus.

Das Master scheint nicht nur sauber, sondern auch sehr scharf gewesen zu sein, denn der Titel sieht nicht nur auf dem Fernseher, sondern auch bei Großbildprojektion (selbst mit Zoom auf 16:9) immer noch sehr frisch aus. Besonders gefallen kann der Kontrast, der bei vielen schwarz-weißen Titeln auf Video zu kräftig ausfällt. Bei "Der Frosch mit der Maske" hinegen scheint alles zu stimmen. Das Schwarz ist schwarz, helle Flächen sind weiß und die vielen grauen Mitteltöne werden fein abgestuft wiedergegeben. Lediglich dezentes Kantenflimmern weist darauf hin, dass das Bild anscheinend digital noch einmal, wenn auch behutsam, nachgeschärft wurde.

Insgesamt wirkt das Bild sehr aufgeräumt, Rauschen sucht man über weite Strecken hinweg vergeblich, nur selten ist eine gröbere Körnung in Form von dezentem Grieseln zu erkennen. Rauschfilter für das Encoding wurden, falls überhaupt, nur so weit eingesetzt, wie es die Vorlage erforderte - Nachzieheffekte sind nicht auszumachen. Die Kompression schlägt sich wacker und lässt keine Artefakte erkennen.

Auch der Bildstand kann gefallen, wenngleich das Bild nicht immer wirklich absolut sauber steht. Für einen Film diesen Alters darf man diesen Umstand aber verzeihen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton liegt nur in mono vor, was angesichts des Produktion anno 1959 auch nicht verwundert. Sowohl die deutsche Fassung, als auch die englische Synchronisation wurden als 2.0 Spur abgelegt - der Ton kommt dementsprechend aus den beiden großen Frontlautsprechern, was einen besseren Klang als beim Center bewirken sollte.

Offenbar wurde die Tonspur recht intensiv überarbeitet, denn störendes Knacken oder Rauschen, wie sonst bei Lichtton üblich, ist nur minimal vorhanden. Zwar macht sich ein nicht überhörbarer Rauschteppich breit, dieser klingt jedoch äußerst natürlich und authentisch, ohne dabei zu stören. Die Höhenwiedergabe ist ein wenig gedämpft, aber gerade bei der Musik immer noch sehr fein aufgelöst. Verzerrungen sind nicht störend wahrnehmbar.

Etwas störend ist die bisweilen mangelnde Synchronität zwischen Bild und Ton - die wir aber nicht der DVD anlasten wollen, da uns entsprechendes Vergleichsmaterial fehlt.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

"Hier spricht Edgar Wallace..." (und nicht etwa sein Nachbar) - so begann 1959 ein Stück Filmgeschichte, das nicht nur in Deutschland Erfolge feiern sollte.

Der erste Edgar Wallace Titel, der in Deutschland als Goldmann Taschenkrimi erschien, wurde zum Startpunkt für viele weitere Folgetitel, die bis in die 70er Jahre produziert wurden. In den 80ern und 90ern wurden dann weitere TV-Auswertungen produziert, die allerdings qualitativ nicht an die Kinoversionen heranreichten.

Universum Film veröffentlicht bis Januar 2005 alle 32 Wallace Titel (und einen unoffiziellen - "Wartezimmer zum Jenseits"), die bei der Rialto Film entstanden sind.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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