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Der Manchurian Kandidat

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 18.04.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 29.03.2005
   
Deutscher Titel: Der Manchurian Kandidat
Originaltitel: The Manchurian Candidate
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Thriller
   
Regie:  Jonathan Demme
Darsteller:  Denzel Washington , Meryl Streep , Liev Schreiber , Jon Voight , Bruno Ganz
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 17
Laufzeit: 124 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Major Bennett Marco wird nachts von schrecklichen Alpträumen heimgesucht. Immer wieder durchlebt er die traumatischen Ereignisse, die er im ersten Golfkrieg erlebte, als er mit seiner Truppe in einen feindlichen Hinterhalt geriet. Tagsüber vertritt er bei Vorträgen die Überzeugung, dass Sergeant Raymond Shaw ihn und seine Jungs gerettet hat, doch in seinem Unterbewusstsein bohrt der Zweifel. Als Shaw sich mit Hilfe seiner machtbewussten Mutter, der einflussreichen Senatorin Eleanor Prentiss Shaw um das Amt des Vizepräsidenten der USA bewirbt, beginnt Marco die offizielle Version der großartigen Rettungsaktion, die fester Bestandteil des Mythos um Shaw geworden ist, zunehmend in Frage zu stellen. Immer ungeheurer werden die Abgründe an Verrat und Manipulation, auf die er stößt. Immer unheimlicher werden seine Enthüllungen. Worauf das Pentagon freilich nicht gerade erfreut reagiert, denn die Demontage des Kriegshelden würde dessen Wahl gefährden. Oder ist Marco nur ein paranoider Spinner, dessen Golfkriegs-Syndrom ihm seltsame Streiche spielt? Nur: Wie ist das seltsame Metallteil zu erklären, dass sich unter seiner Haut befindet? Warum muss der liberale Senator Thomas Jordan sterben? Und was hat der Rüstungskonzern Manchurian Global mit der ganzen Sache zu tun?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Zum Film bietet Paramount den obligatorischen Kommentar mit Regisseur Jonathan Demme und Co-Autor Daniel Pyne. Beide sind zunächst zurückhaltend, geben jedoch das eine oder andere Detail preis. Besonders vorbildlich ist die deutsche Untertitelung des Kommentars.

Die weiteren Extras sind leider recht kurz ausgefallen - schade, denn hier hätte man sicherlich noch wesentlich mehr ins Detail gehen können.

Die zwei Featuretten "Der Feind in der Mitte: Hinter den Kulissen von ´Der Manchurian Kandidat´", und "Die Darsteller von ´Der Manchurian Kandidat´" liefern einen nur wenig tiefgreifenden Einblick und sind mit jeweils rund zehn Minuten auch eher knapp ausgefallen.

Dazu kommen noch geschnittene und zusätzliche Szenen mit optionalem Kommentar von Jonathan Demme, ein Screen-Test von Liev Schreiber und Meryl Streep und ein Beitrag über Politik-Experten - für den es ebenfalls einen optionalen Kommentar des Regisseurs gibt.

Insgesamt darf man sich über das Engagement des Regisseurs freuen, dennoch ist die Tiefe der Beiträge aufgrund deren Laufzeit eher mager.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist nicht nur für 16:9 optimiert worden, sondern liegt sogar mit Musikuntermalung vor.
Leider wirkt die Animation des Menüs recht verwirrend und konnte für uns keinen offensichtlichen Bezug zum Film aufbauen. Die plakative Abbildung des Hauptmenüs wirkt klotzig und holprig, was aber letztlich Geschmacksache bleibt.

Leider muss man sich in den Untermenüs mit Standbildern zufrieden geben, auch die Kapitelauswahl ist leider nur rein statisch.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Jonathan Demme verwendet auch bei seinem neuesten Titel sein Lieblingsformat von 1,85:1, so dass sich Besitzer von 16:9 TVs auf eine ganz besonders intensive und bildfüllende Darbietung freuen dürfen.

Das Master ist, wie schon bei anderen Paramount Veröffentlichungen der letzten Zeit, frei von Zusatzeinblendungen, so dass hier Untertitel des Players eingesetzt werden.
Die allgemeine Bildqualität darf als gut betrachtet werden. Der bisweilen steile Kontrast ist vom Regisseur so gewollt, sehr kräftig sind während des Wahlkampfs auch die Farben.
Nicht ganz so optimal ist die Kompression, die zu leichtem Blockrauschen neigt und auch die Bildschärfe angreift. Besonders bei detailreichen Bildern kommt der Kompressor ins Schwitzen.

Insgesamt ist das Bild für eine aktuelle Veröffentlichung noch gut, besonders die Schärfe hätte aber besser ausfallen dürfen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Bei "Der Manchurian Kandidat" handelt es sich um einen Polit-Thriller, so dass sich die Soundkulisse auf sauber eingefahrene Musik und wenige Sequenzen mit Effekten beschränkt.
Besonders dann kann der Titel jedoch punkten, besonders mit zugeschalteter 6.1 Matrix bekommt man sogar ab und an Effekte von hinten geboten. Diese wirken recht gewollt, obwohl der Titel eigentlich nicht für EX gemischt wurde, so zumindest die Dolby Homepage.
Gut gefallen kann die Mischung an sich, die präzise Höhen und sauberen Basseinsatz bietet.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Bereits 1962 war "The Manchurian Candidate" bei uns als "Botschafter der Angst" auf der Leinwand zu sehen, damals aber noch als Werk von Jung-Regisseur John Frankenheimer, der die Hauptrolle mit Frank Sinatra besetzte. Tobte seinerzeit noch der Kalte Krieg, der pflichtbewusste Amerikaner hinter jeder Straßenecke Kommunisten vermuten ließ, so spielt der aktuelle Streifen unter der Regie von Johnathan Demme in der Zeit des Golfkriegs und danach.

Technisch gesehen gibt es an der Scheibe nicht viel zu bemängeln, leider wirken sowohl der Umfang als auch die Ausführung der Extras nur mittelmäßig. Hier zeigt sich, dass Polit-Thriller anscheinend nicht ganz so hohe Absatzzahlen erwarten lassen, wie Action-Streifen.
Wer mag, kann sich beide Filme auf DVD anschauen und selbst entscheiden, welcher Titel besser ist. Das Original von 1962 gibt es von MGM auf einer technisch eher leidlich aufgemachten DVD mit Letterbox-Bild, die aber auch einen Kommentar von Regisseur John Frankenheimer bietet.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Die Qualität dieser DVD ist solide. Die Bildqualität weist den ein oder anderen Mangel auf, dafür ist der Ton für dieses Genre sehr gelungen. Die Extras sind zwar nominell vorhanden, leider in den meisten Fällen aber etwas gehaltlos.Spätestens seit seinem Ausnahme-Film DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER ist der Name Jonathan Demme in aller Munde. Als Garant für intelligente und spannende Thriller engagi[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Bild und Ton dieser DVD enttäuschen etwas für eine so aktuelle Produktion und bieten letztendlich gerade mal Durchschnitt.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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