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Die fabelhafte Welt der Amélie

Special Edition 2-Disc-Set

  

Getestet von Stefan Paulmayer und Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 29.04.2002
Verleihfenster: nein, getrennt erhältliche Leih-DVD
Im Handel ab: 25.4.2002
   
Deutscher Titel: Die fabelhafte Welt der Amélie
Originaltitel: Le Fabuleux destin d´Amélie Poulain
Land / Jahr: F 2001
   
Regie:  Jean-Pierre Jeunet
Darsteller:  Audrey Tautou , Mathieu Kassovitz , Rufus , Yolande Moreau , Artus de Penguern
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Französisch DTS 5.1
Deutsch, Französisch Dolby Digital 5.1
Kommentar Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Gehörlose, Französisch, Kommentaruntertitel
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: nein
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 119 (Cover: 117) Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Amélie Poulain ist ein aufgewecktes Mädchen und liebt die kleinen Dinge des Lebens. Als sie eines Tages ein kleines Kästchen hinter einer Kachel im Bad findet, beschließt Amélie, dass sie den Besitzer ausfindig machen und ihm das Kästchen mit Jugenderinnerungen zurückgeben will.
Nach und nach findet Amélie gefallen an ihren Taten und so denkt sie sich immer neue Dinge aus, mit denen sie anderen eine Freude bereiten könnte....

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Legt man die DVD in das DVD-Laufwerk, so könnte man zunächst zum Amélie-Hasser werden. Nämlich deshalb, weil die Extra-DVD sinnigerweise einen Autostart auf eine Webseite enthält. Diese öffnet sich, da ist der Computer ganz leidenschaftslos, im aktuellen Browserfenster. Sollte man also möglicherweise auch am Computer arbeiten und seine Daten in Webformularen erfassen (was Digital-Movie.de Redakteure ab und an tun), so hat man einfach Pech gehabt und ist quasi selber schuld, wenn man bei der folgenden Flut von Infos und Popup-hier und Popup-da den Überblick verliert und am Ende auch noch ein Teil der Amélie-Review weg ist...

Doch nun zu den wirklichen Extras, die man daher am besten in einem echten DVD-Player ausprobiert (da kann wenigstens kein Web-Formular bei kaputt gehen). Doch nach dem Einlegen der teuer erstandenen zweiten Disc macht sich Ernüchterung breit. Die Versprecher, die Probeaufnahmen und auch die Tourneebegleitung sind allesamt recht kurz und gänzlich unspektakulär. Und wenn man noch mal genau nachrechnet, so ist auch die zweite DVD lächerlich gefüllt: ganze knappe drei Gigabyte von knapp fünf möglichen sind genutzt. Dämmert da was? Ja, die erste DVD ist nur mit guten 7 Gigabyte voll, hätte man hier und da noch optimiert hätte vielleicht alles sogar noch auf eine Scheibe gepasst...

Doch zu den brauchbaren Extras: das ist und bleibt der deutsch untertitelte Kommentar von Jean-Pierre Jeunet und das war es auch schon fast. Doch halt, richtig, ein Making Of ist mit dabei. Nicht sonderlich spannend und besonders lang, aber okay. Natürlich dürfen Teaser, Trailer, Storyboards, Filmografien, Gedöns, Plakate, Fotos, Kram usw. nicht fehlen. Ach ja, und ein Weblink, der einem alles in die Tonne klopft, was gerade im letzten aktiven Browserfenster drin war. Wallpaper gibt’s natürlich auch...

Kurzum: wieso das jetzt Special Edition 2-Disc-Set heißt und saftig teurer ist (Straßenpreis rund 6€ mehr) bleibt uns ein Rätsel. Naja, man kann ja auch nur die einzelne Scheibe kaufen, und alles wird gut...

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Herrlich – ein so schönes Menü hat man selten gesehen. Fast durchgängig animiert – auch die Kapitelanwahl -, kann das Menü mit einer zauberhaften, verspielten Gestaltung gefallen, die mit Musik unterlegt worden ist. Auch die Kapitelübergänge wurden animiert. Die Menügestaltung orientiert sich dabei sehr an Amélies Sicht der Welt – hier haben sich die Designer richtig austoben können.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Amélie träumt sich ihre Welt zusammen. Und genau wie sich Amélie die Dinge vorstellt, so darf der Betrachter sie auch bewundern. Jeunets neuester Film ist eine bunte Mischung, ein Jahrmarkt der Impressionen und süß wie Pfannkuchen mit Sirup. Das Bild ist eigentlich nie normal, noch sind es die Farben, die kunterbunt und sehr satt abgebildet werden. Wie schon bei "Delicatessen", so ist auch Amélie von vorne bis hinten durchgestyled. Dabei macht die Umsetzung einen guten Eindruck. Die Farben sind sehr satt umgesetzt, auch der Kontrast sieht wirklich gut aus und fügt sich harmonisch in die Gesamtkomposition ein. Auch die Schärfe ist überzeugend, so dass Amélie alles mitbringt, was ein gutes Bild ausmacht. Leider ist die Kompression manchmal nicht ganz optimal. Zu Begin der DVD darf man sich aussuchen, wie man den Film sehen möchte. Einmal als deutsches Bildmaster (mit deutschen Schriften im Bild) und einmal als französisches Bildmaster (mit eben französischen Texten im Bild). Das ist sehr löblich, denn so werden die kleinen feinen Details nicht mit einer Standard-Untertitelschrift eingeblendet, sondern fügen sich weich in das Bild ein. Verwendet wurde dafür die Multi-Angle Technik. Um so erstaunlicher ist es, dass die Kompression eben nicht auf gleich hohem Niveau wie die anderen Parameter spielt. Dennoch:

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Gerne hätten wir euch an dieser Stelle berichtet, dass Amélie einen makellosen Ton hat. Leider ist dem nicht so. Sowohl die deutschen als auch die französischen Spuren haben gewisse - unterschiedliche - Mängel.
Den deutschen Spuren ist anzulasten, dass der Center im Vergleich zu den übrigen Kanälen zu leise abgemischt worden ist. Die Sprachverständlichkeit ist zwar noch gegeben, jedoch kommt man nicht umhin, für Amélie den Center-Kanal manuell nachzuregeln.
Die französischen Spuren wiederum leiden an Tonaussetzern, die sowohl in der DTS- als auch in der Dolby Digital-Spur festzustellen sind. Diese finden sich bei 75:45, 87:26 und 95:32. Was hier schiefgelaufen ist, kann wohl nur Universal beantworten.

Ansonsten kann der Soundtrack von Amélie aber durchweg gefallen. Für einen ruhigen Film wie Amélie zweifellos einer ist, wird eine äußerst dynamische und effektreiche Surroundkulisse geboten. Der Ton ist gespickt von feinen Surroundeffekten, die zeigen, wie auch bei einer Komödie eine ausgeprägte Nutzung des digital 5.1-Formats möglich ist.
Erfreulicherweise liegen sowohl Deutsch als auch Französisch zusätzlich zum obligatorischen Dolby Digital-Ton auch in DTS vor. Subjektiv gefällt uns der DTS-Ton besser, er klingt offener abgemischt und ein wenig druckvoller. Nichtsdestotrotz ist aber auch der Dolby-Track von hoher Qualität. Die Unterscheide bewegen sich jedenfalls im kleinen Bereich, sodass man auch mit der Dolby-Spur durchaus zufrieden sein kann.

Wie uns Universal allerdings die Tonaussetzer im französischen Ton erklären will, ist doch recht pikant. Wurde bei dieser DVD etwa keine Endkontrolle durchgeführt? Für diesen eklatanten und klar vermeidbaren Fehler werten wir den Ton auf die Wertung ab, die wortwörtlich das bezeichnet, was der Ton ist: mangelhaft!

Update: Universal hat die komplette Auflage zurückgezogen und eine korrigierte Fassung veröffentlicht. Diese enthält links unten auf dem Cover einen kleinen gelben Aufkleber. Daher haben wir die Tonwertung entsprechend auf die tatsächliche Note angehoben.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Einen wahrlich fabelhaften Film hat Jean-Pierre Jeunet mit der kleinen Amélie inszeniert. Ganz im Stil von "Delicatessen" und "Stadt der verlorenen Kinder" erschafft Jeunet auch diesmal zielsicher eine Traumwelt, die definitiv die Handschrift des Regisseurs trägt. Bei diesem französischen Film stimmt einfach alles. Die Romantik, die Offenheit und das typisch französische Flair. Auch wenn es bei den Oscars nicht geklappt hat - Amélie und ihre Geschichte darf man einfach nicht verpassen!

Eine wahrlich fabelhafte DVD hätte Universal hier zustande gebracht. Bild und Ton befinden sich eigentlich auf gutem Niveau und lassen fast keine Wünsche offen - sofern man die Aussetzer bei den Tonspuren außer acht lässt.

Mit viel Liebe zum Detail hat Universal diese DVD erstellt – die Menügestaltung ist allerliebst, sämtliche Extras sind Deutsch untertitelt. Nur die technische Endabnahme hat wohl nicht so ganz geklappt, weshalb wir bis zu Klärung des Problems vom Kauf dieser DVD und dieses Films, gleichwohl wir den Must See! Award verliehen haben, nur abraten können...

       
 
Wertung:
  (gut)
  
 
 
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